keine Pflegestufe bei Querschnittsgelähmtem?!?

5 Antworten

ich würde trotzdem mal einen Antrag auf Pflegegeld stellen, ablehnen können sie es immer noch.

Dass sie, wie Du schreibst, NACH HAUSE ABGESCHOBEN wird, das finde ich eigentlich sehr traurig für Deine Mutter, dass ihr das so seht. Glaubst Du denn nicht, dass Deine Mutter ein Recht auf ein eigenes selbständiges Leben haben sollte, trotz ihrer Behinderung? Wolltest du Du denn, dass man Dich einfach irgendwo dauerhaft in eine Rehaklinik oder in ein Krankenhaus abschiebt? Also ich wollte so schnell wie möglich nach Hause und mein eigenes Leben weiter leben.

In der Rehamaßnahme wird ihr alles mögliche beigebracht, um ihr ein eigenes Leben so gut wie möglich bei zu bringen und ihre Gesundheitssituation so gut wie möglich zu verbessern. Mehr geht dann nicht mehr und ein weiterer Aufenthalt würde dann ja auch nur noch unnötig Geld kosten und keinen Sinn mehr machen. Und damit ist die Leistung der Krankenkasse auch ausgereizt, denn Deine Mutter ist dann ja nicht mehr krank, nur behindert.

Ich denke, das mit der Pflegestufe stellt sich dann erst später raus, wenn sie zu Hause ist, dann sieht man, wie es läuft und was notwendig ist, viele Querschnittsgelähmte leben ja ganz allein und lernen nach und nach auch, alles allein hinzukriegen mit den Armen.

Mit den Kosten für den Umbau für Haus und Auto, da ist die Frage, gibt es einen anderen Unfallverursacher, dann muss dessen Versicherung zahlen oder hat sie denn nicht mindestens eine Unfallversicherung? Dann bekommt ihr doch von dort Hilfe. Wenn man den Abschluss dieser notwendigen Versicherung versäumt hat, dann bleibt man halt möglicherweise auf den Kosten für den Umbau sitzen. Eine Unfallversicherung sollte wirklich jeder haben.

Man kann sich auch nach einer behindertengerechten Wohnung umsehen und umziehen, die gibt es ja inzwischen recht häufig und da werden Behinderte dann auch bevorzugt. Und ansonsten denke ich, wird Deine Mutter es mit der Zeit lernen, vieles selbst zu erledigen. Aber klar, wird das Leben von allen durch diesen schlimmen Unfall auf den Kopf gestellt.

Wendet euch doch an eine Selbsthilfegruppe für Querschnittsgelähmte und deren Angehörigen, da könnt ihr alle lernen, mit der Situation in Zukunft umzugehen und die werden euch auch alle Möglichkeiten nennen können, wo ihr Unterstützung erhalten könnt und wie ihr vorzugehen habt. Auch in Punkto Pflegeversicherung,

Im Internet gibt es da einiges.

danke dir für deine Worte. Mit abgeschoben meinte ich, dass es der Krankenkasse egal ist wie das Heim eingerichtet ist, hauptsache sie macht die Reha so kurz wie möglich.

z.b. waren 2 kliniken zur Auswahl, die eine in Markgröningen die andere war die Uni-Klinik in Heidelberg, mit Forschung. Da meine Mutter eine sehr seltene Rückmarksverletzung hat, die in Markgröningen erst 1 mal vorkam. War Ich dafür dass sie nach Heidelberg in die Uni-Klinik kommt.

Dass Problem waren 2 Tage, in Markgröningen war der Aufnahmetermin Montags und in Heidelberg Mittwochs.Dass war die einzige Begründung warum Sie nach Markgröningen ging.

Meine Mutter ist 58 Jahre alt, und esbringt nichts dass sie so schnell wie möglich nach hause kommt (dass will sie auch nicht). Bis Sie nicht gelernt hat alleine Sich aus dem Bett auf den Rollstuhl und aufs WC, und das Magen und Darmmanagment nicht perfektioniert hat, bringt es nichts Sie so schnell es geht nach Hause zu schicken.

Dass ist aber der Krankenkasse egal, wenn die Frist abgelaufen ist. Wird das Taxi bestellt und sie wird dann so wie sie ist in die nicht umgebaute Wohnung abgeschoben.

Eigentlich hatte ich Hoffnung dass Sie bei meiner Mutter die E-Technik oder die Vojta therapie anwenden in der Reha. Aber da darf ich mir nicht zuviel erhoffen, die Krankenkasse muss ja sparen.

Kannst du mir sagen für was die Ergotherapeuten da sind ? die nehmen alle Daten auf von Türen, Bett, Bad und Treppenhaus. Aber sagen es wird nicht bezahlt. Für was sind die dann da ? geht mir nicht in den Kopf !!!

Danke für den Tip mit der Selbsthilfegruppe, dass werde ich wahrscheinlich in Angriff nehmen.

Weist du welche Hilfsmittel (Rollstuhl, Treppensteiger, Einlagen....) von der Krankenkasse übernommen werden ?

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Stell mal den Antrag bei der Kasse, die schicken dann jemand,der sich ein Bild von der häuslichen Situation macht und davon,wie deine Mutter zurecht kommt. Und dann entscheiden die. Das wird schon werden,mach dir da mal keine Sorgen.

Du schreibst, nach der Reha wird sie nach Hause abgeschoben. Was soll man sonst machen? Krankenhaus- und Rehabetten sind teuer, und die Kassen beharren darauf, das niemand länger als nötig in der Klinik bleibt.

werd ich machen, danke. mit abgeschoben meine ich, dass die krankenkasse nicht alles versucht meine Mutter wieder auf die Beine zu bekommen. sondern nur schaut dass die Reha nur so lange dauert dass sie soweit ok ist, dass sie kein Pflegefall darstellt. ob sie auf die Beine kommt oder nicht (so hab ich das Gefühl) ist zweitrangig

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Hallo,

beruhige dich !

Es gibt bestimmte Richtlinien, um die Pflegestufen zu bekommen ! Die können sie nicht umgehen oder ignorieren bei der Krankenkasse.

ich denke du mußt erstmals einen Antrag stellen, und zwar schon jetzt, so daß der MDK sich die Situation zu Hause anschaut.

Ich würde erstmals einen guten ambulanten Pflegedienst anrufen, einen Termin abmachen, und mit der Leiterin sprechen und die Situation darstellen.

Ich denke, deine Mutter bekommt mindestens die Pflegestufe 1. Könnte sei, daß sie die Pflegestufe 2 bekommt.

Hier von Pflege on board.de :

Pflegestufe 1:

Um diese Leistungen zu erhalten, muss jemand erheblich pflegebedürftig sein. Sie müssen täglich mehr als 45 Minuten Hilfe in den Bereichen der Grundpflege, d.h. bei der Körperpflege, Ernährung, Mobilität benötigen.

Voraussetzung ist, dass diese Hilfe mindestens einmal täglich für je zwei Verrichtungen aus den oben genannten Bereichen erforderlich ist. Hinzu kommt der Aufwand bei der hauswirtschaftlichen Versorgung. Insgesamt muss der Hilfebedarf im Durchschnitt mindestens 90 Minuten pro Tag betragen.

Pflegestufe 2:

Um Leistungen dieser Stufe zu erhalten, muss Schwerstpflegebedürftigkeit vorliegen. Sie müssen mindestens für zwei Stunden täglich in den grundpflegerischen Bereichen benötigen. Der Hilfebedarf muss mindestens dreimal täglich anfallen, zusätzlich ein Aufwand bei der hauswirtschaftlichen Versorgung bestehen. Insgesamt sind in dieser Pflegestufe mindestens drei Stunden Hilfe am Tag erforderlich.

Nicht verzweifeln und das Haandtuch gar nicht werfen !

Also ruf beim Pflegedienst an, und mach einen Termin mit der Leitung ab.

Gruß, Emmy

dank dir für die hilfreiche Antwort.

kannst du mir sagen wie ich einen guten Pflegedienst erkennen kann ?

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