Keine Lust mehr auf "Mama sein", was soll ich nur tun?

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40 Antworten

Das sieht mir im Kern nach 3 Problemzonen aus:

Organisation/ "Outsourcing",

Erziehung/ Regeln/ Kinder auslasten/ Kinder an andere gewöhnen und

Grenzen für dich selbst setzen/ "Self-care"/ Kraftquellen/ Hobbys/ Entspannung usw. finden und durchziehen.

Für die Erziehung würde ich tatsächlich mal eine Erziehungsberatungsstelle aufsuchen. Das ist nichts Schlimmes, man kommt da nicht als Rabenmutter an und bekommt brauchbare Tipps, kann sich ggf. auch rückmelden, ob es geklappt hat oder diskutieren, warum etwas nicht geklappt hat und was man stattdessen tun kann.

Im Kern sehe ich bei dir das Problem "kinderfreie Zonen definieren" und Regeln aufstellen und durchsetzen, vielleicht aber auch deine Wahrnehmung. 

Die Kinder schreien, weil sie Hunger haben? Warum tun sie das? Weil sie gelernt haben, dass das klappt. Bei den beiden Kleinen kann es durchaus auch noch eine falsche Wahrnehmung sein (Hunger verwechseln mit Müdikgeit, Langeweile usw.). Überlege dir etwas, das jeder essen kann, wenn er hungrig ist, wo er alleine rangehen kann. Z.B. Obst (Bananen kann man alleine öffnen und essen, vermutlich auch mit 3, mit anderthalb vielleicht eher nicht). Stelle eine Regel auf - die immer gleich formuliert ruhig so oft wiederholt wird, bis keiner mehr fragt - "Vor dem Mittagessen (oder Abendessen) gibt es nichts, du kannst dir eine Banane holen!"

Alternativ könntest du auch etwas anderes nehmen, das man zwischendurch essen kann: Trockenes Brötchen, wenn vorhanden, Milch trinken, Nüsse essen usw.

Dann isst man gemeinsam und zwar alle und jeder isst wenigstens ein bisschen. Wer nichts isst, bekommt nicht eine Stunde später noch etwas serviert, sondern kann sich dann von den frei zur Verfügung stehenden Sachen - eben Obst, Nüsse etc. - etwas holen. Diese Sachen sollten so in der Küche (!) stehen, dass die Kinder da problemlos dran kommen, aber auch nur in der Küche gegessen werden (nicht, dass Nüsse oder Bananenschalen nachher im ganzen Haus herumliegen).

Bis so eine Regel greift, dauert es etwas, aber nach mehrmaligem Erwähnen der Regel wird das Nachfragen langsam weniger werden. 

Aufräumen:

Überlege, wo das Grundproblem liegt!

Gibt es zu viele Sachen, zu viele Entscheidungsmöglichkeiten, zu wenig Stauraum, zu wenig Stauraum, den die Kinder erreichen können usw. Was liegt auf dem Boden? Warum liegt da so viel?

Mögliche Lösungsansätze:

Aufräumkiste (habe ich als Erwachsene ehrlich gesagt auch): Da kommt alles schnell rein, das auf dem Boden etc. (in einer Einheit, also im Zimmer, oder nur auf dem Boden oder nur auf dem Tisch etc.) liegt. Dann ist es erst mal optisch ordentlich. Danach oder spätestens am Abend wird die Kiste geleert und die Sachen werden weggeräumt. Wenn es schwerfällt, etwas wegzuräumen, weiß man gleich, wo das Problem liegt: Hat man dafür keinen Stauraum oder ist der Stauraum blockiert (es steht etwas davor), so dass man es nicht schnell wegräumen kann? Dafür gibt es dann eine Lösung (Stauraum schaffen, Sachen ausrangieren und weggeben, Blockade abbauen und Sachen, die im Weg stehen, woanders lagern).

Keller/ Dachboden etc.:

Hat man zu viele Sachen und nutzt man viele der Sachen, die im Schrank etc. stehen, gerade nicht, kommen die in den Keller/ auf den Dachboden. Dadurch bekommt man mehr Stauraum für die Sachen, die täglich rumliegen. Das gilt besonders für Kindersachen! Jedes Kind bekommt eine Kiste im Keller/ auf dem Dachboden/ im Abstellzimmer etc. mit Namensetikett. Zusammen mit den Kindern (evtl. beim KLeinsten eine Ausnahme machen ;-)) sortierst du alles aus, das sie aktuell nicht nutzen. Sie haben so mehr Platz zum Spielen oder auch für neue Sachen (Weihnachten!). Zu einer bestimmten Zeit (!!!) dürfen sie in den Keller etc. und aus ihrer Kiste Sachen tauschen!

Das kann anfangs einmal die Woche sein, später wird es seltener werden (irgendwann reicht dann "nach Wunsch der Kinder", weil sie nicht alles immer im Zimmer werden haben wollen). Definiere du evtl., was geleert werden soll (z.B. ein Regalfach soll ganz frei sein, nichts soll auf dem Boden stehen müssen) und lass die Kinder überlegen, was sie dafür in die Kiste packen. Große, durchsichtige Plastikkästen mit Deckel gibt es relativ günstig von Ikea und zwar diese hier:

http://www.ikea.com/de/de/catalog/products/30102974/


Kinderbetreuung:

Fällt oft schwer, wenn die Kinder sehr an einem hängen. Überlege, ob du an Tagen, an denen du gearbeitet hast, den oder die Kleinen ein paar Stunden betreuen lassen kannst, so dass du schlafen kannst. Das kann privat (Freundin) oder durch eine offizielle Tagesmutter passieren. Es muss nur so lange sein, dass du deinen Schlaf nachholen kannst. Anfangs kannst du mit den beiden Kindern bei der Betreuung bleiben, mit ihnen spielen etc. und das dann immer weiter einschränken, bis sie sich daran gewöhnt haben, von anderen Menschen betreut zu werden. So lernt dein Kleiner, dass es nicht schlimm ist, wenn Mama mal kurz weg ist.

Self-care/ Zeit für dich:

Natürlich: Als Mutter hat man wenig Zeit für sich! Und die Kinder sollen nicht lernen, dass sie stören, dass Mama sich nur entspannen kann, wenn sie nicht da sind!

Aber: Überlege, wie du doch Zeit für dich abzwacken kannst und was du dann genau machen willst. Du musst mMn nicht nach Uhr leben - Dienstag, 16 Uhr: Fitness, Mittwoch, 10 Uhr: 1 Stunde schlafen etc. - aber du solltest eine Balance zwischen orgnisierter Freizeit (Fitness etc.) und komplett freier Zeit (lesen, schlafen, spontan etwas machen) finden. Das kann die Zeit sein, in der die Kinder betreut werden. Das kann die Zeit sein, wenn sie im Bett sind. Das kann die Zeit zu Hause sein, wenn sie ruhig spielen. 

Fange mit kleinen Dingen an, bewusstes "Badezimmerwellness" mit duftendem Duschgel oder so, bewusste Tasse Cappuccino am Vormittag, bewusste Praline am Abend, bewusste halbe Stunde lesen am Abend usw. Kleine Dinge, auf die du dich freust und die dich entspannen.

Kinder auslasten:

Das klingt jetzt erst mal komisch, aber: Warum sind denn die Kinder so nervend? Weil sie nicht ausgelastet sind. 

Überlege mal, wie du etwas in den Tagesablauf einbauen kannst, mit dem du die Kinder körperlich und geistig auslastest oder ihnen (in fortgeschrittenem Alter) Anregungen zum Alleinebeschäftigen gibst. Alleinebeschäftigen kann man z.B. fördern, indem bestimmte Materialien oder Spielzeuge nur zur Verfügung stehen, wenn du z.B. selbst beschäftigt bist oder Mittagschlaf machst etc. Dann sind diese Sachen interessant und die Zeit mit ihnen wird genutzt.

Überlege mal, ob du zur geistigen Auslastung den Ansatz "Philosophieren mit Kindern" verwenden kannst - dafür gibt es viele Seiten im Internet und Bücher. Im Kern heißt das einfach, Alltagsfragen mit Kindern zu diskutieren bzw. durchdenken, ohne dass DU alle Antworten haben musst. Kinder (und sich selbst) neugierig zu halten. Evtl. können einem da auch die Löwenzahnsendungen eine Anregung geben (alte Folgen sind auf youtube verfügbar).

Zur körperlichen Auslastung kann man gezielt etwas machen, entweder draußen toben oder auch mal drinnen Bewegungsspiele (zur Musik oder mit Reimen etc.) spielen oder die Kinder einfach in den Haushalt einbinden. Wenn man ihnen Aufgaben gibt, die sie bewältigen können (in deiner Anwesenheit), sind sie körperlich und geistig beschäftigt und evtl. mögen sie die Aufgaben nicht so, dass sie danach gern alleine spielen wollen! Nicht so gut ist es, die Kinder dabei von sich wegzuschicken: Ich putze die Küche, räum du mal den Tisch ab! Dann ist das Kind alleine und fühlt sich ggf. abgeschoben. Besser: Wir räumen zusammen den Tisch ab und die Spülmaschine ein! Lass mal Wasser zum Bodenwischen in den Eimer. Stopp, das reicht! Jetzt hole mal die grüne Flasche aus dem Putzschrank! Fülle eine Kappe voll in den Eimer!" usw. - so dass das Kind keine Chance hat, Wasser umzukippen oder allein mit Putzmittel zu hantieren! Auch ganz Kleine können schon einzelne Handgriffe mitmachen und dafür gelobt werden!


Kinderfreie Zonen: 

Kinderzonen sind erst mal ihre Zimmer! Da dürfen sie Sachen aufbauen und experimentieren etc. Kinderfreie Zonen können ganze Zimmer sein (kein Spielzeug ins Wohnzimmer bringen!) oder einzelne Möbel (nichts auf den Esstisch legen, da essen wir nachher, bis dahin bleibt er frei!). Dafür kann man wieder eine Kiste etablieren: Wenn etwas auf dem Esstisch liegt, wird das Kind, das es dorthin gelegt hat, gerufen und freundlich gebeten, die Sahen in einen kleinen Kasten zu legen und dann zu überlegen, wo sie hinsollen (Aufräumübung). Immer wieder, bis der Esstisch frei ist. Ähnlich kann man es für den Boden im Wohnzimmer, das Sofa etc. halten. Solange, bis die Kinder von selbst nichts mehr dort ablegen. Immer mal kurze Pausen im Spiel machen (nicht das Spiel spontan unterbrechen, das führt wieder zu Frust, sondern ankündigen: Gleich machen wir mal eine kurze Aufräumpause) und den Kasten füllen. Den Kasten dann zur verabredeten Zeit, z.B. vor dem nächsten Essen, kurz leeren. Für kleine Kinder eigenen sich kleine Kästen für bestimmtes Spielzeug, so dass sie dieses einfach wegräumen können: Die Puppenkiste, die Stiftekiste, die Legokiste usw. Man kann - mit den Kindern zusammen - ein Foto von dem Spielzeug machen und es vorn auf die Kiste kleben. So wird das Kind auch stolz, weil es die Einheit selbst mitgestaltet hat und genau weiß, was es machen muss, nicht nur "aufräumen". 

Nach und nach kann man so immer mehr "kinderfreie Zonen" definieren, also Zonen, in die die Kinder nicht einfach Sachen schleppen und ablegen "dürfen".  Wenn man das Aufräumen in dieser Form zum Rennen macht - wer ist als erster fertig - lastet man die Kinder ein bisschen körperlich aus und wenn man das Aufräumen zum Wettbewerb macht - wer hat heute gar nichts auf den Tisch gelegt? Der bekommt eine kleine Belohnung (unangekündigt: Er darf sich eine gemeinsame Aktivität überlegen, zuerst etwas machen, muss morgen nicht den Tisch decken usw.). Stolz führt auch dazu, dass man auf die Sache, für die man belohnt wurde, stärker achtet.

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Kommentar von Brinchhen
20.12.2016, 23:05

Sehr gut geschrieben.

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Kommentar von xxTOxx
15.04.2017, 18:34

Ich finde deine Antwort super , aber noch wundert es irgendwie, dass du hier ausschließlich von den Kindern schreibst und den Vater (der in diesem Fall untätig ist) nicht einmal erwähnst.

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Nun, dann sei mal nicht mehr der Wecker deines Mannes und nicht mehr für alle sofort verfügbar. Zum Beispiel am Wochenende. Da arbeitet dein Mann sicher nicht.

Also sei mal weg.

Stehe früh auf, verlasse das Haus und tu mal nur was für dich. Und bitte ohne schlechtes Gewissen. Du wirst sehen, dass, wenn du wiederkommst, keiner in der Zwischenzeit gestorben ist, sondern es alle überlebt haben.

Auf lange Sicht gesehen hilft aber nur eine klare Ansage, sowohl bei deinem Mann, als auch bei den größeren Kindern. Dass Kinder selten leise sind, ist zwar normal, aber trotzdem kein Grund, sie nicht mal ganz direkt darauf hinzuweisen, dass eine Wohnung oder ein Haus kein Affenstall ist, wo ohne Nachdenken herumgebrüllt wird.

Aufräumen kannst du von Haus aus sein lassen. Kinder haben dafür keinen Sinn. Ihre Welt ist nicht die der Erwachsenen. Und einen kleinen Lerneffekt hat es mitunter auch: Geht was kaputt oder ist etwas nicht auffindbar -Pech gehabt.

Und dein Mann hat die 3 Kinder mit in die Welt gesetzt. Bedeutet, er hat, wenn er zuhause ist, seine Vater-und Erzieherrolle zu übernehmen, ob es ihm passt oder nicht.

Dann gäbe es noch die Möglichkeit einer Mutter-Kind-Kur, wo du wieder Kräfte sammeln kannst. Oder du erkundigst dich nach Möglichkeiten der Kinderbetreuung außerhalb von Kindergarten und Schule.

Mache deiner Familie aber definitiv klar, dass du nicht der Depp der Nation für sie bist. Nerven muss zwar jede Mutter aufbringen und ihre Toleranzgrenze ist meist von Haus aus etwas höher, als man oft meint. Aber alles hat seine Grenzen.

Mache diese Grenzen also klar - wenn du weißt, welche du dir wünscht!

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Kommentar von Wapiti201264
24.11.2016, 12:44

Ja - ich bin dann mal weg - ist sicher nicht die schlechteste Idee.

Auch wenn es dann hinterher wohl wieder Zoff gibt, aber man kann sich ja nicht alles gefallen lassen :)

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Kommentar von Maggifrog
26.11.2016, 12:55

Bei einer MuKiKu nimmt sie das Problem ja mit :)

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Hi MuedeMutti,

für dein Problem habe ich die einzig wahre Lösung: Kindergulasch ^^

Ne jetzt mal ernst :-P

Zuallererst, ich bin 19 und also selbst noch ein halbes Kind und hab absolut keinerlei Erfahrung in Sachen Erziehung, leg also nicht zu viel Wert auf das was ich sage ^^

Ich habe den Eindruck, deine Kinder neigen schon dazu ein bisschen verzogen zu sein. So wie du es schreibst, machst du ihnen den Hof und sie wissen deine Mühen absolut nicht zu schätzen.

Ich denke dein Ziel sollte es nun sein, deinen Kindern zu vermitteln, dass es so nicht weitergehen kann. Wenn etwas angestellt wird, dann gibt es Strafen, wie z.B. Fernsehverbot/Hausarrest, oder dir fällt bestimmt was besseres ein. Und hier bitte keine leeren Drohungen. Als Kind merkt man es sich, wenn einem Strafe angedroht wurde, welche nicht umgesetzt wurde, dadurch verlieren deine Worte stark an Wert.

Wenn die Kinder dann mal was von dir wollen (z.B. dass du ihnen etwas kaufst), dann kannst du sagen, dass sie es nicht bekommen, weil sie am Vortag oder so gestritten haben und/oder nicht auf dich gehört haben.
Du solltest auch unbedingt immer wieder raushängen lassen, dass du richtig pissed bist und wie du selbst schreibst keine Lust mehr auf deine Kinder hast.

Ein Problem ist glaub ich auch dein Mann. Du hast nicht viel über ihn beschrieben, aber das was du geschrieben hast, vermittelt den Eindruck, dass er auch ziemlich faul ist, im Haushalt nicht mithilft und sich von dir bedienen lässt. Das hat nicht blöd, weil du dadurch die ganze Arbeit hast, sondern das große Problem ist, dass deine Kinder deinen Mann als Vorbild sehen. Und wenn er sich bedienen lässt, dann machen sie es auch. Denn besonders dein 8-Jähriger könne leicht schon kleinere Aufgaben im Haushalt übernehmen, z.B. Wäsche zusammenlegen, oder den Abwasch.
Red also mal mit deinem Mann, dass er dir mal ein bisschen Arbeit abnimmt.

Wenn es auf diesem "guten" Weg alles keinen Zweck hat, dann stell dich einfach quer und mach gar nichts mehr. Am besten gehst du ne Zeit lang einfach mal auf Kur. Deine Abwesenheit hat dann einen der folgenden Effekte:
- Es wird eine schwere Zeit für deinen Mann und für die Kinder vermutlich auf, da sie die Sachen machen müssen die du sonst machst, aber dadurch erkennen sie dann auch deinen Wert.
- Es geht alles drunter und drüber, weil sich keiner um was Kümmern will. Es entsteht Chaos, aber dadurch wird deine Familie ebenfalls erkennen, wie wichtig deine Hausarbeit ist.
Zusätzlich hast du durch die Kur dann auch etwas Ruhe und Erholung, die du auch nötig hast, denn das was du machst ist auf Dauer alles andere als Gesund.

Aber egal was du machst: Bitte gib nicht auf! Ich selbst war vor 10 Jahren auch ein schwieriges Kind, vielleicht sogar noch schwieriger als deine. Ich hab ständig Zoff mit meinen Geschwistern gesucht und bin bewusst meinen Eltern auf die nerven gegangen.

Letzten Endes habe ich mich aber glaub ich nicht allzu schlecht entwickelt ^^ Wie genau es meine Eltern geschafft haben weiß ich nicht, aber ich vermute mal es wahr verbunden mit viel Geduld. Mittlerweile haben sie meinen Kopf so verdreht, dass ich will, dass meine Eltern stolz auf mich sind und dementsprechend führ ich mich auch auf :-P
Einen großen Vorteil hatten meine Eltern: Sie waren zu zweit. Und bei dir hab ich eher den Eindruck als müsstest du die ganze Last alleine stemmen... Also fang an deinen Mann zu mobilisieren, das sind auch seine Kinder!

LG
Lukas

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Kommentar von Wapiti201264
24.11.2016, 12:43

Hej, nintendoluk,

dafür, dass Du erst 19 bist, ist Deine Antwort aber verdammt gut :)

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Kommentar von xxTOxx
24.11.2016, 21:09

Wirklich gute Antwort , überraschenderweise!

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Kommentar von Maggifrog
26.11.2016, 12:59

Bin da auch Deiner Meinung. Aber ihr Mann.....ich beschreib das mal....Du kannst aus einen Esel kein Rennpferd machen. Der Esel rennt 10 Meter und bleibt Stur wieder stehen. Ich denke da kann sie lange hoffen das sich da was ändert.

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Kommentar von nintendoluk
15.12.2016, 16:56

Ich bedanke mich bei all meinen Fans für die ganzen Upvotes :-)
aber leider hat Tasha den Keks bekommen ^^'

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Kommentar von seguiendo
15.12.2016, 20:09

Ich bin selbst erst 19, darf dich aber vielleicht auf Augenhöhe kritisieren: Mit dem meisten, was du schreibst, magst du wohl recht haben, allerdings finde ich den Ratschlag "raushängen zu lassen, dass sie richtig pissed ist und keine Lust mehr auf ihre Kinder hat" problematisch. Denn wenn man den Kindern vermittelt, dass man keine Lust auf sie hat, bocken sie erst recht und sind selbst frustriert. Besser wäre meines Erachtens, zwar klare Grenzen aufzuzeigen und entsprechend auch konsequent zu sein und ggf. zu strafen, aber eine positive Grundstimmung aufzubauen und die Kinder wertzuschätzen, ihnen aber gleichzeitig zu vermitteln, dass sie auch ihren Teil beitragen sollen.


 

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Heya MuedeMutti,

beteilige mich jetzt mal, als Angehöriger des "faulen" Geschlechts!  :-)

Wenn ich Deinen Beitrag so lese, bist Du eine Person, die in vielen Punkten zu bewundern und beneiden ist...

Einen Haushalt, mit 4 Kindern, zu führen, ist sicherlich alles andere als einfach! Was ich aber nicht nachvollziehen kann, so "tough" Du auch (in einigen Punkten) sein magst, so "verletzlich" bist Du aber auch...

Ohne Dich/Euch bzw. eure Familienverhältnisse näher zu kennen, bin ich der Meinung das es (endlich) mal eit wird für etwas mehr "ICH", als ein ständiges "WIR" bzw. "DU"...

Behaupte jetzt einfach mal, das Deine Mann sicherlich SEINE Freizeit beansprucht, gelle? Freunde treffen, mal´´n Bier trinken gehen undundund...

`kay, mir ist klar, das es (als "Außenstehender") immer einfach(er) ist, zu "urteilen", als wenn man selber in dieser Situation steckt, aber (BITTE nicht falsch verstehen, ok?) wenn Ihr euch eh ständig streitet, dann setze Deinen "Göttergatten" die Pistole auf die Brust...

Ok, ok, ER geht (den ganzen Tag) arbeiten und ist der Hauptverdiener, aber DAS ist nicht alles! Auch ER hat seinen Teil der Verantwortung zu tragen, auch ER hat seinen Teil dazu beigetragen, das Ihr 3 Kinder habt, also kann ER auch gewisse Teile der "Arbeit" übernehmen!

Ist ja nicht damit getan, dass man(n) montalich Summe x nachhause bringt und dann ist sein Part erledigt...

Würde z.B. versuchen einzuführen, das Du mal ETWAS Ruhe bekommst, das Dein Mann und die Kids, regelmässig am WE was unternehmen... Schwimmen gehen, Spielplatz, Fussball oderoderoder...

Dann hättest DU zumindest mal 2-3 Std. in Ruhe für Dich...

Wie gesagt, OHNE Dich oder Eure Familienverhältnisse zu kennen, ist auch NICHT böse gemeint, aber das mit dem Essen KÖNNTE ich mir vorstellen, dass man (Du) trotz besseren Wissens, dem quengeln der "lieben kleinen" iwann nachgibst, nur um "mal" Ruhe zu haben!

Wie schon angeführt hier, vielleicht solltest Du einführen, das (immer) erreichbar (für die Kids) Mineralwasser und kleine Snacks (Obst etc.) sind...

Das mit den streiten, wenn alle aufeinander hocken, dass kenne ich nur ZU gut!  :-(

Hast Du evtl. die Chance, zumindest den ältesten, iwie in ´nen Sportverein anzumelden, aber OHNE Dir die nächsten Aufgaben aufzuhalsen?

Kannst Du (evtl.) etwas Hilfe bzw. Entlastung durch die Family bekommen?

Aber grundsätzlich sehe ich die "Faulheit" Deines Mannes, als Dreh- und Angelpunkt!

Wenn Ihr beiden (alleine) nicht reden könnt, ohne das es "knallt" bzw. ohne Schuldzuweisungen, gibt es evtl. jemanden, der (absolut) neutral wäre und als eine Art "Moderator" schlichten könnte, wenn Ihr Euch mal aussprecht!?

Wenn auch irrational, aber würde mich nicht wundern, wenn Dein Mann meint / denkt, das er (zu Gunsten der Kinder) "vernachlässigt wird...

Ist evtl. kein Allheilmittel un nach einmal ist alles (wieder) ok, aber habt ihr evtl, die Chance, mal ein WE (OHNE Kids) zu verbringen? Vielleicht sogar wirklich "wegfahren", dass man eben aus der vertrauten Umgebung und den alltäglichen Trott rauskommt!? Mal NICHT Mama & Papa sein müssen, mal NICHT auf "Mamaaaaaaaaaaaaaaa" lauern müssen...

Ist absolut NICHT egoistisch und Eure Kids werden es überleben, wenn Ihr bzw. Du, mal nicht (sofort & ständig) verfügbar seit!

Viel Erfolg!

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Hi,

ich möchte einigen hier widersprechen, die sagen, dass du in erster Linie deinen Kindern mit Konsequenzen drohen musst.

Dein jüngster ist 1 1/2 Jahre jung - der versteht noch Garnichts von alle dem, was bei euch zu Hause los ist. Ihm irgendetwas anzudrohen, oder ihm sogar sofort Konsequenzen aufzubinden, würde nichts bringen. Es würde ihm eher schaden.

Ich denke, du solltest nicht in dem Gefühl, überfordert zu sein und für alles die Verantwortung tragen zu müssen zum Rundumschlag ausholen und allen sagen, was sie falsch machen. Viel mehr solltest du dich auf das eigentliche Problem und dessen Wurzel konzentrieren.

Du hast deinen Text damit begonnen, dass deine Söhne sich ständig streiten. Das scheint dich am meisten zu belasten.

Geschwister, vor allem wenn sie in dem Alter sind, streiten sich. Das ist normal. Leider auch häufig, leider auch heftig. Ich will jetzt keine Spekulationen über die Gründe für den Dauer-Krieg zwischen deinen Kindern anstellen, aber ein Grund, weshalb sich Geschwister streiten, ist (das hab ich von jemandem, der es wissen muss) dass sie um die Aufmerksamkeit ihrer Eltern konkurrieren. Das passiert vor allem, wenn ein neues Kind auf die Welt kommt und dem älteren scheinbar die Zeit mit der Mutter stiehlt.

Wie gesagt - mir steht es nicht zu über die Gründe zu spekulieren, aber du kannst das ja mal in Betracht ziehen. In jedem Fall hat es einen Grund, weshalb deine Jungs ständig streiten und den solltest du herausfinden.

Deine Kinder werden nicht klein bei geben und auf einmal nett zueinander sein, wenn du ihnen mit irgendwas drohst. Und selbst wenn sie ihr Verhalten verbessern, dann tun sie das nur aus ANGST vor den Konsequenzen. Das ist keine gute Basis für eine Veränderung.

Deshalb: Betreibe Ursachenforschung. Versuche im Interesse aller herauszufinden, was da los ist und wie ihr das ändern könnt.

Ich hoffe zumindest, dass es in deinem Interesse ist, die Situation zu verbessern und ihr nicht irgendwie zu entfliehen - deine Überschrift lässt nämlich leider genau das vermuten. Trotzdem will ich mal hoffnungsvoll davon ausgehen, dass du deine Kinder lieb hast.

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Hallo,

ich habe gesehen, dass du schon viele tolle hilfreiche Antworten bekommen hast. Mutter und Hausfrau sein ist ein oft unterschätzter Beruf, den man sich zudem nur bedingt so ausgesucht hat.
Nicht jeder ist ein Organisationstalent und hat Nerven aus Drahtseilen, so dass es mich nicht wundert, dass du von all den Anforderungen, die plötzlich an dich gestellt werden und die du "perfekt" erfüllen sollst bzw. willst, überfordert bist.

Ich habe sehr oft den Hinweis gelesen: "rede mit deinem Mann"! Das ist sicherlich höchste Eisenbahn, aber erwarte keine Wunder. Er konnte sich bisher so an den Aufgaben vorbeischlängeln und wird es auch zukünftig versuchen. Dieses Verhalten umzukehren, ist nicht einfach und es wird dir nicht von einem Tag auf den anderen gelingen.

Ich denke, du solltest einmal in diesem ganzen Chaos stehen bleiben, alles abschalten und an DICH denken! Was für einen Traum hast du für dich und dein Leben?

Die Katastrophe passiert leider nicht nur um dich herum, sondern sie hat deinen Ursprung in dir. Alles überrennt und überrollt dich, weil du dich wie ein Stück Treibholz hast mitreißen lassen, du hast keinen Anker, kannst deine Freunde nicht mehr treffen. Dein altes Leben ist wie weggewaschen und das neue passt dir nicht, wie ein zu enges Kleid.

Diese Zeit kann für dich aber auch eine Chance sein. Frage dich, was du wirklich magst. Es kann ein Hobby sein, ein Job und dann nimm dir einen Abend, einen Nachmittag und setzte genau das um. Es mag dir viel zu wenig erscheinen, dein Leben oder deinen Traum in zwei oder drei Stunden zu quetschen (ist es auch), aber es ist ein Anfang für dich.

Versuche auch, dir am Wochenende noch einmal zusätzlich zwei bis drei Stunden freizunehmen von Mann, Haushalt und Kindern, um Freunde zu besuchen oder ungestört (!!!) deinem Hobby nachzugehen.
Ganz wichtig ist, dass dir dies Zeit heilig ist und du sie verteidigst. Dein Mann kann auch lernen, wie man mit einem kranken Kind umgeht oder du engagierst einen Babysitter. Diese zweimal in der Woche gehören dir!

Es wird dauern und auch hier darfst du keine Wunder erwarten, aber irgendwann akzeptiert dein Kleiner, dass Mama weg ist und später wiederkommt. Du wirst diese Zeit genießen können und daraus die Kraft schöpfen, alle anderen Dinge nach und nach in den Griff zu bekommen. Diese Zeit kann dein Anker werden mit der dein Selbstbewußtsein wieder wächst und du erkennst, dass du nicht nur Mutter, Hausfrau und Ehefrau bist.

Bau dir etwas auf, dass nur für dich ist, denn deine Kinder werden das auch bald tun und dein Mann ebenfalls, wenn du nicht lernst auch ein stückweit egoistisch zu sein. Dein Mann hat keine Mutter und Hausfrau geheiratet, er hat etwas in dir gesehen. Sieh es auch wieder in Dir!

Und was das Geschrei deiner Kinder betrifft... Kinder sind Kinder und sie werden aufeinander herumhacken, eifersüchtig sein etc. Da kann man Psychologie studiert haben und wird doch nie ganz schlau aus ihnen, aber sie haben auch einen feinen Instinkt. Sie merken, wann sie Situationen ausnutzen können, wann du überfordert bist und spiegeln z.T. auch deine Aggressionen und Wut wieder.

Wenn es dir also gelingt, dir etwas mehr Freiraum zu verschaffen, Luft zum Atmen, zur Ruhe zu kommen, dann wird sich das auch auf deine Kinder auswirken. Alle in deiner Familie werden etwas davon haben, wenn du dir deine Auszeit nimmst. Auch wenn es erst nur kleine Schritte sind.... sie werden größer mit Dir!

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Was Du tun kannst ? Nichts. Nur darauf achten, dass niemand wegen Schimmelpilze krank wird.

@GaiJin hat die Ursache schon genannt: "Einen Haushalt, mit 4 Kindern, zu führen, ist sicherlich alles andere als einfach!" Das älteste Kind hast Du geheiratet. Nur hat dieses Kind bis Heute noch nicht begriffen, was ein Vater ist.

Nun kommt das Dilemma, dass die älteren Kinder immer die Eisbrecher für die nachfolgenden Kinder sind. Was den Älteren erlaubt wurde, kann schwerlich bei den Jüngeren verboten werden. Sicherlich verstehen die Kleinen, dass die Älteren schon etwas mehr dürfen und testen ständig, wann es endlich für sie so weit ist. Da Mama schon etwas weich geklopft ist, dürfen Jüngere schon viel früher das, was die Älteren erst erkämpften mussten. Das neiden die Älteren meist in der Form, dass sie meinen in der Beliebtheitsscala der Eltern nicht mehr gleichwertig zu sein. Ein Teufelskreis.

Dein Fehler ist eigentlich keiner, da Du ja gern viele Dinge im Haus übernommen hast, weil Du dir auch selbst eine gute Ehefrau und Mutter sein wolltest. Das musstest Du aber gar nicht, denn Ehefrau und Mutter bist Du automatisch. Und "Gut" bist Du schon, wenn Du Mutter sein willst.

Den Kindern fehlt eigentlich der Vater, der gewisse Regeln zwar mit der Mutter bespricht, wenn die Kinder nicht dabei sind, diese aber als "Buhmann" den Kindern vermittelt. Und nicht mit Kraft oder Lautstärke, denn wie soll das erst enden, wenn die Kinder älter werden und sich wehren können. Die Ruhe selbst als Fels in der Brandung wird auch in Zukunft dafür sorgen, dass Streitthemen mit dem Vater ausgetragen werden. Mama klinkt sich dann einfach aus, denn es gibt nichts Schlimmeres bei der Erziehung als wenn beide Eltern sich nicht einig sind.

Ich wollte nie der Freund meiner Kinder sein, denn Freunde suchen sich die Kinder selbst und können Freundschaft auch beenden. Ich war immer nur Vater, und glaube mir, auch wenn ich den Kindern als Freund vieles gegönnt hätte, musste ich es als Vater verbieten. Ich hätte mit einem Schild ("Papa ist ein A-loch") um den Hals durch die Fußgängerzone gehen können und viele Väter hätten es schmunzelnd verstanden. Als die Kinder groß waren, wollten sie (ihre Worte) ihren Vater für nichts in der Welt eintauschen. So falsch kann meine Erziehung nicht gewesen sein... alles richtig gemacht.

Nun sind diese Grundlagen bei Dir schon mal ins Wasser gefallen, weil tatsächlich die Mama auch den Vater ersetzen muss. Das geht nicht gut. Entweder....Oder...aber nicht beides.

Aufräumen haben die Kinder gelernt, als der böse Papa etwas falsch verstanden hat. Der meinte, dass alle Spielsachen und Dinge, die am Freitag rumliegen, keinen Platz im Zimmer haben und über sind. Dann stand der Papa da mit dem riesigen grauen Sack und sammelte einiges seelenruhig ein. Erst riefen die Kinder um Hilfe nach der Mama, aber die hatte keine Zeit. Du glaubst gar nicht, wie flink die Kinder plötzlich aufräumten und mir sogar einige Teile aus dem Sack holten. Einiges wollten sie aber nicht mehr... also weg damit. Eines Tages machten sie einen Machtkampf, weil sie testen wollten ob der Papa es wirklich ernst meint. Na und ... der Sack wurde unter den entsetzten Blicken der Kinder wegtransportiert, aber so versteckt, dass sie ihn mit Sicherheit für die nächsten Tage nicht wiederfanden. Einmal habe ich sogar einen Nachbarn bei so einer Aktion "unterstützt" :-)

Wie bechrieben, kann mich scheinbar nichts aus der Ruhe bringen und bin absolut gewaltlos. Ein bisschen psychische Kriegsführung beherrschte ich schon, wenn die Kinder unbedingt Krieg wollten.

So zieht sich das durch die komplette Erziehung. Sind die Kinder alt genug, den Teller in die Spülmaschine zu stellen, bekommen sie so lange den alten Teller vorgesetzt, bis sie es begriffen haben. Das ist nicht eklig, denn die Kinder wollen es so... oder habe die Eltern da wieder etwas falsch verstanden ?



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Kommentar von Prinzessinola
25.11.2016, 17:42

Hallo,ich finde das unglaublich toll

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Dein Mann kann ruhig selber aufstehen, vor allem wenn du Nachts gearbeite hast. Sind zwar "nur" 40 Minuten mehr, die du sonst an der Matratze horchen kannst, aber gerade die können es ausmachen.

Mit dem Hunger und dann dem ich mag doch nicht musst du einfach konsequeter sein. Führ feste Essenszeiten ein. Mittag,nachmittag (Kinder halten nicht so lange durch) und abend. Entweder sie essen oder eben nicht. Dann haben sie halt mal ein paar Stunden Hunger, daran sterben sie nicht.

Ein gewisses Maß an Chaos musst du wohl dulden lernen, mit 3 kleinen Kindern sieht es halt nicht wie im Werbekatalolg aus.

Gegen das mutwillige zerstören ( denn wie sonst kann ein neues Teil nach einem Tag schon kaputt sein, und das immer wieder) musst du vorgehen. Die beiden ich sag mal "großen" sind durchaus alt genug das zu wissen und zu akzeptieren das sie von gewissen Sachen einfach die Finger zu lassen haben oder dich vorher fragen müssen.

Und denk mal übe eine Kur nach, die täte dir vielleicht ganz gut. Nebenbei bekommst du dort auch Tipps wie du das alles in den Griff bekommst.

Und ich würde noch sagen: Spann deinen Mann ein.

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Tja, kein Wunder. So geht das ja auch nicht.

Du bist natürlich komplett überfordert, und das schon seit Jahren, kein Wunder, dass Dein Körper jetzt anfängt (wundert mich eigentlich, dass nicht schon früher, aber Du bist ja noch jung), sich in Krankheiten zu "flüchten".

Als erstes solltet Ihr beide, Dein Mann und Du, Euch mal hinsetzen und einen Haushaltsplan ausarbeiten, in dem er auch seinen gerechten Anteil hat und den auch erledigt. Oder habt Ihr eine Regelung?

Auch wenn ein Mann Vollzeit arbeitet, hat die Frau ein Recht auf Zeit für sich.

Du kannst nun nicht 24/7 Kinder-, Haushalts- und Ehemannbetreuung machen. Niemand kann das, daran gehst Du kaputt.

Der 8jährige kann auch schon mal mithelfen (einfache Aufgaben wie Müll rausbringen, Geschirr in die Maschine räumen, aufräumen.

Nun habe ich selbst keine Kinder und kann Dir daher nicht sagen, wie Du ihn am besten motivierst, aber sprich doch mal mit deinen Freundinnen bzw. anderen Müttern aus der Kita.

Finanziell scheint es Euch ja gut zu gehen, aber das Eheleben ist wohl aufgrund des Alltags eher in den Hintergrund getreten.

Ihr solltet auf jeden Fall feste Zeiten für Euch einplanen, also Kinder um 19 Uhr ins Bett (und dann auch drin bleiben, da muss man mal zwei, drei Wochen konsequent sein und einfach nicht auf das Geheule hören) und dann in Ruhe ein Glas Tee/Bier/Wein zusammen trinken und darüber reden, wie der Tag war.

Wenn es geht, leistet Euch einmal pro Woche eine Putzhilfe für die Grundreinigung.

Und falls ich mich irre und es am Geld mangelt, wende Dich an das Jugendamt. Die stellen auch mal zeitweise eine Hilfe, die schaut, wo Deine Organisationslücken sind und Dir helfen, es dann in Zukunft besser zu machen - und die auch dem "Herrn im Hause" mal den Kopf zurechtrücken...

Alles Liebe!

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www.bke-elternberatung.de

geh mal zu einer Beratungsstelle für Eltern, Kinder und Jugendliche. Die gibt es in jedem größeren Ort. Die Beratungen sind kostenlos.

Aber auf die Schnelle:

ich denke mir, in Wahrheit geht es nicht um die Kinder, sondern um deine Ehe. Die dürfte arg am Wackeln sein. Wenn Kinder Schwierigkeiten machen, weist das sehr oft auf etwas anderes hin. (DAs ist den Kindern komplett unbewusst, außer, dass sie auf die Spannungen wie ein Seismograph reagieren.)

Außerdem lenken sie die Eltern von dem Eigentlichen ab. Nämlich der daniederliegenden Ehe.

Was wäre denn, rein theoretisch, wenn die Kinder wahre Engel wären? Könnte es dann nicht sein, dass dann die Eheprobleme ausbrechen? Und euch beiden - dir und deinem Mann  - bewusst würde, vor welchem Abgrund ihr steht?

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Der große muss mithelfen.  Geschirrspülmaschine ausräumen, sein zimmer nach Anweisung aufräumen und ab und an den Müll raus bringen.

6:20 Uhr ist eine absolut humane Zeit. Anstatt dich hin zu legen trinkst du in ruhe einen Kaffee,liest die Zeitung oder schaust entspannt tv. Hausarbeit machst du, wenn du den kleinen im Kindergarten abgegeben hast -was Bis 9 nicht erledigt ist und warten kann, das wartet. Mittagessen kochen, spielen, essen passiert alles bis 12 Uhr-dann gibt es mittagsschlaf bis 2. Danach hast du wieder zeit für Kind und Haushalt. 

Lass die deko doch weg. Gestalte die Fenster und stell ein paar Stücke außer Reichweite der Kinder. 

Essen gibt es zu festen Zeiten, wenn machbar, dazwischen Wasser, Obst und Gemüse. 

Geh mit den Kindern raus, wann immer es möglich ist, dann toben sie nicht durch die Wohnung. 

Stelle deinem Mann klare Aufgaben, die du vorher mit ihm besprichst, erledigt er sie nicht, dann machst du es auch nicht. 

Putzt 1 mal die Woche alle gemeinsam gründlich, den Rest der Woche machst du nur das nötigste. 

Such dir einen sport mit Kind (kanga, buggysport) oder eine krabbelgruppe.

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Habe es gern gelesen aber kann Dir mangels eigener Kinder nicht so richtig helfen. Drei Jungs kabbeln sich sicher ständig, da braucht es eigentlich gerade deswegen einen Mann der auch mal ein Machtwort spricht und etwas Ruhe durchsetzt. Ich hoffe, zumindets die Großen haben jeder ein eigenes Zimmer.

Klar ist, Du wirst mit der Erziehung alleine gelassen und wünschst Dir etwas mehr Unterstützung durch Deinen Mann. Die darfst Du auch einfordern, denn Du selbst bist ja auch noch berufstätig. Einen Partner der am Feierabend auf dem Handy rumspielt, könnte ich auch nicht immer ertragen.

Ich denke Du mußt weiter daran arbeiten, Deinen Mann in die "Aufzucht" weiter zu integrieren. Aber nur in ungestressten Momenten, auch wenn diese selten sind. Vielleicht ein Auslöser der Streits die ihr bisher hattet.

Wünsche Dir auf jeden Fall viel Erfolg und alles Gute. Irgendwann sind sie groß, dann erfüllen Sie Dich mit Stolz und werden da sein, wenn Du ihre Hilfe brauchst.

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Kommentar von DeliriumTremens
24.11.2016, 00:45

da braucht es eigentlich gerade deswegen einen Mann der auch mal ein Machtwort spricht 

Dafür braucht man keinen Mann. Das wurde uns nur eingeredet, über Generationen.   

Er soll gefälligst mitmachen und Verantwortung für die Kinder übernehmen und nicht den Hausherren mimen - das tut er ja schon. Er hat ja eine Angestellte, wie es scheint.   

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Hallo,

zuerst einmal Respekt für deinen unermüdlichen Einsatz für die Familie und dass du alles im Prinzip alleine schaffst! 

Es muss sich auf jeden Fall etwas ändern. Erstens: Dein Mann muss verstehen dass er nicht nur der Erzeuger ist und sich um das Geld kümmert und sonst ihm alles am Allerwertesten vorbei gehen kann. Es sind auch seine Kinder! Vermittle ihm wie du dich in der jetzigen Situation fühlst und wie er seine Vaterrolle wahrnehmen möchte. Wenn er wieder aufbrausend reagiert, frage ihn nach dem Grund - egal was es ist, es kann kein Hindernis sein sich nicht um seine Kinder zu kümmern!

Zweitens: Du hast quasi einen 20 Stunden Tag.. das hält niemand ewig durch. Wichtig sind Erholzeiten für dich und sei es nur neben einem optimierten Tagesablauf ein paar freie Stunden am Wochenende nur für dich! Das ist kein Egoismus sondern zum Kraft tanken. 

Drittens: Da spielt auch der erste Punkt rein, deine Kinder brauchen auch den Vater als Bezugsperson. Vielleicht gelingt dir auch der Kontakt zu anderen Müttern zum Austausch? Tipps zur Erziehung "Was macht man wenn.." erhältst du da sicher auch. Oder über entsprechende Angebote in deiner Stadt.

Hoffe dass ich dir etwas weiterhelfen konnte :)

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Ich beantworte die Frage ohne mir alles durchgelesen zu haben aber ich möchte dir nur eines mitgeben. Meine Mutter hat 10 Kinder auf die Welt gebracht sie hat ihr ganzes Leben damit verbracht ihre Kinder groß zu ziehen sie hat ihre ganze Zeit für ihre Kinder investiert damit sie es eines Tages besser haben inzwischen sind wir alle Erwachsen alle haben einen gut bezahlten Job wir alle haben die Schule sehr gut abgeschlossen einige von meinen Geschwistern gehen Studieren meine älteste Schwester besitzt ein eigenes Unternehmen das sehr gut läuft mein großer Bruder ist ebenso erfolgreich mit seinem Geschäft und das alles haben wir erreicht weil meine Mutter ihr bestes gegeben hat damit ihre Kinder eines Tages erfolgreich sind und gut Leben können. Meine Mutter hat mir bewiesen das Mütter und generell Frauen die stärkste Personen auf Erden sind.. lass nicht dein Kopf hängen irgendwann sind deine Kinder erwachsen und du denkst daran zurück wie anstrengend es war aber wie schön sie sich entwickelt haben. Sei eine Starke Frau egal wie anstrengend es ist und wie viel Zeit vergeht genieße das Leben und das mit deinen Kindern.. es wird alles gut :D


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Puuu...

Wie man sich seine Familie zieht, so hat man sie...

Der große und der mittlere sind in der Lage, ihren Kram selbst aufzuräumen. Wenn sie was von Dir kaputt machen - trotz klarer Regeln, die DU natürlich VORHER aufzustellen hast - verschwindet eines der Lieblingsspielzeuge.

Wenn sie sich streiten, dann lass sie doch. Nach 10 Minuten ist eh wieder Ruh. ansonsten verschwindet jeder in sein Zimmer.

Dein Mann ist das 4. Kind! Er ist alt genug, sich selbst den Wecker zu stellen und sich das Frühstück zu schmieren! Binde ihn mit ein, auch wenn er es vielleicht in Deinen Augen "nicht richtig" oder "nicht perfekt" macht! Der denkt sich doch auch: Warum sollte ich? Die macht doch eh alles und wenn ich was mach, dann passt ihr das sowieso nicht...

DU bist diejenige, die die Regeln aufstellt und wenn Dein Mann so viel arbeitet, dass er sich kein wenig um die Kinder kümmern kann, dann dürfte das Geld ja wohl reichen und Du nicht nachts zur Arbeit rennen.

Achja Arbeit: Wenn Du nachts arbeitest, ist Dein Mann derjenige, der die Kinder in der früh richtet und das Frühstück schmiert! Ganz einfach!

Mach klare Regeln und Ansagen und halte Dich dann auch daran! Sonst wird das nie was! Lerne Nein zu sagen und schaffe Dir Freiräume. Und wenn der Kleine bei der Betreuung brüllt, dann lass ihn brüllen. Der weiß ganz genau, je mehr Rabatz er macht umso eher kommst Du wieder angesprungen. Auch das ist Erzieungssache!

Wenn mal nicht alles geregelt ist oder die Küche kalt bleibt, merken sie sehr schnell, dass Mutti nicht nur funktioniert sondern auch ein eigens Leben hat.

Mit 8 Jahren ist man fähig, die Spülmaschine einzuräumen und den Staubsauger mal in die Hand zu nehmen. Der 3jährige kann auch mithelfen. Immerhin muß er seinen Kram im KiTa auch selbst aufräumen. Also geht´s auch zuhause.

 

LG

Kugel

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Eine Familie zu managen ist nicht einfach. Viele Mütter haben totale Erschöpfungsyptome ähnlich wie Manager beim Burn Out.

Ich rate dir,das du dir erstmal Zeit zum Regenerieren für dich nimmst. Vielleicht kannst du eine Kur beantragen. 

Dort kannst du auch mit den Fachleuten klären, welche Maßnahmen dich in diesem Familienmanagment unterstützen. 

Ich finde dein Mann könnte dich mehr unterstützen. 

Deine Kinder müssen lernen  sich gegenseitig zu akzeptieren. 

Auch finde ich ist es gut wenn sie kleine Haushaltspflichten mit übernehmen. Das macht sie zu wertvollen Familienmitgliedern die etwas Gutes tun. 

Das können auch schon die Kleinsten.

Außerdem ist eine gute Organisation ein absolutes Muss. Ich habe auch mehrere Kinder und bin berufstätig und habe meinen festen Wochenplan wer was wann erledigt. 

Anders würde es nicht funktionieren. 

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Mach Urlaub!

Leg dich mal für eine Woche in die Sonne oder ähnliches und spann dich aus. Du brauchst ERholung, sonst brichst du noch zusammen.

In der Zwischenzeit werden sich deine 4 Kinder (ja, dein Mann führt sich deiner Beschreibung nach wie ein weiteres Kind auf) bisschen umschauen müssen.

Jemand anderes hat bereits geschrieben. Sie nehmen dich selbstverständlich. Ja, das stimmt. Es stimmt auch, dass sich das ändern muss. Nur... wenn du jetzt sagst, dass dein Mann und dein Ältester öfters mithelfen müssen, werden sie das machen? Werden sie auf dich hören? Mein Gefühl sagt mir nein.

Also, mach eine Radikalkur. Mutter-Kind-Kur ist hier bereits gefallen. Nur empfinde ich diesen Vorschlag nicht das Richtige für eine junge Frau (mit 30 bist du noch jung). Vor allem, da hier vielleicht noch eins der Kinder dabei sein könnte.

Warum nicht gleich einen richtigen Urlaub machen? Mal den ganzen Tag lang nichts machen und das Chaos zu Hause nicht sehen. Nicht einmal daran denken!

Dein Mann kann sich ja in der Zwischenzeit um alles kümmern. Schließlich ist das ja ein erwachsener Mensch.

Lass dir auf keinen Fall von irgendjemand ein schlechtes Gewissen machen. Du musst schauen, dass es dir gut geht. Wenn du mal ernsthaft krank bist, haben weder dein Mann noch deine Kinder etwas von dir.

Vorab aber erst ein ruhiges Gespräch mit deinem Mann suchen. Du musst ihm klar machen, dass du nicht mehr kannst. Sag ihm einfach wie du dich fühlst. Alles in der Ich-Botschaft (Ich bin am Ende meiner Kräfte, ich kann nicht mehr). Somit machst du ihm keine Vorwürfe und er wird sich nicht dazu gedrängt fühlen sich zu verteidigen.

Ich wünsch dir für die Zukunft alles Gute und erst einmal einen erholsamen Urlaub!

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Hallo ich kann deinen Frust komplett verstehen und ist nachvollziehbar. Allerdings ohne einen "Plan" wird es nicht funktionieren ihr habt 3 Kinder in die welt gesetzt und das heißt verantwortung übernehmen 24H/7 Tage die woche. Bei einem ist es schon sehr schwierg vor allem wenn man auf sich alleine gestellt ist, einige Freunde von mir & kolleginen sind auch alleinerziehend und müssen noch geld verdienen selbst weil niemand zahlen kann/will (anderes Thema).. Da heißt es sich orgainisieren und dein PARNTER MUSS sich aktiv einbinden. Kinder sind kein gegenstand den man einfach nur füttert und ins Bett bringt die wollen/ Müssen !! beschäftig werden damit sie für das Leben lernen ,jeder Tag ist kostbar und jeder Tag muss einfach aktiv genutzt werden, blos nicht vor dem Fernseher oder Computer verschimmeln lassen die verblöden...  Das kann man nie mehr gradeklopfen!! und "warten" gibt es nicht.. die zeit ist vertan...

Gute eltern beschüten Ihre kinder nicht vor allem  , sie bereiten Sie auf den Leben vor !

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Ein Rat ist natürlich nicht leicht. Der Geschwisterstreit ist sicher total nervig.

Aber das was für mich das wichtigste ist das du deinen Mann in die Verantwortung nimmst.

Schön er arbeitet viel aber du arbeitest auch (auf der Arbeitsstelle und zu Hause)

Warum musst du deinen Mann wecken? Er kann sich selber einen Wecker stellen. Und er kann auch wenn du den abend  bis spät arbeitest am nächstem morgens die Kinder versorgen. So das du noch etwas länger schlafen kannst.

Außerdem ist es wichtig das du dir Auszeiten nimmst. Verabrede dich mit Freunden. Geh abends auf die Piste, Essen, shoppen oder zum Sport. Wenn es nicht klappt zu zweit als Paar dann eben allein. Dann hat dein Mann die Kinder zu versorgen. Genauso kann dein Mann mal allein weggehen.

Muss ja nicht wöchendlich/täglich sein. Aber einmal die Woche abends zum Sport und so einmal-dreimal im Monat Kinderfrei sollte auf jeden fall drin sein . Ich mein nicht Party machen sondern auch mal ausgedehnter Shoppingbummel und Kaffetrinken/essen mit der Freundin an einem Samstag. Mal ein Wellnestag oder auch mal abends zu Freunden , zum feiern, ins Kino o-ä

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Ja, du solltest etwas tun. Deinen Mann einspannen, würde ich vorschlagen.

Wenn er früh raus muss, kann er etwas eher aufstehen und die Kinder fertig machen, die Brote kann man abends schon schmieren und ein kleines Frühstück (Obst oder Müsli) kriegt er wohl noch auf die Reihe. So kannst du etwas länger schlafen.

Den Jungs würde ich echt etwas erzählen wenn sie so rumrandalieren würden. Das würde ich nicht erlauben, der Große wird das auch wissen, wieso ist er denn so? Ich würde echt nicht erlauben, dass die ständig Dinge kaputt machen, was soll das?

Essen gibt es pünktlich, wer keinen Hunger hat, der muss nicht mit essen aber wenn der Tisch abgeräumt ist, gibt es nichts mehr. Dann muss sich derjenige mit einer Banane zufrieden geben damit er nicht hungrig ins Bett muss.

Die Kinder werden immer zur gleichen Zeit ins Bett gebracht, von dem Elternteil, das gerade nicht viel tut, egal wer das jetzt ist.

Und ich würde mir einen Tag in der Woche komplett freihalten, egal was kommt. Der Vater ist ja da, wer sagt denn, dass er sich nicht kümmern muss.

Und dann, was heißt denn, Mann zahlt die Miete, du den Rest? Ihr seid verheiratet, da gibt es kein deins und meins, das würde ich direkt ändern.

Hilfreich wäre auch eine Kur, du kannst die Kleinen mitnehmen (wo ist eigentlich das dritte Kind, das sehe ich nicht in der Frage), das soll wirklich für Entlastung sorgen.

Ok, dein Mann ist sicher müde von der Arbeit aber du pennst nicht den ganzen Tag und arbeitest noch nebenbei, da MUSS er dir helfen oder aber, er stellt eine Haushaltshilfe ein. Wenn das nicht geht, muss er dir am Wochenende helfen klar Schiff zu machen, er wohnt nicht in einem Hotel, er kann nicht erwarten, dass er bedient wird. Setz das mal durch sonst ändert sich gar nichts.

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