Keine Lust mehr auf den koch Beruf?

12 Antworten

Es gibt viele Möglichkeiten, sich als Koch weiterzubilden, auch in Teilzeit neben dem Job. Vor allem, wenn du schon einige Jahre Berufserfahrung hast, kommt dir das zugute. Einige Beispiele:

  • Ausbilder oder Küchenmeister
  • Fachwirt im Gastgewerbe
  • Lebensmitteltechniker

Schau auch mal hier: https://koch-azubi.de/karriere-und-weiterbildung-koch/

Ansonsten gibt es teilweise auch die Möglichkeit, Weiterbildungen ganz oder teilweise finanziert zu bekommen. Das ist aber natürlich immer eine Einzelfallentscheidung. Die IHK oder DEHOGA wäre hier eine gute erste Anlaufstelle.

Wenn es an den Arbeitszeiten resp. Ton / Team liegt, Dir kochen an sich aber Spass machst wechsle - zB in ein kleineres Restaurant/Team, evt Bistro ähnl. mit Schwerpunkt Mittag/Lunch oder in eine (kleinere) Grossküche (Jugend-/Senioren-/Wohnheim, geschützte Werkstatt, (Privat)Klinik, ...)

Mein Patin wechselte vom Restaurant in ein Behindertenheim - sie fand es einerseits bereichernd, konnte aber auch anstregend sein - insgesamt gefiel es ihr aber bis zu ihrer Pensionierung sehr gut.

Nicht falsch verstehen, ist jetzt nicht meine persönliche Meinung sondern Tatsache:

Eine Umschulung wird Dir aus Deinem genanntem Grund nicht bezahlt.

Du könntest Weiterbildungen zum Küchenmeister oder z.B. Betriebswirt machen.

Woher ich das weiß:Eigene Erfahrung – Habe zwei Umschulungen erfolgreich abgeschlossen.

Falls Du kochen kannst (ich weiß ja nicht, wie es bei Dir ist) dann suche Dir einfach einen anderen Job als Koch, wo der Umgangston netter ist und wo die Arbeitszeiten stimmen- am besten einen kleineren Betrieb. Man muß doch nicht in einem Betrieb bleiben, wo man sich unwohl fühlt. Wobei, selbst Köche, die nicht kochen können, finden eigentlich auch immer was.

Ich habe auch eine Kochlehre gemacht als Jugendliche. Ich habe schon als Kind gerne gekocht und da mein Taufpate Geschäftsführer in einem Stift war, dem auch ein Restaurant angeschlossen war, wurde ich ohne mich zu fragen, bzw gegen meinen Willen in eine Küche gesteckt.

Es war furchtbar und hatte meiner Meinung nach nichts mit Kochen zu tun. Ich wurde nur herumkommantiert und musste niedrige Arbeiten verrichten wie putzen oder Gläser polieren.

Ich wollte schon nach dem ersten Tag aufhören aber meine Familie bestand darauf, dass ich diese 'Ausbildung' mache.

Erst 3 Jahre später konnte ich mich durchsetzen. Ich habe einfach gestreikt und mich geweigert, dass ich dort noch mal hingehe.

Danach habe ich das gemacht was ich eigentlich immer schon wollte: Ich habe mich angemeldet für die Handelsakademie und dort maturiert.

Ich würde NIE mein eigenes Kind für irgendwelche Zwecke einspannen . Jeder Mensch soll sich selbst verwirklichen können und dürfen und nach der eigenen Fasson leben!

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