Keine Kündigungsfrist durch Arbeitsvertrag festgelegt?

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8 Antworten

Die gesetzlich vorgeschriebenen Kündigungsfristen können durch den Arbeitgeber NICHT zum Nachteil den AN abgeändert werden.

Tut der AG das ist der Arbeitsvertrag in diesem Punkt nichtig und die gesetzliche Regelung tritt in Kraft.

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Die gesetzlichen Regelungen zum Kündigungsschutz sind zwingend einzuhalten, selbst wenn im Arbeitsvertrag was anders steht. Nur in Tarifverträgen darf davon abgewichen werden.

Mit feuern von heute auf morgen wird der AG niemals durchkommen.

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Die Klausel ist nichtig. Von den BGB-Vereinbarungen kann nicht arbeitgeberseitig nach unten abgewichen werden (also zum Nachteil des Arbeitnehmers). Anderslautende Vereinbarungen funktionieren ggf. über einen Tarifvertrag. Aber ich wüsste keinen, der solch eine Klausel aufgenommen hätte.

Entspann dich, es gilt die gesetzliche Kündigungsfrist.

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.......dass man als Arbeitnehmer jederzeit mit sofortiger Wirkung vom Arbeitgebr gekündigt werden kann?

wenn du gegen Pflichten im Arbeitsvertrag grob fahrlässig verstößt, kannst

du natürlich fristlos gekündigt werden, ansonsten gelten die gesetzlichen

Fristen.

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Kommentar von Tsy96x
17.05.2017, 19:42

Nö. Wie kommst du darauf? Abmahnung muss bei sowas vorher immer erfolgen.

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Schreibe doch bitte welche Fristen in Deinem Vertrag konkret vereinbart wurden.

Leiharbeit?

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Die Klausel ist nicht zulässig und damit nichtig.
Der Vertrag bleibt sonst trotzdem wirksam.

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der vertrag ist natürlich gültig. die kündigungsfrist richtet sich dann nach den gesetzlichen vorschriften. der rest bleibt gültig

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Die gesetzlichen Fristen sind zwingend, es sei denn es greift ein Tarifvertrag. Nur durch einen solchen Tarifvertrag können kürzere Fristen bestimmt werden.Eine Klausel, dass dir jederzeit außerordentlich gekündigt werden kann ist unwirksam. Sollte eine Kündigung ausgesprochen werden, musst du dich dennoch gegen die Kündigung mittels einer Kündigungsschutzklage zur Wehr setzen

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