keine Gewöhnung an Routinen?

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5 Antworten

Auch Du hast Routine - alles, was man sich angewöhnt hat und regelmäßig macht, macht man irgendwann routiniert.

Das geht beim morgendlichen Waschen/Anziehen los und hört beim Zubettgehen auf. Autofahren, Mahlzeiten zu sich nehmen - all das ist Routine. Man tut es, ohne darüber nachzudenken - es herrscht der Automatismus auch bei Dir.

Vielleicht hast Du aber Deine passenden Rituale noch nicht gefunden - orientiere Dich dabei nicht an anderen.

Wenn es Dir schwer fällt, Dir morgens einen Kaffee zu machen, dann trinke eben Tee oder Kakao. Frühstücke etwas, worauf Du wirklich Lust hast.

Routine ist etwas, vorüber man sich i. d. R. nicht den Kopf zerbricht.

Es erweckt in mir den Eindruck, als wärst Du auf der Suche nach Veränderung, eventuell empfindest Du dein Leben als nicht sehr aufregend.

Du putzt dir doch morgens (hoffentlich) die Zähne, wäschst dich und kämmst dir die Haare. Das sind doch bereits Morgenroutinen.

Zähe putzen am Abend nervt mich auch oft, auch wenn ich es trotzdem tue, weil ich nicht will, dass mir meine Zähne wegfaulen.

Was genau meinst du mit Gewöhnung? Dass sein Körper diese Dinge ausführt, ohne dass dein Gehirn darüber nachdenkt? Man muss sich manchmal auch daran gewöhnen immer wieder Dinge zu tun, die einem keinen Spaß machen...

Selbstverständlich mache ich das, aber auch daran muss ich mich beständig erinnern. Ich kenne viele andere Leute, bei denen das eine feste Routine ist.

Genau um den letzten Teil geht es ja - es fühlt sich nicht an, als ob sich mein Körper daran gewöhnen würde. Egal, ob etwas Spaß macht oder nicht, das hat damit nichts zu tun. Selbst wenn ich Dinge monatelang durchführe, denke ich mal nicht daran - puff, weg. Verstehst du den Punkt?

Es fällt mir sehr schwer, das zu erklären.

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Ich denke auch jeden Abend: Ich muss noch Zähne putzen. Hm, hab eigentlich keine Lust drauf, immer dasselbe. Wenn ich es heute ausnahmsweise einfach lasse, wäre das so schlimm? - und dann mache ich es halt trotzdem...

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Routine hat nicht jeder Mensch. Evolutionär ist die Routine sogar gar nicht vorgesehen worden!

Unsere Vorfahren hatten jeden Tag immer wieder neue schwierige Situationen und hatten somit auch keine Routine. Die heutigen Menschen haben sich das aber irgendwie angeeignet.

Wenn man jung ist, fällt Routine schwer. Wenn man älter wird, gewöhnt man sich aber langsam daran. Das gewöhnt man sich nicht in ein paar Wochen oder Monaten an, sondern das braucht viele Jahre.

Wenn man z.B. gerade erst den Führerschein hat, dann ist es was neues und ungewohnt mit dem Auto zur Arbeit zu fahren. Wenn man dann aber schon 40 Jahre alt ist und schon seit 20 Jahren täglich den gleichen Weg mit dem Auto zur Arbeit fährt, dann ist es selbstverständlich Routine und man könne sich es gar nicht mehr anders vorstellen.

edit: vielleicht sollte ich noch anmerken, dass ich ansonsten auch keinen festen Tagesablauf habe, ich arbeite in Schichten. Allerdings war das früher als ich noch einen gewissen vorgegebenen "Alltagsablauf" hatte, nicht anders.

Sich abends die Zähne zu putzen, sollte als Selbstverständlichkeit angesehen werden!

Danke, dein Kommentar ist mehr als hilfreich. Ich finde es schön, wie gut du auf meine Problematik eingehen kannst!

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@Kabisa

Ja, denn wenn man´s nicht macht wird´s wirklich problematisch: Für Deine Beißerchen! :))

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@Unentwegte

Ach kein Problem, wenn sie faulen sollten, schicke ich sie einfach den Leuten, die so hilfreiche Antworten geben :)

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@Unentwegte

Den kann ich dir auch mitschicken, ich hab genug davon für alle ;)

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