Keine Freunde und sozialen Kontakte. Wie soll ich umziehen?

5 Antworten

Also wie ich das sehe solltest du schauen ob du irgendwie (dann halt in Berlin) in einer betreuten Wohngemeinschaft unterkommst. Wenn das geregelt ist trennst Du dich von allem materiellen Ballast und fängst in Berlin noch mal bei 0 an.

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Ja um die drohende Wohnungslosigkeit mache ich mir erst Gedanken, wenn ich vor Ort bin. Werde das da dann schon schaffen, kann dann ab und zu da pennen. Werde dann 10 Stunden täglich mit meinen Unterlagen Wohnungen abklappern. Hab positive Schufa, keine Mietschulden, alles im grünen Bereich.

Trennen? Nein. Hab ja meine Möbel hier, die muss ich mitnehmen und kann ich in Berlin auch unterstellen. Ein 5qm2 Kellerabteil habe ich dort für Möbel und so.Nur wie bekomme ich sie darüber? Das ist die Frage

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@neuesleben2013

Ja OK dann brauchst Du eigentlich nur zu einer Umzugsfirma gehen und einen Umzug beauftragen - nach dem du dann in Höhe der Umzugskosten in Vorleistung getreten bist reichts Du die Kosten ein und wartest dann drei Monate auf die Rückerstattung.

Ich hoffe du hast die 1000,- welche du in etwa für den Umzug vorstrecken must schon auf die Seite gelegt

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@BrilleHN

Ich habe 300 Euro aufm Konto (ohne ALG2) + die Kaution von 720, die ich wieder bekommen werde (kann aber dauern, weiß noch nicht) Einen Sprinter nach Berlin mieten kostet ca 100-130 Euro. Hab mal grob nachgeguckt.

Brauch keine Umzugsfirma. Nur einen Speinter mieten und einen Fahrer mieten. Was anderes kann ich nicht :(

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@neuesleben2013

Mit einem Sprinter wirst Du möglicher Weise zwei mal fahren müssen, dass verdreifacht die Kosten gegenüber einer einfachen Fahrt (wenn Du selber fahren könntest) bei Abgabe des Mietfahrzeugs am Zielort. Also vorher genau überlegen was Du mitnehmen möchtest...

OK ich hätte da noch eine etwas schräge Idee: Du organisierst Dir einen Mitfahrer (mit Führerschein) über die Mitfahrzentrale. Dann sprichst Du die ganze Angelegenheit mit deinem "Mitfahrer ab", mietest den Sprinter, erlässt ihm für seine Kooperation seinen Fahrtkostenanteil und legst noch 100,- für seine Mitwirkung drauf.....

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@BrilleHN

Na, so viele Möbel wird er doch nicht haben. Das mit der Mitfahrzentrale finde ich sogar eine gute Idee. In einen Sprinter passen vorne 3 rein. 2 Helfer wäre noch besser beim Schleppen. Jeder kriegt 10 € die Stunde für die Arbeit und zahlt trotzdem Spritgeld mit. ist doch fair genug.

Dann gibt es in Berlin noch die Tauschringe. Du oder ein Verwandter kann dort eintreten und Arbeitshilfe bekommen. Dafür kannst Du jemandem anderem im Tauschring wieder von Deiner Arbeitsleistung geben. Dabei lernst Du auch gleich nette Leute kennen.

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Naja ich würde die Raten an die Nordsee zu ziehen ;) die Leute als die einheimischen sind sehr sehr sehr nett und freundlich da ticken die Uhren noch anders und sie helfen sich gegenseitig :) aber in deiner Situation du Must dem Amt das so schildern wie es ist und wenn sie das nicht Glauben solltest du vielleicht ihnen Beweisen das es so ist

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Ja theoretisch könnte ich jetzt überall hinziehen. Aber hab nur in Berlin noch 2 Angehörige. Mehr nicht. Ich weiß nur nicht wie ich hier wegkomme. :(

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@neuesleben2013

Das beste was du machen kannst Nordsee Ostfriesland ;) so kleine Orte wo jeder jeden kennt wenn du in die Kneipe gehst und man sich noch normal und nett ubterhälr :) zum wegkommen vielleicht Einfach bis zum 31 Geld auftrieben etwas leihen bei den Verwandten muss ja nicht viel sein um einen Springer zu Mieten oder frag Einfcah in der Stadt nach nem Mini Job das du etwas Geld hast zum umziehen

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@neuesleben2013

Umzugsfirma oder wenn deine Angehoerigen bitten dich abzuholen. Wenn du dich mit paar Nachbarn einigermassen verstehst, koenntest du sie bitten dich rueber zu fahren und dafuer das Benzin zu zahlen.

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@timmyepic

Die Angehörigen sind relativ ''arm'' und habe auch keinen Führerschein. Benzin? Nee das Amt bezahlt mir ja einen Sprinter nach Berlin. Ich müsste höchstens jemand bezahlen, der mich fährt und sich 6-7 Stunden Zeit nimmt.

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Klingt ziemlich traurig...wenn ich fragen darf, was ist denn mit deiner Familie passiert? Es muss doch Verwandte in deiner Naehe geben...Wieso hast du denn keine Freunde? (Kannst gerne privat antworten falls du willst) Hast du eine Sucht oder aehnliches? Ansonsten musst du dem Arbeitsamt klar machen, dass du im Moment keine Freunde hast. Die muessen dir das glauben. Deine Name klingt ja schon voller Hoffnung. Wenn du ihn Berlin bist, ist das erste was du machen musst, dir soziale Kontakte/Freunde anschaffen! Ohne Freunde/Unterstuetzung kommst du nicht weit um Leben. Danach sofort einen Job suchen. Wuensche dir auf jeden Fall viel Glueck!

MfG

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Ich habe seit Jahren kein Kontakt zu ihnen. Ich wurde jahrelang geschlagen, sie sind drogensüchtig und ich musste über Jugendamt ausziehen und deswegen habe ich auch eine eigene Wohnung im ALG2 Bereich, auch wenn ich keine 25 bin. Also wegen schwerwiegenden Gründen. Ich habe alle Freunde hier verloren wegen meinen ganzen privaten Problemen.

Danke !

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@neuesleben2013

Ok, das ist natuerlich nicht gut. Wenn deine Freunde dich im Stich gelassen haben, als du sie am meisten brauchtest, dann waren es nie Freunde!

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@timmyepic

Ich bin aber auch selber Schuld. Ich habe ihnen immer gesagt, mir würde es gut gehen und keiner weiß, dass es mir nicht gut geht. Ich schäme mich...Ich möchte einfach einen Neustart. Neue Stadt, neue Wohnung, weg von all meinen Problemen. Manchmal hilft eine Flucht zumindest sind die Problemen, die hier unertäglich sind, dort nicht mehr unmittelbar.

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@neuesleben2013

Du hast schon einige gute Ratschläge bekommen und ich kenn mich selbst mit sowas nicht aus, ABER ich kann dir sagen, wenn DU geschlagen wurdest und die drogenabhängig sind, bist DU an gar nix Schuld ! Rede dir das nicht ein, egal, was du denen gesagt hast! Soviel wenigstens zur moralischen Unterstützung von mir :)

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Was sollte man als junger Erwachsener machen wenn man mittellos ist und dann plötzlich obdachlos wird?

Was sollte man als junger Erwachsener unter 25 in so einer Situation alles machen? Wäre es so einfach wie ich denke umsetzbar oder kann es da Probleme geben wegen der Obdachlosigkeit? Man wird zum Beispiel von den Eltern rausgeschmissen, hat noch keine Ausbildung gemacht und befindet sich gegenwärtig aus gesundheitlichen Gründen in keinem Beschäftigungsverhältnis. Man hat niemanden der einen aufnehmen könnte und ist sozusagen mittellos.

Mein erster Gedanke wäre gewesen, zur Stadt- oder zum jeweiligen zuständigen Amt gehen und sich dann obdachlos melden.

Als Nächstes sollte man wahrscheinlich zur Familienkasse gehen und das Kindergeld selbst beantragen. Sofern man noch im Jobcenter Ausbildungssuchend oder arbeitslos gemeldet ist, besteht ein Anspruch.

Danach wäre es sinnvoll zum Jobcenter zu gehen und erst mal aufstockende Leistungen zu beantragen. Da das Kindergeld angerechnet wird, würde man vom Jobcenter zusätzlich noch etwas mehr als 200€ bekommen, sodass man auf derzeit 416€ kommt.

Jetzt bleibt nur noch die Frage wo man schlafen und in Zukunft auch wohnen sollte? Eine Wohnung bekommt man nicht so leicht und man müsste vorher eine Kaution bezahlen. Es wäre also fast unmöglich als mittelloser Obdachlose eine Wohnung zu bekommen. Wie würdet ihr das umsetzen?

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