Keine Fleisch, wo liegt das Problem?

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19 Antworten

Fleisch ist eines unserer Grundnahrungsmittel.

Es ist ein großartiger Energieträger, voll von wichtigen Stoffen die unser Körper braucht und einige davon kommen ausschließlich im Fleisch vor.

Wir Menschen sind Omnivoren, wir sind dafür ausgelegt alle Arten von Nahrung zu verdauen und da gehört Fleisch dazu. Seit Jahrhunderttausenden jagen und töten wir Tiere um ihr Fleisch zu verzehren, der Genuss von Fleisch ist tief in unseren Instinkten verwurzelt.

Fleisch schmeckt uns einfach. Es enthält Fette und Eiweise, die unsere Geschmacksknospen öffnen und beim Essen den fünften Geschmackssinn "Vollmundigkeit" hervorrufen, den nur sehr wenige Nahrungsmittel erzeugen können.

Wir wissen instinktiv dass ein Stück Fleisch mehr Nährwert hat als z.B. ein gleichschwerer Brokkoli.

Dieselben Instinkte und Mechaniken treten bei buntem Essen in Kraft. In der Natur gibt es bunte Lebensmittel nur bei reifen Früchten, welche ihrerseits viel Zucker enthalten, der ebenfalls ein großer Energieträger ist.

Wir wachsen mit Fleisch auf, es schmeckt uns, es liegt in unserer Natur Fleisch zu essen, es befriedigt uns.

Ich kann mir ein Leben ganz ohne Fleisch nicht vorstellen, weil ich unter keinen Umständen auf diese kulinarischen Erlebnisse verzichten will. Und so geht es sicher vielen Menschen.

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Hallo,

wir ernähren uns hauptsächlich ohne Fleisch und Wurst.

Aber ich könnte nicht ganz auf Fleisch verzichten, ich liebe Fleisch und Wurst, aber verzichte mindestens 5 Tage in der Woche darauf.

Komme aus Bayern und da gibt es halt den guten Schweinsbraten, das Bierbraterl, die Weißwürste. Ein Schlaraffenland für Fleischliebhaber.

Ich selbst halte von Massentierhaltung gar nichts, um Fleisch und Wurst so billig wie möglich an den Endverbraucher zu geben.

Ich wäre auf jeden Fall bereit, mehr Geld für Fleisch auszugeben, wenn man sicher sein kann, dass die Tiere artgerecht gehalten werden. Bei uns in der Region gibt es Weidetierhaltung und Almbetrieb, so sollte es sein.

Liebe Grüße

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Du möchtest Antworten, die keine Fragen ( "was ist dein Problem") und fragst selbst anders herum, wo das Problem liegt bei Nicht-Vegetariern...?

Nichtvegetarier haben kein Problem mit ihren Sichtweisen zu Ernährung und Tierliebe.

Ich halte es für falsch, beim Thema Ernährung auf emotionaler Ebene zu agieren und die Tierliebe einzubringen....... Ein Mensch kann nicht alle Tiere gleichwertig lieben...... Fängt sich ein Vegetarier einen Bandwurm ein, hört es mit seiner Tierliebe auch auf und er sieht dieses Lebewesen, das für seine Natur auch nix kann, auch als Parasit und möchte diesen loswerden.

Ja, ich kann mir ein Leben ohne tierische Produkte nicht vorstellen. Und ich denke dabei gar nicht mal nur an die Ernährung.

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Ertappt! Eigentlich müßte ich Vegetarier sein... was die Tierliebe anlangt. Wenn das Zeug nur nicht so gut schmecken würde. Ich hab meinen Konsum zwar schon zurückgeschraubt, aber ganz aufhören könnte ich mir derzeit nicht vorstellen.

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Da ist kein Problem, man... ist einfach nicht dazu gezwungen, Vegetarier zu werden oder seinen Konsum zu reduzieren. Es ist den Leuten einfach egal. So wie es deinen "tierlieben" Freunden sicher auch egal ist, wenn sie Fruchtfliegen- und Mausefallen aufstellen, Mücken und Fliegen wegklatschen und dass sie durch ihren gesamten Konsum, ja ihrer bloßen Existenz in unserer Wirtschaft, Konzerne unterstützen, die durch ihr Wirken mitunter dafür verantwortlich sind, dass unsere ganze Umwelt den Bach runtergeht, Öl- und AKW-Katastrophen passieren, die Pole schmelzen usw.

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Der Mensch ist ein "Gewohnheitstier"! Das heißt wenn für einen Menschen etwas normal ist, tut er sich schwer sich umzustellen. Es hängt auch viel von der Erziehung und dem Freundeskreis ab. Ich selbst bin Vegetarier und habe mich nicht wirklich schwer getan kein Fleisch mehr zu essen. Was aber auch daran liegt, dass mein Vater, meine Tante, meine Oma und einige meiner Freunde schon vor mir kein Fleisch oder Fisch gegessen haben.

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Manchen Menschen schmeckt Fleisch eben einfach extrem gut... Ich persönlich bin Vegetarier und habe damit kein Problem, weil ich eigentlich nie viel Fleisch mochte. Aber manchen schmeckts halt. Ich habe ja auch manche Lebensmittel, auf die ich nicht verzichten möchte ;) Übrigens kann der Verzicht auf Fleisch zu einem leichten Eisenmangel führen

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Certainty 29.10.2015, 09:30

Vergiss den B12 Mangel nicht, wenn man auch noch auf alle anderen tierische Produkte verzichtet =)

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Fleisch ist nun mal sehr lecker und es gibt keinen anständigen Ersatz dafür. Außerdem ist so ziemlich ALLES mit Fleisch und es enthält wichtige Stoffe, die der Körper zwar auch von anderen Lebensmitteln bekommt, aber nicht in der erforderlichen Menge. Auch wenn alle denken, dass es so gesund ist vegan zu leben, nein .. ist es bei weitem nicht!

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Certainty 29.10.2015, 09:32

Vegan ist alles andere als gesund, denn ein Veganer hat keine natürliche Quelle für das Vitamin B12. Mit einem solchen Mangel ist nicht zu spaßen.

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Das Problem ohne Fleisch zu leben liegt eher am B12. Das Vitamin wird ausschließlich durch tierische Produkte wie Fleisch aber auch Eier oder Milch aufgenommen.

Verzichtet man also auf Fleisch, muss man es anders kompensieren. Da Milch nicht sonderlich gesund ist, die Tiere dafür ebenfalls leiden müssen und Menschen nicht darauf ausgelegt sind artfremde Milch dauerhaft zu sich zu nehmen, fällt das bei vielen Leuten weg. Also kann man B12 nur noch durch Ei kompensieren. Hier gibt es aber die böse Cholesterin-Lüge, also verzichten die Leute auch auf Ei.

Ergo kann man nur noch auf küntslich angereicherte Lebensmittel zurückgreifen, was nicht sonderlich gesund ist.

Man sollte aber auch unterscheiden, ob man Fleisch aus Masttierhaltung, Weidetierhaltung oder Wurst zu sich nimmt. Wurst ist genauso ungesund wie andere industriell verarbeitete Produkte, da es nicht nur Fleisch sondern auch Nitrit/Pökelsalz und andere Chemikalien enthält. Fleisch von Masttieren ist meist zugepumpt mit Medikamenten und Hormonen, die teilweise Hitzebeständig sind und somit direkt auf den Mensch über gehen. Sprich gesundes Fleisch stammt eigentlich nur noch aus Weidetierhaltung bzw. artgerechter Haltung, hier sehen aber viele den Preis nicht ein.

Rein ernährungstechnisch ist Fleisch, aus guter Haltung, wichtig. Die meisten Leute verzichten aber nicht darauf, weil sie es einfach so gelernt haben und es ihnen einfach schmeckt. Die meisten davon wissen aber auch nicht was dahinter steckt und möchten es auch gar nicht wissen.

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michi57319 29.10.2015, 23:06

So viel teurer ist Weide- oder Biorind gar nicht. Ich zahle 7,50 Euro fürs Kilogramm quer durchs Tier. Da ist dann eben nicht nur Hackfleisch, sondern auch Filet, Tafelspitz, Beinscheibe, Knochen, Rippe, Hüfte, etc. dabei. Ein super Preis und es ist zertifiziertes Biorind. Weiderind ist etwas günstiger, aber auch nicht viel teurer, als Massenproduktion aus Südamerika. Ich hab allerdings auch den Vorteil, daß die Tiere hier direkt hinterm Gartenzaun stehen.

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Certainty 30.10.2015, 06:06
@michi57319

Da es x verschiedene Biosiegel gibt, mit x verschiedenen Voraussetzungen, leg ich auf Bio selbst keinen Wert. Wichtig ist, Weidetier mit artgerechter Haltung und sowas findet man eigentlich nicht im Supermarkt und beim Metzger bezahlt man definitiv mehr als 7,50. Wir bezahlen schon direkt beim Erzeuger 8,50 und der erhöht seine Preise auch grad kräftig. Weshalb wir aktuell eher bei einem Jäger kaufen, da da das Wild sogar günsiger ist als Rind.

Bei uns stehen die Tiere übrigens auch direkt hinterm Gartenzaun^^, auch wenn wir keinen Zaun haben. Aber so günstig bekommt man es hier leider nicih und ich denke auch nicht, dass so ein niedriger Preis überall anzutreffen ist.

Die meisten schreckt es einfach ab, wenn es mal ein paar Euro mehr kostet.

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Ich persönlich esse kein Fleisch am "Stück" (Schnitzel, Steak, Geschnetzeltes), aber Salami oder Wurst.
Ich denke, viele Menschen sind so aufgewachsen, das sie Fleisch essen. Als Kind hat man schließlich das gegessen, was auf den Teller kam. Das ist einfach eine Angewohnheit.
Außerdem enthält Fleisch Nährstoffe, die für den Körper in Maßen nicht verkehrt sind, vielleicht setzen viele Menschen auch darauf.
Ich persönlich esse Fleisch nicht, weil es mir nicht schmeckt

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Immer wieder eine gute Frage... Wenn du erfahren willst, was es mit dem Zusammenhang von "Tierliebe" und dem gleichzeitigem Fleischessen so auf sich hat, empfehle ich dir das Buch

"Warum wir Hunde lieben, Schweine essen und Kühe anziehen - Einführung in den Karnismus" von Melanie Joy sowie die Seite

"antispe" (Speziesismus) im Internet. Wünsche dir viel Erkenntnis dabei...

Ich bin mir sicher: Würden die meisten Fleischkonsumenten die sog. "Nutz"tiere persönlich kennen und streicheln, sähe die Sache mit dem Essen wohl ganz anders aus... Dazu gibt es ein passendes Zitat einer Frau, muss ich aber erst raussuchen - folgt morgen...

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Weil es zur gewohnten Ernährung gehört. Zudem ist es nicht ganz so einfach an viele Proteine ran zu kommen, wie ich es gerne sagen würde.
Zudem ist Fleisch immer günstiger zu kaufen (von der Qualität reden wir jetzt mal nicht). 

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Certainty 29.10.2015, 09:34

Immer günstiger als was? Also wenn ich mir unseren Einkauf so anschaue, dann ist Obst und Gemüse definitiv günstiger als jedes Fleisch, egal welcher Qualität. Und wenn ich jetzt an Nudeln denke, was ja auch Fleischlos ist, die werden dir fast hinterher geschmissen.

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ParisKills616 29.10.2015, 14:08
@Certainty

Ja, Nudeln sind günstiger. Gemüse und Obst selten. Für eine günstige Packung mit 5 Bratwürsten krieg ich nicht ein Netz Orangen. Ich bin Vegetarierin und um mich abwechslungsreich zu ernähren kaufe ich sehr viel Gemüse, Obst und Tofu. Das geht mehr ins Geld als damals als ich noch Fleisch gegessen habe.

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Certainty 29.10.2015, 14:18
@ParisKills616

Ich denke, da kommt es einmal auf die Qualität an. Also Billigwürste sind halt billig, aber gesund eindeutig nicht. Und dann kommt es glaube ich hier auf die Menge an. Fleisch ist tatsächlich eine sehr gute Energiequelle. Um die Energie aus Obst und Gemüse  zu bekommen, braucht man vergleichbar mehr.

Wenn ich allerdings so auf unsere Einkaufsliste schaue ist Fleisch immer noch der größte "Geldfresser", proportional gesehen.

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Nur durch Fleisch konnten wir uns vom Affen zum Menschen weiterentwickeln..Deshalb denke ich das der hunger danach immer noch tief in uns steckt.

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Da sie sich einfach garkeine Gedanken über Massentierhaltung und so machen bzw. Sich keine Gedanken darüber machen wollen

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Omnivore06 28.10.2015, 23:17

Hat auch ein Grund: "Massentierhaltung" ist ein Kampfbegriff ohne jegliche Definition!

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Certainty 29.10.2015, 09:37

Und was ist mit den Leuten, die sich sehr wohl darüber Gedanken machen und genau deshalb auf Fleisch aus artgerechter Haltung zurück greifen?

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Hyaene 07.12.2015, 02:41

Und was ist mit Versuchstieren, die für Verhütungsmittel herhalten müssen? ;-)

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Ich wollte gerne mal wissen, warum können sich so viele Menschen Ein Leben ohne Fleisch nicht vorstellen?

Weil es schmeckt und gesund ist!

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Mir gibt es Kraft. Keine Ahnung, ob ich mir das nur einbilde oder nicht. Aber, immer, wenn ich eine Weile kein Fleisch gegessen habe, dann aber wieder welches zu mir nehme, fühle ich mich "stärker". :-D

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der mensch ist nun mal ein fleischfresser und kein pflanzenfresser, das haben wir in unseren genen.

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Omnivore06 28.10.2015, 23:18

Wir sind Allesfresser und weder reiner Fleisch-, noch reiner Pflanzenfresser

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Certainty 29.10.2015, 09:36

Wären wir Fleischfresser hätten wir ein Gebiss wie Hunde und Katzen und eine 5x stärkere Magensäure. Haben wir aber nicht.

Wir sind Omnivoren sprich Allesfresser.

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Die Natur hat den Menschen nun mal als Allesfresser konzipiert.

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Mir schmeckt kein Fleisch

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