Keine entzündungswerte im Blut trotz entzündung, liegt es evtl an den Medikamenten ?

3 Antworten

Du bist jetzt also viele Jahre ohne vernünftige Basismedikation? Nimmst nur Diclofenac und Schmerzmittel? Das könnte ein Fehler gewesen sein.

Ich nehme an, dass du rheumatoide Arthrits hast?

Du brauchst Basismedikamente wie MTX, Sulfasalazin, Arava oder oder. Du hast nur symptomatisch "behandelt" während die RA in Ruhe deine Gelenke bzw. -innenhäute, Bindegewebe (...) zerstören konnte.

Der Hausarzt ist auch nur dein erster Ansprechpartner, du gehörst umgehend zu einem internistischen Rheumatologen und das nicht erst im Juli.

Die Krankenkassen bieten meistens den Service "Facharzttermin in drei Wochen" an. Dann hast du zwar nicht unbedingt deinen Wunscharzt aber du bekommst schon mal eine adäquate Diagnostik und Medikation. Zu deinem Wunscharzt kannst du im Juli dann immer noch gehen.

Du bist chronisch krank und wirst lernen müssen damit zu leben. Das heißt auch, das du dich um deine Erkrankung und entsprechende Behandlung zu kümmern musst.

Sorry, wenn das etwas hart rüber kommt aber die RA ist eine Autoimmunerkrankung und damit ist nicht zu spaßen. Sie kann erheblichen Schaden anrichten, wenn sie nicht behandelt wird. "Klassisches Rheuma" gibt es übrigens nicht. Zum sogenannten rheumatischen Formenkreis gehören mehr als 400 verschiedene Krankheiten. Die RA ist allerdings eine der verbreitetsten.

Gute Besserung.

Ja da haste wahrscheinlich recht. Ich werde es morgen mal bei der Krankenkasse versuchen. Danke für den Tipp

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Top, das ist eine sehr vernünftige Antwort.

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Ich weiss ja nicht, welche Art von Rheuma du hast, aber bei einer Psoriasis-Arthritis (Verbindung zu Schuppenflechte) kann es sein, dass nur einzelne Zehen oder Finger dick werden und dass man selbst im dicksten Rheumaschub oft keinerlei Entzündungswerte im Blut findet, obwohl Entzündungen vorhanden sind.

Ja so genau weiß ich das auch nicht mehr. Die Ärzte die das festgestellt haben, sind leider schon lange in Rente. Gelenk Rheuma ist mir hängen geblieben. Habe meinem jetzigen Hausarzt nur erzählt das ich Rheuma habe, ihn meine Beschwerden erzählt und darauf habe ich meine Medikamente bekommen. Die gewirkt haben und dann war mir ja erstmal geholfen. Aber momentan geht bei mir gar nichts mehr und es wirkt auch nichts. Ich hoffe das wenigstens das Cortison bald anschlägt.

Mit der Schuppenflechte muss ich was sagen, ich hatte mal am GANZEN Körper Schuppenflechte. Da wurden mir die Mandeln raus genommen und seitdem habe ich die nur noch auf dem Kopf und ab und zu im Gesicht.

Ich werde es ja Dienstag ja hören und sehen. Aber vielen Dank

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@Kuehesel

Die Psoriasis-Arthritis ist eine bestimmte Rheumaart. Wäre schon sinnvoll wenn du die genaue Diagnose hättest. Es spielt auch keine Rolle wie stark die Schuppenflechte als Hauterscheinung ist. Erzähle das alles dem Rheumatologen beim Termin dann kann der eine genauere Diagnose stellen. Das könnte wichtig für die weitere Behandlung sein und man kennt dann den evlt. weiteren ungefähren Verlauf der Erkrankung und kann das besser eingrenzen.

https://www.psoriasis-bund.de/wissen/psoriasis-arthritis/

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Das cortison kann die entzündungswerte gedrückt haben. dann müßten aber die Gelenke auch besser geworden sein. du hast autoimmunreaktion, eindeutig. also rheuma, schuppenflechte deutet darauf hin. kann später auch noch anderes dazukommen. was für cortison medikament hast du und wieviel nimmst du ?

Der Patientin wurde Blut abgenommen und Cortison verschrieben. Die Blutentnahme erfolgte also vor der immunsuppressiven Therapie!

Außerdem bleiben Infektparameter bei Autoimmunerkrankungen oft unauffällig.

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