Keine Beziehung wegen Sex mit zu vielen Frauen?

27 Antworten

Menschen haben unterschiedliche Einstellungen zu Sex. Der eine (die eine) nimmt es etwas lockerer und hat auch häufiger One-Night-Stands. Der andere(die andere) nimmt das anders. Für diese Person ist Sex eng mit Liebe und Partnerschaft.

Für Angehörige der beiden Gruppen wird es schwierig werden eine Beziehung miteinander zu führen. Einfach weil sie zu etwas, was für den einen fundamental wichtig ist für eine Partnerschaft eine andere Einstellung haben.

Bei Frauen kommt dann noch oft die Angst hinzu als Kerbe im Bettpfosten zu enden. Leider gibt es Typen (bitte versteh, dass ich dir nichts unterstellen will), die plötzlich auf liebenden Freund machen, nur damit sie eine Frau rumkriegen.

Um nun von mir zu sprechen: Für mich ist ein Ausschlusskriterium mit wie vielen Frauen ein Mann vor mir Sex hatte. Ein Auschlusskriterium ist für mich, wenn er Rassist und Sexist (die enttarnen sich übrigens ganz gut, wenn man sie über die Frauen, mit denen sie One-Night-Stands hatten, sprechen).

Aber über eine große Anzahl von Frauen (wenn wir beispielsweise im dreistelligen Bereich wären) müsste auch ich erst einmal schlucken und würde etwas vorsichtiger werden.

Allerdings kann ich auch nicht stellvertretend für alle Frauen sprechen. Es mag Frauen geben für die ist das ein Ausschlusskriterium.

Lass deiner Freundin etwas Zeit sich an den Gedanken zu gewöhnen. Vielleicht war es nur der Überraschungsmoment, weil sie diese Zahl nicht erwartet hätte. Gib ihr die Zeit, die sie braucht.

  • Na ja, die verschweigst die genaue Anzahl und das macht die Antwort natürlich noch schwieriger, denn es ist doch schon ein Unterschied, ob sie etwas übertrieben reagiert (z.B. "7") oder zu recht irritiert ist ("17"). Davon würde es auch abhängen, welches weitere Viorgehen ich empfehle.
  • Prinzipiell suchen wir alle einen Partner bzw. eine Partnerin, die zu uns passt. Dabei sind eben Ansichten und Wertvorstellungen, Freizeitverhalten und eben auch Sexualität wichtige Facetten. Wenn der eine Sex nur in Beziehungen hat und solchen Intimitäten einen hohen Wert beimisst und Vertrauen und Zuneigung voraussetzt, während der andere in Sexualität eher eine Art der Freizeitgestaltung sieht, dann passt das eben oft nicht zusammen. Da geht es gar nicht darum, wer Recht hat oder was man darf, sondern einfach darum, was kompatibel miteinander ist. 
  • Letztlich finde ich ihre Haltung und Entscheidung sehr gut: Sieht hat eine Inkompatibilität in einer ihr wichtigen Frage erkannt und zieht daraus den Schluss, dass es mit euch eben doch nicht so gut passt, wie ihr beide anfangs geglaubt habt. Auch für dich gilt doch eigentlich das gleiche: Wenn dir Intimitäten längst nicht so intim vorkommen, dann hätte diese Frau im bett womöglich auch nicht so gut zu dir gepasst, wie du es dir erhofft hättest.
  • Zu deiner abschließenden Frage: Als hartes Ausschlusskriterium würde ich so gut wie keine Facette bei der Partnerwahl bezeichnen, aber ein gerechtfertigtes Ausschlusskriterium ist die Einstellung zu Sexualität durchaus. Bedenke, dass es viel oberflächlichere Kriterien gibt wie Aussehen, Größe, Raucher und so weiter... bei Sexualität geht es um tiefste Gefühle und sie stellt einen Grundpfeiler von Partnerschaften dar. Insofern darf inkompatible Sexualität durchaus als Ausschlusskriterium herangezogen werden.
  • Noch ein Ratschlag: Lass dich nicht verwirren und bleib auch in Zukufnt ehrlich mit deinen Auskünften über Sexualpartner. Viele Menschen sehen es wie du und du brauchst eine Frau, die zu dir passt.

Vielen Dank für deine ausführliche Antwort.

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Stelle dir die Frage ungekehrt, ist es für dich (oder ab wann) ein Ausschlußkriterium?

Vernünftig ist es nie, jeder hat eine Vergangenheit und je älter man wird desto mehr Vergangenheit trägt man.

Leider gibt es aber auch immer Menschen (vor allem Männer) welche gerne viel Vergangenheit suchen aber keine Vergangenheit fordern..........

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