Keine Arbeit, krankes Kind... völlig überfordert! Was würdet ihr so jemandem raten?

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11 Antworten

Auch wenn es jetzt im Moment nicht hilft, aber es wird besser, je älter das Kind wird. Es ist dann nicht mehr so hilflos und kann selbst die Medikamente einnehmen.

Den Rat mit der betreuten Einrichtung finde ich super - da sollte sie sich mal umhören, ob es da eine Möglichkeit gibt.

Es ist wirklich schwer, von solchen Schicksalen zu lesen, man möchte helfen und weiß nicht, wie - und die Ämter haben auch ihre Vorschriften. Ich würde halt auch versuchen dem Kind die Wünsche zu erfüllen, wenn es eben gern zu Mc D. geht, wenn man sonst schon nix tun kann - das ist ganz normales Mutter-Verhalten, und wenn man abends schon total fertig ist, ist es halt einfacher eine Pizza in den Ofen zu geben als noch groß rumzuschnippeln.

Gibts keine Oma oder andere Verwandten, die irgendwie einspringen können?

Doch, gibt es! Aber ihre Mutter ist selbst schwerkrank, und der Vater arbeitet.

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Rat für Deine Freundin ebenso wie für Dich: 1. Sich sachkundig machen über Epilepsie, über die spezielle Art der Epilepsie bei dem Kind und über die Hilfen, die es gibt. Das kann das nächstgelegene Epilepsie-Zentrum leisen oder zum Beispiel das Epilepsie-Zentrum Bethel in den von Bodelschwinghschen Anstalten (vBA) in Bielefeld, Ortsteil Bethel. 2. Am Wohnort Ressourcen suchen. Wo ich wohne, ist die katholische Gemeinde recht aktiv in Sachen Nachbarschaftshilfe, auch die evangelisch-lutherische. Es gibt die Allgemeinen Sozialdienste der Stadt, der Caritas, der Diakonie, des Partätischen Wohlfahrtsverbandes usw. Es bedarf einiger Mühe, bis man den richtigen Ansprechpartner gefunden hat. Anfangen würde ich beim Pfarrbüro und bei der örtlichen Caritas.

Hallo. Von Imbisessen ensteht keine Epilepsie, im Gegenteil. Es gibt auch eine kyptogene Diät, die aus viel Fett besthet und viele Kinder sind davon anfallsfrei geworden. Sonst mal einen Kampf mit dem MDK wagen, ob man eine Pflegestufe beantragen kann. Dann könnte man den Jungen auch tagsüber betreuen lassen, sodass die Mutter ihre arbeit ohne Angst nach gehen kann. Morgens ist er ja in der Schule. Oder den Neurologen fragen, ob er eine Adresse hat, wo der Kleine unter Aufsicht ist. Auch Kasse ruhig nerven. Es gibt Einrichtungen dafür. Nur braucht man meist dafür eine Pflegestufe. Die Mutter sollte das unbedingt mit den Ärzten besprechen und Antrag stellen. Silberman

Habe mich um das Problem bereits gekümmert. In der nächsten Zeit kommt er in eine Spezialklinik für Epileptiker. Aus meiner Sicht schon längst überfällig. Allerdings scheut meine beste Freundin die Kosten, die da auf sie zukommen, aber das muss jetzt gemacht werden.

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Das ist mehr als heftig :-/

Deine Freundin könnte sich evtl. mal mit dem Sozialverband in Verbindung setzen, um überhaupt erst einmal die gesamte Situation Arbeitsamt, vielleicht sogar Pflegestufe für den Sohn usw. zu beleuchten!

Hier in dem Link kannst Du raus finden, wo ein Büro in Eurer Nähe ist:

http://www.vdk.de/deutschland/

Vielleicht haben die auch noch andere wertvolle Tipps!

Alles Gute

Danke für Deinen guten Ratschlag! :-)

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Es ist mir nicht bekannt, das ein Epileptiker während eines Anfalles Tabletten zu sich nehmen kann. Das geht nicht!

Medikamente für diese Krankheit bezahlt ganz bestimmt die Krankenversicherung, da kommen nur eventuelle Zuzahlungen in der Apotheke in Betracht.

Und mit einem leckeren Gemüse bekommt man ganz bestimmt keine Epilepsie weg.

Kann es sein, das Du hier etwas verwechselst?

Nein, es gibt mehrere Arten von Epilepsien! Die Ärzte sagen selbst, dass man die Anfälle etwas eindämmen könnte, wenn der Junge mehr gesundes Obst und Gemüse isst. Dadurch könnte sich die Chance erhöhen, dass die Anfälle aufhören, sobald er in die Pubertät kommt. Tabletten nimmt er dreimal täglich, und das sind richtige Crashmittel, die ihn vor allem auch sehr müde machen. Zwischendurch sind diese aber auch abgesetzt und gegen weniger heftige Tabletten ersetzt worden, weil die alten Tabletten die Nieren angegriffen haben.

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@Kalivero

welche medikamente nimmt er denn? wenn sie angeblich so viel zahlen muss stimmt da was nicht. lügt sie?

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@Kibarinha2013

Ospolot oder so ähnlich heißen die! Weiß aber nicht, ob das die einzigen Tabletten sind... meist muss er mehrere schlucken.

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Epilepsie kommt nicht von falscher Ernährung, allerdings kann die Ernährung Einfluß auf die Häufigkeit der Anfälle haben. Wenn sie krankenversichert ist, zahlt die KK die Medikamente, Bezüglich der Arbeit, ich kenne genug alleinerziehenede, die trotzdem Arbeiten, auch wenn ihr Kind krank ist.

Ok, das kommt drauf an, ob Deine Bekannten, die alleinerziehend sind auch Eltern oder Freunde haben, die darauf aufpassen können. Das funktioniert bei ihr leider nicht immer, weil alle berufstätig sind. Und alleine zuhause lassen kann sie ihn auch nicht... wenn er alleine ist und einen Anfall bekommt, dann ist die Gefahr hoch, dass er daran stirbt, weil niemand da ist, der ihm eine Tablette verabreichen kann, die dafür sorgt, dass er wieder atmen kann!

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@Kalivero

was erzählst du denn für einen Quatsch? kein kind bekommt medikamente während eines anfalls. es gibt vielleicht ein mittel dass man jemanden verabreichen kann wenn der anfall nicht aufhört (status epilepticus - passiert selten!) aber ansonsten lässt man die person in ruhe auskrampfen und kümmert sich nur darum dass scharfe gegenstände fern gehalten werden. deine freundin erzählt dir ein vom pferd, sie scheint keine ahnung von der krankheit zu haben was mir das gefühl gibt dass sie übertreibt und dazu dichtet.

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@Kibarinha2013

@Kibarinha: Leider muss ich Dir noch ein weiteres Mal widersprechen, was Deine Meinung zum Auskrampfen und Zusammendichten angeht, da Du scheinbar nicht weißt, dass es mehrere Arten von Epilepsien gibt. Was das Entfernen von scharfen Gegenständen angeht, hast Du natürlich recht, aber das ist ja auch irgendwo logisch und wird von allen Ärzten geraten. Der Kleine meiner besten Freundin mußte nach abendlichen epileptischen Anfällen bereits zweimal wiederbelebt werden. Auch die Verabreichung von Notfalltabletten, die man ihr für den Fall der Fälle verschrieben hatte, halfen nicht. Nach dem letzten Anfall landete er in der Intensivstation und war an Schläuchen befestigt. Zwar kam er wieder genesen nach Hause, es wurde jedoch ein weiterer Schlaganfall von den Ärzten registriert. Dies stand auch in den Unterlagen, die die Ärzte ihr ausgehändigt und sie mir zum Lesen gezeigt hat.

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Die Medikamente übernimmt die Krankenkasse, wenn es keine so exotischen sind, die nicht gezahlt werden. Diese Aussage würde ich eher als Ausrede bewerten.

Epilepsie entsteht auch nicht wegen ungesunder Ernährung, das ist rein ein Problem im Gehirn.

Evtl wäre es eine Option, das Kind in eine spezielle Einrichtung zu geben, wo es zur Schule gehen kann und über's Wochenende daheim ist. Dann kann die Mutter geregelt arbeiten gehen und sich selber auch erholen. An Wochenende hat sie genug Energie um sich um das Kind zu kümmern.

Hm, knapp über 40€ kosten die Hammertabletten, die er immer dreimal täglich zu sich nehmen muss. Denke mal, das wird schon stimmen! :-/ Epilepsie ist einerseits genetisch bedingt, liegt aber in vielen Fällen auch an der Ernährung!

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@Kalivero

Sorry, aber so ganz kann ich mir das nicht vorstellen. Wobei 40€ für solche Medikamente auch nicht viel sind. Aber scheinbar lieber dann für Fast Food ausgeben.

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@Kalivero

also 40€ pro tag für die medikamente ??? nimmst du uns hier aufs korn? oder deine freundin nimmt dich aufs korn um mitleid zu erregen

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@Kibarinha2013

Wo habe ich denn geschrieben, dass sie "täglich" 40€ für Medikamente ausgibt??? Habe mir meinen Text selbst nochmal zweimal durchgelesen und finde da nichts, wo ich das erwähnt hätte!

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Für solche Fälle gibt es das Jugendamt!

Die wissen, wo es Unterstützung gibt und können ihr Hilfe stellen, damit sie lernt mir der Situation klar zukommen

Wäre natürlich auch eine Möglichkeit!

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und medikamente sind zu teuer? ich zahle pro medikament 10e eigenanteil. das ist das maximum pro mediament. ich gebe also ca 120e pro Jahr für medikamente aus. wo ist jetzt das problem? deine freundin versteckt sich hinter der krankheit ihres sohnes obwohl er wohl nur ein teil der probleme deiner freundin darstellt.

was? epilepsie durch falsche ernährung bekommen ? so ein blödsinn habe ich lange nicht gehört. kopfschüttel

epilepsie ist ne sch*** krankheit aber man kann damit leben und mama kann auch arbeiten gehen. da gibt es schlimmeres. wahrscheinlich kommt sie damit nicht klar und drückt sich nun vor der arbeit.

außer der junge hat fast täglich anfälle was ich bezweifle.

Falsch! Google mal und gebe die Worte "Epilepsie" und "Ernährung" ein! Epilepsie ist zwar genetisch, aber kann sich durch schlechte Ernährung verstärken oder gar verschlimmern. Auch die Ärzte haben ihr schon mehrfach zu besserer Ernährung geraten, aber leider schafft sie das nicht. Im übrigen gibt es mehrere Arten von Epilepsien... und der Kleine meiner Freundin leidet unter einer, die theoretisch sogar auch tödlich enden kann... es ist also nicht so, dass man bei Epileptikern nur von Menschen spricht, die ein wenig mit dem Körper rumwackeln und danach gehts denen wieder bestens... das habe ich lange Zeit auch gedacht. Der Sohn von ihr hat bereits zwei Anfälle hinter sich, bei denen der Notarzt ihn wieder zurückholen musste... hinzu kommen zwei oder sogar schon drei Schlaganfälle, die bereits nachgewiesen sind. Versuch Du mal als alleinerziehende Mutter eines Kindes klarzukommen, wenn Du mit der Angst leben mußt, dass es eines Nachts einen Anfall bekommt und möglicherweise daran ersticken könnte, wenn Du es als Mutter nicht mitkriegst. Arbeiten geht sie sogar, macht öfters Mini- oder Teilzeitjobs... mehr ist einfach zeitlich nicht drin! Insofern finde ich Deine Aussage dazu zum großen Teil nicht zutreffend!

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das ist doch noch keine pflegestufe!!! meine tante ist 100% behindert und wir kämpfen seit ewigkeiten ihre pflegestufe hochzusetzen. der kleine hat epilepsie und hier wird so getan als wenn der den ganzen tag nur umkippt und betreuung braucht, so ist es doch gar nicht

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