Kein Widerruf möglich wenn die Ware NICHT angenommen wird?

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7 Antworten

Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast folgende Optionen:

  1. Annahme verweigern, dann bekommst Du weder Geld noch Ware
  2. Annehmen und doch behalten, dann hast Du das was Du bestell hast
  3. Auf eigene Kosten zurückschicken und Geld zurückerstatten lassen: Kosten ab ca. 43,- EUR. Je nach Preis der Ware hast Du dann ungefähr den selben Effekt wie bei Punkt 1.
Darf der Händler die Rückerstattung verweigern wenn ich die annahme des Pakets verweigere?

Auch nach deutschem Recht wärst Du dann im Annahmeverzug, was den Kaufvertrag nicht tangiert.

Kannst ja mal im chinesischen Pendant zum BGB nachlesen, welche Rechte den Käufern bei Fernabsatzgeschäften in China eingeräumt werden.

Oh, und selbst wenn der Shop ein Widerrufsrecht nach deutschem Recht anbieten würde: Annahmeverweigerung ist keine ausdrückliche Widerrufserklärung. Und die Kosten für den Versand nach China könnten Dir auferlegt werden. Die betragen sicherlich ein Vielfaches des Warenwerts.

Ich hab bereits widerrufen bevor die Ware überhaupt versendet wurde.

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@PhilLaude

Schön für Dich. Aber in China gibt's halt kein Widerrufsrecht. Daher hab ich ja geschrieben "selbst wenn ..."

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Höflichkeit ist wohl nicht deine Stärke oder?

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China ist nicht Deutschland, da gilt kein BGB.

Daher kein Widerrufsrecht.

Wenn Du das Paket nicht annimmst, wird es vernichtet, somit ist durch Nichtannahme sowieso kein gültiger Widerruf möglich, da die Ware nicht wieder dem Verkäufer übereignet wird.

Welchen Wert hat die Ware denn?

50€

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@PhilLaude

Dann ist die sinnvollste Option: Behalten und beim nächsten Mal besser aufpassen. Der Rückversand nach China kostet Dich minimum 43 EUR und eine Menge Aufwand. Verbuch's als Lehrgeld.

Kann übrigens sein dass Du noch 19% Einfuhrumsatzsteuer zahlen musst, wenn die Ware korrekt deklariert ist.

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Okay vielen Dank

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Paketannahme verweigert – Wer ist in der Beweispflicht?

Ich habe neulich etwas bei einem Versandhaus bestellt, wollte die Bestellung aber widerrufen. Da das Paket bereits unterwegs war, wurde mir auf meinen Widerruf geraten, die Annahme zu verweigern, was ich getan habe.

Das Paket enthielt zwei Artikel. Einer wurde meinem Kundenkonto gutgeschrieben, der andere nicht. Mit dem Kundenservice bin ich bereits in Kontakt, die Rücksendung ist auch schon drei Wochen her. Allerdings behauptet der Kundenservice steif und fest es sei nur ein Artikel zurückgekommen, obwohl ein (!) Paket mit beiden Artikeln an mich rausging und die Annahme dieses Pakets verweigert wurde. Ich habe eine Versandbestätigung für beide Artikel mit der Sendungsnummer zu einem Paket. In der Sendungsverfolgung steht oben in „Rücksendung wurde eingeleitet“. Nachtrag: Das ist der Status oben in der Statusleiste, in der detaillierten Sendungsverfolgung sieht man, dass ich die Annahme verweigert habe und das Paket dem Händler per vereinfachter Firmenzustellung zugestellt wurde.

Nun zu meiner Frage: Wenn man die Annahme verweigert, bekommt man ja keinen Beleg und ich habe auch nichts unterschrieben. Ich habe also nur die Sendungsverfolgung als „Beweis", dass ich die Ware nicht habe. Reicht das? Muss ich irgendwie zusätzlich beweisen können, dass die Ware zurückgesendet wurde oder ist der Händler in der Beweispflicht und müsste mir nachweisen können, dass mir ein Paket mit dem 2. Artikel zugestellt wurde? (Was definitiv nicht passiert ist, dieser war ja im ersten Paket. Das war auch von der Größe her auf den angeblich nicht retourierten Artikel her passend, der andere, korrekt als Retoure verbuchte war sehr klein und hätte eines so großen Pakets nicht bedurft)

Hat der Händler irgendeine Handhabe, auf die Zahlung des durch Annahmeverweigerung zurückgesandten Artikels zu bestehen? Ein Widerruf ging wie oben geschrieben zusätzlich ein, die Frist wurde eingehalten.

Danke im Voraus :-)

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