Kein Vertrauen in andere?

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6 Antworten

Ich bin mir nicht sicher, ob es wirklich mangelndes Vertrauen ist, das dich hier blockiert. Ich tippe eher darauf, dass du vielleicht eine leichte Angst davor hast, Schwäche zu zeigen. Du schreibst, dass du dir die Probleme der anderen anhörst und für sie da bist. Du bist also die Person, die Kraft gibt, der Fels in der Brandung. Und das ist auch toll! Aber vielleicht hast du irgendwie die Blockade, zugeben zu müssen, dass du auch Schwächen hast und du auch jemanden brauchst, der dich ab und zu aufrichtet. Der erste Schritt ist schwer, aber probiere es mal mit einer Kleinigkeit, weil es für den Anfang ja nicht gleich das Riesenproblem sein muss. Du wirst sehen, dass dich deine Freunde nicht anders ansehen, als vorher und dass es einfach irrsinnig gut tut, wenn du auch mal reden kannst. Dann bist du auch wieder gestärkt für die Probleme deiner Freunde.

Vielleicht liegt es auch an deinen Freunden, bei mir z.B. ist es so, dass ich zwar allen meinen Freunden vertraue, aber nur mit ein oder zwei von ihnen über meine Sorgen. Das sind dann für mich diejenigen, die am ehesten so denken wie ich und mich deshalb verstehen, oder von denen ich weiß, dass sie gerade durch eine etwas andere Sichtweise zusätzlich zu ihrem Verständnis auch ein wenig meinen Horizont erweitern. Möglicherweise hast du bei deinen Freunden keinen, der genauso denkt wie du, oder du hast es nur noch nicht gemerkt... Viel Glück!

Leider nicht. Eine Freundin von mir ist wie eine Seelenverwandte (auch wenn ich dieses Wort nicht mag) sie denkt wie ich, handelt wie ich und hat teilweise auch die selben Probleme wie ich. An dem liegt es also leider nicht

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Hallo, du kannst nicht vertrauen ? Villt siehst du es ja als schwäche wenn man über seine Probleme redet ? Willst du eher die Starke Beschützer Person sein die für andere da ist & bei sich alles selber klärt ? Vill willst du auch andere mit deinen Problemen nicht belästigen weil du der Meinung bist das diese sie nicht verstehen würden oder dir eh nicht helfen können...

Was es auch ist kannst du nur herraus finden..

Welches Gefühl empfindest du wenn du jemanden etwas anvertrauen willst ?

Was löst diese Blockade aus ?

hast du angst das die personen es nicht für sich behalten ?

Geh in dich hinein und stell dir diese fragen ...

ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen

fang damit an, dass du deine Probleme auf Zettel schreibst und diese deinen Freunden gibst. Dann wirst du vielleicht merken, das da nichts bei ist. Ansonsten kannst du deine Probleme auch weiterhin deinen Freunden durch Briefe mitteilen. Sie werden es verstehen und damit leben.

Ich weiß es ja eigentlich eh, dass da nichts dabei ist, wenn man sich anderen anvertraut, doch sobald ich anfangen will zu reden, ist mein Kopf total leer oder ich beginne automatisch, auszuweichen...

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@Ruman99

Deshalb dachte ich, könnte man es mit Briefen probieren. Denn "es einfach tun" ist leicht gesagt, aber nicht getan. Und ich glaube, es ist ziemlich blöd mit niemandem über Probleme reden zu können, weshalb es blöd wäre das ganze zu ignorieren.

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Manchmal geht so etwas leichter, wenn man sich mit einer Person einfach Rücken an Rücken setzt. Du könntest jemanden darum bitten, daß Du Dich mal bei ihm aussprechen möchtest. Dann sucht ihr euch eine ruhige Umgebung (das kann auch draußen sein) und setzt euch so hin. Wenn Du diesen Körperkontakt hast und trotzdem nicht angeguckt wirst, geht so etwas leichter. Vielleicht fällt Dir jemand ein, der das für Dich tun würde..

Eigentlich ist das eine gute Idee, doch ich blocke automatisch ab, wenn jemand mit mir über mich reden will. Auch wenn was mit mir los ist, und es die anderen merken und mich darauf dann ansprechen, ich sage automatisch nein, mir geht's gut. Wie wenn ich eine Blockade im Hirn hätte, die mich daran hindert, alles über mich, was über normale Konversation hinausgeht, irgendjemanden zu verraten.

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@Ruman99

Ein bißchen Mut mußt Du schon aufbringen. :)

Ich meinte auch eher, daß Du redest und der andere nur zuhört.

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Mir geht es genauso wie dir. Ich hab es zwar noch nicht ganz überwunden, aber ich gebe mir immer Mühe. Man muss einfach seinen ganzen Mut zusammen nehmen und reden. Ich weiß, dass das schwer ist, aber man muss es versuchen.

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