Kein Verkauf von Gummibärchen an 5 jährige?

15 Antworten

Auch wenn es einem das Herz "zerreißt" vor Mitleid mit dem Kind - aber glaubt mir, hätte der Verkäufer nicht so gehandelt und es wäre eine Probe gewesen oder vielleicht stand er bereits einmal unter Beobachtung, oder so etwas ähnliches ist schon einmal passiert......., vielleicht hatten sich Eltern beschwert - der Kassierer hat richtig gehandelt. Ich wusste diese Regelung nicht, auch nicht vor vielen Jahren, als ich mit Kleinkindern(3STck) einkaufen war und vo Stress ein Kind ein Glas Ketschup umgestoßen hatte - dass die Verkaufstelle dies nicht von mir einfordern kann - tat sie aber - --es gibt viele Gesetze zum Schutz der Kinder. Hier war es vielleicht nur Süßes - was ist aber, wenn das Kind dieses nicht essen darf und die Eltern deswegen keines kauften, das Kind aber irgendwie Geld aus der Spardose etc. hatte.......Ich glaube aber auch, dass ich dem Kind vielleicht die Gummibärchen gekauft hätte.....

Völlig richtig gehandelt. Es gilt sogenannte Taschengeldparagraph § 110 BGB. "Ein von dem Minderjährigen ohne Zustimmung des gesetzlichen Vertreters geschlossener Vertrag gilt als von Anfang an wirksam, wenn der Minderjährige die vertragsmäßige Leistung mit Mitteln bewirkt, die ihm zu diesem Zweck oder zu freier Verfügung von dem Vertreter oder mit dessen Zustimmung von einem Dritten überlassen worden sind." Minderjährig im Sinn des Paragraphen ist man wenn man das 7. Lebensjahr vollendet hat.

wenn die eltern das im nachhinein aber auch nicht erlauben, dann ist auch dieses geschäft nichtig.

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Hat er. Unter sieben ist es nicht Geschäftsfähig. Danach greift der "Taschengeldparagraph". Wenn er ihm vorher was verkauft ist es kein Rechtsfähiges Geschäft und die Eltern können (theoretisch) das Geld zurückverlangen, obwohl die Gümmibärchen schon verdaut sind :-)

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