Kein Urlaubsanspruch in den Ferienzeiten?

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5 Antworten

Urlaub muß nach sozialen Gegebenheiten gerecht verteilt werden. Urlaubszeiten sind für Eltern von schulpflichtigen Kindern und für Partner, die an Betriebsurlaube gebunden sind, bevorzugt zu vergeben.

Es kann nicht ein Mitarbeiter ALLE Ferien für sich beanspruchen, sondern man muß sie absprechen. z.B. einer nimmt Ostern, der andere Pfingsten, und die Sommerferien sind lang genug, daß beide dort nehmen können. Dann können noch Herbst- und Faschingsferien gerecht aufgeteilt werden.

Bei Überschneidungen muß der Vorgesetzte oder der Betriebsrat unter sozial gerechten Gesichtspunkten entscheiden. Bei uns ist es so, wenn alles nichts nützt und es keine Möglichkeiten gibt den Urlaub anders aufzuteilen, daß dann die längere Betriebszugehörigkeit Vorrang hat.

Aber ich weiß, wovon ich rede - meine kinderlose Vorgesetzte hatte bereits Ostern und Pfingstferien fest gebucht, sowie an den Faschingsferien einen Kurztrip nach Hongkong. Als ich dann meinte, ich könne ja dann zwischen Januar und August gar keinen Urlaub machen, stutzte sie und meinte - na da müssen ja noch Ferien sein, sind da keine Ferien mehr? Ich meinte damals, ich kann nicht mehr Ferien dazuerfinden, wenn es keine gibt. Zähneknirschend und zähnefletschend verzichtete sie dann damals auf je 1 Woche Ostern und Pfingsten

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Meines Wissens sind die Schulferien ca. 3 Monate im Jahr. Wenn Du Deinen Urlaub also nur mit einer einzigen Person abstimmen muss (ihr beide nicht gleichzeitig gehen könnt), sollten eigentlich noch genug Zeiten für Dich übrig bleiben, die in die Schulferien fallen. Oder habt ihr mehr als 6 Wochen Urlaub im Jahr?

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Wie viel Urlaubstage habt Ihr denn bei Euch im Unternehmen, dass eine Aushilfskraft in allen Ferien durchgängig Urlaub nehmen kann?

Mein Jahresurlaub wäre schon in den sechs Wochen Sommerferien komplett verbraucht...

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Kommentar von biddewas
12.11.2015, 11:33

Meiner würde nicht mal für die Sommerferien reichen :-D

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Gegen Absprachen mit deiner Kollegin spricht nichts. Aber im Zweifel entscheidet der Chef. Ich kann mir aber nur schwer vorstellen, dass eine einzige Hilfskraft sämtliche Schulferien blockieren kann. Soviel Urlaub gibt es außer eben bei Lehrern doch nirgendwo.

Hier ein Auszug von der ver.i Homepage:

Der Arbeitgeber muss die Urlaubswünsche der Beschäftigten bei der zeitlichen Festlegung des Urlaubes berücksichtigen. Allerdings gilt dies nicht, wenn dringende betriebliche Belange, wie beispielsweise ein hoher Auftragsbestand, dem entgegenstehen oder unter sozialen Gesichtspunkten vorrangige Urlaubswünsche anderer Beschäftigter, wie zum Beispiel solche mit schulpflichtigen Kindern oder Ehegatten, deren Urlaub durch Betriebsurlaub festgelegt ist, vorliegen.
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Die Aushilfskraft verreist demnach in allen Ferien? Was verdient sie denn da? Und Sommerferien sind beispielsweise 6 Wochen. Da sollte sich auch für dich mal eine Woche finden. Ansonsten Stelle wechseln, wenn es auf der jetzigen nur Egomanen gibt.

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