kein sex vor der ehe (glauben)

13 Antworten

In Glaubensentscheidungen zu diskutieren, um den Anderen von der eigenen Idee zu überzeugen, ist nicht sehr ratsam. Jeder Christ sollte von seinen Entscheidungen überzeugt sein und andere Christen sind dazu angehalten, diese Entscheidungen zu respektieren.

Auch das Argument "Du hast das doch früher schon gemacht", zählt da nicht, auch wenn es gerne verwendet wird. Nur, weil man einen Fehler schon gemacht hat - was nicht heißen soll, dass es sich bei deinem Beispiel um einen Fehler handelt - bedeutet es nicht, dass man von da an diesen Fehler immer wieder machen kann/ machen soll. Ganz im Gegenteil: wenn man als Christ merkt, dass ein bestimmtes Verhalten sich negativ auf das Verhältnis zu Gott auswirkt und man dieses Verhalten ablegt, zeugt das nur von einem gefestigten Glauben, denn wie wir in Johannes 3:16 lesen können, handelt es sich bei Glauben um "gelebten" Glauben. Das bedeutet vor allem: nicht nur an Jesus glauben, sondern es auch im Alltag leben.

Sex vor der Ehe wird heutzutage als ungefährlich eingestuft. Aber Ehe nach altem Recht war ab dem Moment, wo der Mann die Frau "in sein Haus" geholt hat. Oder anders: einmal in der Kiste - verheiratet biste. Ob da noch jemand ein amtliches Schreiben für ausstellt, spielt nach göttlichem Recht gar keine Rolle.

Ist man sich dieser Tatsache aber nicht bewusst und hüpft von einer Beziehung zur nächsten, dann nennt man das Ehebruch. Und das kann das Verhältnis zu Gott empfindlich stören.

Nicht ohne Grund wurde speziell diesem Thema so viel Aufmerksamkeit in der Bibel gewidmet. Wenn dir Sex so wichtig ist, dann mach ihm doch einen Heiratsantrag, geht aufs Standesamt und das Problem ist weg.

Oder du zeigst deine Liebe dadurch, dass du seine Entscheidung respektierst und auf die Ehe hinarbeitest.

Alternativ könnt ihr auch eine rein christliche Ehe in Betracht ziehen - also ohne Standesamt. Doch oft bedeutet den Leuten die fehlende Hürde einer teuren Scheidung nicht so viel und das Eheversprechen wird bei erstbester Gelegenheit wieder gelöst. Allein die Scheidungskosten und damit verbundenen Hürden haben schon viele Ehen gerettet...

Wenn man seinen Glauben ernst nimmt,hält man sich auch an die Gebote seiner Religion.Nur das Gute herausnehmen und die schwierigeren Sachen weglassen macht keinen guten Christen aus.

Wenn es nicht nur eine faule Ausrede deines Freundes ist, weil er deiner bereits überdrüssig ist (ich will es nicht hoffen), dann ist er als Christ zumindest schlecht über seinen Glauben informiert.

Nachdem Ihr bereits Sex hattet, kann man und muss man dies nicht wieder vor Gott reparieren. - Vor Gott seid ihr damit bereits einen Bund als Mann und Frau eingegangen, nicht durch den Sexualkontakt, sondern weil dem hoffentlich schon eure nichtsexuelle Liebesbeziehung zueinander vorausgegangen ist. Damit befindet ihr euch vor Gott im "Stand der Ehe", wenn eure Verbindung auf Dauerhaftigkeit ausgerichtet ist. - Da bedarf es keines zusätzlichen Stempels des Standesamtes oder der Kirche.

Im Prinzip richtig, gemäß der Bibel zumindest. Sobald ein Mann eine Frau in sein "Zelt" holt (Sinnbild für öffentliches Bekanntmachen dass man zusammengehört) ist man gemäß der Bibel ein Paar.

Aber eben nur gemäß der Bibel ....

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Ich bin bekennender Christ und absolut gegen Sex vor der Ehe. Ich bin erst später Christ geworden und hatte deshalb leider schon Sex mit anderen Frauen.

  • Demnach hätte ich also viele Ehefrauen und nicht nur eine!

  • Demnach breche ich mit meiner Ehefrau die Ehe.

  • Das ist Quatsch! Man ist erst verheiratet, wenn man beim Standesamt die Ehe schließt. Die Ehe wird erst geschlossen, wenn man dazu die in dem jeweiligen Land gültigen Behördengänge und/oder Rituale vollzieht. Laut Mose ist man auch nicht mit der Frau verheiratet, mit der man vor der Ehe Sex hatte, sondern muss sie zwingend heiraten... soweit sie keinem versprochen ist.

Alle christlichen Beziehungs- und Ehebücher, die ich kenne, in denen dieser Punkt vorkommt, raten dazu, die entsprechende Person sofort zu heiraten und falls sie nicht gläubig ist: sie zu verlassen.

Sex außerhalb der Ehe ist in Kreisen, die streng nach der Bibel gehen, völlig indiskutabel. Ob es nun Charismatische sind, Pietisten, Brüder, Evangelikale, Baptisten... völlig egal. Dieses Thema lässt eine Alarmsirene aufjaulen für jeden Ältesten in einer gesunden Gemeinde.

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Er sagte mir Sex vor der Ehe sei nicht erlaubt, ich habe nachgeschlagen und versucht die Stelle zu finden. Explizit stimme ich darüber ein dass Sex und Liebe zusammen gehört und das Sex ohne Liebe für einen Christen tabu ist.

Kein Sex vor der Ehe konnte ich in keiner Zeile finden, alles was ich fand ist man soll sich nicht der hurerei hingeben.

Er sagte mir Sex vor der Ehe sei Hurerei, da schlug ich natürlich im Duden nach, die Bedeutung kann ja jeder selbst nachschlagen und auch damit konfrontierte ich ihn. Er erzählte mir dann irgendwas, aber ich glaube so sicher war er sich selbst nicht mehr.

Ich habe es sogar anders verstanden, wer Sex mit einem Menschen hat der ist bereits im Bund der Ehe und zwar vor Gott. Denn mit dem "miteinander schlafen" geht man bereits eine geschlechtliche Vereinigung ein die vor Gott als Ehe bezeichnet wird, sich aus dieser Vereinigung zu lösen würde einen Ehebruch nach sich ziehen.

So habe ICH das verstanden, das sind MEINE Erkenntnisse, keine Ahnung ob die richitg sind, aber jetzt wollte ich nochmal gläubige christen fragen:

Warum ist sex vor der ehe "verboten". Vorausgesetzt Liebe ist im Spiel und nicht die bloße Lust. Und wo genau steht das?

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