Kein richtiges Vertrauen aufbauen, bzw abbauen können?

...komplette Frage anzeigen

4 Antworten

Das ist bei deinem Krankheitsbild ganz normal, dass du nur deine eigenen Emotionen empfindest. Aber dass du das Problem erkennst bzw. weißt dass es so ist, ist sehr selten und ein guter Schritt in die richtige Richtung!
Wenn man das Problem kennt, kann man auch daran arbeiten.

Aber ein bisschen bin ich dir ähnlich, ich misstraue auch nicht und bin im erzählen sehr offen. Das ist aber nicht nur schlecht, Vertrauen ist ja auch etwas Gutes. :-)

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
skogen 17.01.2016, 08:58

:b naja, manchmal erzählt man etwas auch den falschen. Danke für deine Antwort!

0
Macbenac 17.01.2016, 09:00

...bis es mal diabolisch ausgenutzt wird! );-)>

Bedingungsloses und blindes Vertrauen ist ein Garant für extreme Naivität, die früher oder später böswillig missbraucht wird.

1
skogen 17.01.2016, 09:04

Naja, aber dazu muss ich auch sagen, dass ich Menschen gut aus meinen Leben schmeißen kann. Ich bin zumindestens gut im aussortieren von Menschen in meinen Leben. :P

0
Macbenac 17.01.2016, 09:12
@skogen

ist ja nicht sonderlich schwer ohne Emotionen und Empathie.

0
skogen 17.01.2016, 09:40

Naja, liegt vielleicht eher daran, dass alle einfach andere Einstellung zu vielen Themen haben und sobald die ins Negative geht, finde ich denjenigen gleich unsympathisch. Neutral gefällt mir eher. Muss nichtmal meiner Meinung sein.

0

Wann glaubst du, begann deine Schizophrenie? In welchem Alter?

Gestörte zwischenmenschliche und soziale Bezüge werden Betroffenen wohl schon nach gesagt ;-), aber ich weiß nicht also, warum wohl redest du immer gleich los? Welche Beweggründe hast du denn dafür?
Vielleicht ja hat das gar nicht so viel mit Vertrauen-haben zu tun?

Weiter erkennst du sehr wohl eine Art Verschlossenheit anderer, die du aber sicherlich ja auch irgendwo hast.
Wann und wo immer bist du denn verschlossen und willst nichts von dir preisgeben?

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
skogen 17.01.2016, 09:38

Ich hab das schon seit Kindertagen, war auch schon dort in Behandlung, aber war nur eine zum reden ohne richtige Therapie und Diagnose. Meine Eltern waren sich nicht gut genug weiter wegzufahren. Naja, wenn mich wer fragt, dann rede ich los. Ich erzähle es ja nicht jeden, aber zb meinen Freund wusste es vor unserer Beziehung und da kannten wir uns nur 1 Monat. Wenn mein neuer Psychiater mich fragt, dann zügel ich auch nicht. Ich bin verschlossen, wenn ich die Person nicht mag oder extremen Fremden, die ich weiterhin sehen werde oder in meiner Nähe wohnen, mich kennen können. Also euch würde ich viel erzählen, weil.. Ihr mir eigentlich egal seid und mich nicht kennt.

1
Sonja66 17.01.2016, 10:07
@skogen

Was verstehst du unter Vertrauen?

Ok. Dann ist es also so, dass du in bestimmten Situationen durchaus offen drauf los sprichst, aber auch mal verschlossen und zurückhaltend bist. Dann fiel dir also an anderen Menschen eine Eigenschaft auf, die du selbst auch schon mal so lebst, nur halt wann und wo anders....
Z.B. gegenüber Fremdem und Störendem.

Was alles findest du dir fremd?
Was alles stört dich an anderen Menschen, so dass du sie nicht mögen willst?

Und was könnte denn passieren, wenn du jemandem deine Geschichte erzählst, der dich aber kennt und den du immer wieder triffst? Was fühlst du dann? Warum willst du das vermeiden?

1

Ich würde sagen deine Therapeutin liegt da richtig. Du verstehst soziale Zusammenhänge einfach nicht.

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
Macbenac 17.01.2016, 08:59

lies meine Antwort.

0

Glaube und vertraue  Deiner Therapeutin auch weiterhin , sie kann  Dir helfen !

Antwort bewerten Vielen Dank für Deine Bewertung
skogen 17.01.2016, 08:57

Ich "vertraue" ihr ja. Ich finde es nur komisch, dass es Vertrauen für mich nicht wirklich gibt. Danke für die Antwort!

0

Was möchtest Du wissen?