Kein Recht auf Sterben?!

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5 Antworten

Wenn man das nicht mit sich machen lassen will, dann macht man vorher eine entsprechende Patientenverfügung. Es hat schon genügend Fälle gegeben, wo Menschen froh waren, dass ihnen solche Hilfe zuteil geworden ist und sie wieder gesund geworden sind.

Weil Deutschland "noch" und mit Einschränkungen ein christliches Abendland ist, in dem sehr viele Menschen leben, die das Leben als von Gott gegeben ansehen. Sie wissen deshalb um den Wert menschlichen Lebens von seinen Anfängen an und erkennen an, dass nur Gott das Recht hat, ein von ihm gegebenes Leben zu beenden. Der Schutz des menschlichen Lebens gilt deshalb von der Empfängnis an Von daher sind auch Ärzte verpflichtet, das Leben zu erhalten und zu retten, wo es eben möglich ist - auch gegen den Willen des betreffenden Menschen. Ärzte werden Menschen zu retten bemüht sein, die sich das Leben nehmen wollen.

Das heißt allerdings nicht, dass jemand, dessen Tod voraussehbar ist, noch unbedingt länger am Leben erhalten werden müsste. Dazu gibt es die Patientenverfügung, wonach es möglich ist, das Leben nicht künstlich zu verlängern, z.B. durch Magensonde, durch künstliche Beatmung, durch Apparaturen, die den Sterbeprozess nur aufhalten, letztlich aber nicht verhindern können. Passive Sterbehilfe ist auch in Deutschland erlaubt, wenn es dem Willen eines Todkranken entspricht. Dazu gehört auch die Verabreichung von schmerzstillenden Medikamenten, die eingesetzt werden mit dem Ziel, Leiden zu lindern und nicht , um Leben zu vernichten.

Die aktive Sterbehilfe, wonach ein Mensch sich selbst das Leben nehmen kann oder es bewusst durch einen anderen machen lässt, wird nicht nur von gottgläubigen Menschen abgelehnt. Auch nicht religiöse Menschen sehen darin eine Gefahr für Missbräuche. In Altersheimen könnte ja "aus Mitleid" dann so manches Leben abgekürzt werden und es ist schwer nachzuweisen, dass der Betroffene es nicht selbst gewollt hätte. Wo wären da noch Grenzen zu setzen, zumal unter Schmerzen gar mancher den Tod ersehnt und nach Besserung wieder gerne leben möchte.

Deswegen soll man beim Eintritt in den Ruhestand planen. In Belgien kannst du dich in eine Kartei eintragen lassen, worauf deine Wünsche im Ernsfall stehen (Belgien hat Sterbenhilfe sogar für Minderjährige möglich gemacht). In Südamerika ist Pentobarbital (die Hinrichtungsdroge) freiverkäuflich, z.B. in Mexico und Peru. Du trinkst die kleine Flasche, 20 Minuten danach bist du schmertzlos tot. Ein Freund von mir hat sich auf der Brust folgendes tatöwieren lassen : "Do not resuscitate". Sterbenhilfe wird nicht nur von der Kirche, sondern auch von der Drogenpolitik erschwert. Gäbe es keine Drogenpolitik, hätte ich mein Fläschen dabei.


der sinn des lebens liegt im lernen an dem, was dir die erde geben kann. wenn der mensch seinen physischen körper abgelegt hat (tod), geht er in seine geistige heimat wieder zurück, um dort dasjenige, mit dem er auf der erde bekanntgemacht wurde, zu verarbeiten. gibt es wieder neues für ihn zu lernen, wird er auf der erde wiedergeboren. der mensch ist auf der erde, um folgendes zu lernen, oder sich weiter zu vervollkommnen in:

-liebe

-freiheit

-mitgefühl mit allen irdischen wesenheiten

-gedächtnisschulung

-moralschulung

-ethikschulung

-durhaltevermögen trainieren

-kennenlernen des schönen, guten und wahren und deren gegenteile

-erkennen naturgegebener rhythmen und deren kraft auf den menschen

-erkennen kosmischer rhythmen und deren kraft auf den menschen

-erfinden von eigenen rhythmen, um sich von der natur und dem kosmos zu emanzipieren


hake doch mal ab, was du schon alles erreicht hast.


ich habe mich mit diesem text schon oft wiederholt, aber es tauchen immer wieder neue frager auf. und auch die haben ein anrecht auf eine gute antwort.

Weil das Leben (angeblich) einmalig ist.
Wenn jemand stirbt, kann man es nicht rückgängig machen.

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