Kein Kampfsportverein in der Nähe

3 Antworten

Ich kann mir nur schwer vorstellen das es in der Nähe gar nichts gibt - bist du da sicher das du da richtig geschaut hast? (manche Vereine sind nicht so leicht zu finden^^)

Wenn es dir pimär um Selbstverteidigung geht bist du mit einem Selbstverteidigungskurs oder einem entsprechend ausgelegten SV Unterricht am besten beraten; Kampfsport dauert auch eine ganze Weile und vor allem ist das halt in erster Linie ein Wettkampfssport und wenn dein Trainer da nicht extra SV geht (was nicht so häufig ist) wirst du da unter Umständen auch Probleme kriegen, insbesondere wenn du noch recht unerfahren bist. Bei manchen Kampfkünsten nimmt man sich Zeit auf die unterschiedlichen Aspekte einzugehen - aber auch hier geht es nicht darum in schnellster Zeit fit für die Straße zu sein (sprich SV steht nicht unbedingt im Vordergrund), so dass hier Monate bis Jahre vergehen bis du ein gewisses Grundwissen hast.

Aber der Kampf ist ohnehin die letzte Wahl (wegrennen ist nicht feige! Hilfe holen ebenso wenig) und es gibt keine Disziplin auf der Welt, die dir einen Sieg garantieren kann - es ist also immer ein Risiko, das man nur eingehen sollte wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Wie gesagt: man tut alles um einen Konflikt zu vermeiden und bleibt möglichst ruhig; auch wenn man dumm angemacht wird oder sonstwas muss man sich darauf nicht einlassen, weshalb denn auch?

Fazit: ich würde so oder so dazu tendieren das du in erster Linie das machst was dir Spaß macht (vllt gepaart mit einem SV Kurs), denn wenn es dir keinen Spaß macht wirst du dich da auch nicht lange motivieren können.

EDIT: achso selber beibringen ist nicht - diese ganzen Bücher und Videos sind toll um eine Technikl vllt man aus einem anderen Winkel zu sehen oder sich Anregungen zu holen oder einfach als Gedächtnisstütze; also nur für die die das ohnehin "richtig" trainieren.

kayo1548 hat in einigen Aspekten Recht. Aber was die Selbstverteidigung angeht, kann ich seine Meinung nicht teilen. Ich bin Kampfkunstlehrer und seit 33 Jahren aktiv. Das schreibe ich hier nicht rein, weil ich prahlen will, sondern damit du weisst, dass ich mir das hier nicht aus den Fingern sauge.

Also er hat in sofern recht, dass ein KampfSPORT keinesfalls geeignet ist, da du da lernst, wie du gegen EINEN Gegner, der das Gleiche wie du gelernt hat und ungefär auch dein Gewicht hat, zu kämpfen. Dann gibt es da noch einen Kampfrichter, der beide Kontrahenten beschützt. Es gibt Regeln, die dich in deiner Kreativität stark einschränken u.s.w.

Das alles nützt dir auf der Straße nichts. Genau so wenig nützen dir große Muskeln, denn die machen dich unbeweglich und langsam. Du verbrauchst mit der Muskelpumperei auch nur Zeit, die du besser nutzen könntest.

Moderne SV - Systeme habe ich auch unter die Lupe genommen und muss sagen, dass das zwar für die Straße schon besser ist, als ein Kampfsport, aber es fehlen die jahrhunderte langen Prüfungen in Kriegen und auf dem Schlachtfeld.

Deshalb ist mein Rat, dass du eine KampfKUNST erlernst, die diese Prüfungen hinter sich hat. Das dauert zwar länger, aber mit 15 hast du ja noch viel Zeit.

Und wenn du es UNBEDINGT willst, muss es auch nicht in der direkten Nähe sein.

Mein Lehrer war damals ca. 450 km entfernt und jetzt unterrichte ich schon lange selbst.

Also wenn du es UNBEDINGT willst, dann musst du auch ein Opfer bringen. Aber so weit wie damals muss heute keiner mehr fahren.

Ich unterrichte Bujinkan Ninpo Taijutsu (Ninjutsu) in Berlin. Wenn du mich kontaktierst, könnte ich dir eine Liste von Dojos in ganz Deutschland zukommen lassen.

Ich hoffe, dass ich helfen konnte.

Axel Franke Shihan

http://www.youtube.com/watch?v=Xz0E6n1ndPk&feature=youtu.be
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Hallo AFranke,

Diese Antwort hat mir sehr geholfen, aber meine Mutter erlaubt mir auch nicht Kampfkünste zu erlernen, weil sie denkt, ich werde aggressiver und angriffslustiger. Ich bin ech schon am verzweifeln.

-Sakurro

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@sakurro

Das ist definitv nicht der Fall. Gerade beim Ninjutsu geht es sehr ruhig und kollegial zu. Gewalt oder Aggressivität wird nicht gedulded. Auch bei den meisten anderen Kampfkünsten oder Kampfsportarten ist das meiner Erfahrung nach so. (klar - schwarze Schafe gibt es leider überall)

Überhaupt sind Leute die etwas in diese Richtugn betreieben eher ruhiger und haben auch ein anderes Korpergefühl und Selbsbewusstsein.

Vielleicht nimmst du sie einfach mal zu einem Probetraining mit und dann wird sie sehen das ihre Befürchtungen nicht zutreffen.

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@kayo1548

Axel hat völlig Recht. Die Mehrheit der Menschen die diesen Sport ausüben -also Kampfkunst!- sind sehr ruhige, oft angenehme Menschen. Die respektieren auch körperliche Mängel (wie z.B. Übergewichtige) und helfen die Mängel zu überwinden. Freuen sich mit Dir wenn Du etwas "meisterst" und sind in aller Regel völlig ausgeglichen. Wer Kampfkünstler als "Schläger" oder "Proleten" betrachtet hat keine Ahnung und weiss nicht von was er da redet.

Ein guter Lehrer wird immer wieder Menschen die, mit falschen Vorstellungen, in sein Dojo kommen positiv beeinflussen und nötigenfalls auch bitten das Dojo zu verlassen wenn es gar keine Früchte trägt die vorhandene  aggressivität zu neutralisieren oder zu kanalisieren. Die Ängste deiner Mutter sind also verständlich, aber völlig unbegründet.

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hm ohne trainer gehts wohl nich

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Besten Dank JamesBondFan007

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