Kein gemüse essen verfehlte erziehung?

20 Antworten

Also mein freund ist ist komplett gesund normalgewicht top blutwerte und mag auch kein gemüse außer Erbsen unf Möhren aus der Dose. Er bekam alles als Kind aber mochte es halt nicht und wurde auch nicht gezwungen z.b bei mir wurde im Kindergarten 1 mal gezwungen und was hat es gebracht ? Musste brechen und hasse dieses Gemüse bis heute deswegen und kann es nicht in meiner Nähe haben ohne brechreiz ..es bringt halt nichts zu zwingen Geschmäcker sind unterschiedlich klar sollte man alles mal probieren aber wenn man was nicht mag mag man es nicht ich esse deswegen Gemüse fast nur roh außer in Suppen und Eintöpfe

Also mein freund ist ist komplett gesund normalgewicht top blutwerte

"Top Blutwerte" (relativ) sagen eher wenig über den Gesundheitszustand aus. Wenn das Blutbild was hat, dann brennts meistens die Hütte schon.

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@deload

Trotz er isst seit 30 Jahren so und hat keinerlei gesundheitlicher Konsequenzen keine vitamin Mängel kein Übergewicht etc

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@SklavinL

Ob er Mängel hat oder nicht ist nur durch Mikronährstoffanalysen diagnostizierbar. Meine Mutter hatte 60 Jahre lang ein "top Blutbild" trotz Vitamin-D Mangels, der jetzt in Osteoporose resultiert.

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@deload

Hatte er im Krankenhaus als Privatpatient alles lol und ist alles super

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@deload

Mein Partner hat die ganzen Tests eben weil er von Geburt an an Vorstufe von Osteoporose leidet (angeboren , nichts mit Ernährung etc zu tun)

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@deload

Vitamin D wird kaum über Nahrung aufgenommen.

Er braucht wenn schon Sonnenlicht. Dadurch produziert der Körper Vitamin D.

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@SklavinL

Das ging an deload, dessen Mutter Osteoporose hatte.

Gemüse ändert an Osteoporose rein gar nichts.

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@BBPB21

Das ist mir schon klar. Es ging eher darum, dass ne Dose tote Karotten hier von einer Person mit Essstörung als ausgewogene Ernährung propagiert wird, die alle Mikronährstoffe adäquat deckt. Osteoporose war darauf bezogen, dass das Blutbild generell nicht zwangsläufig etwas aussagt.

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@deload

Ich sagte nie dass das ideal ist oder ausgewogen lol aber dass man trotzdem gesund sein kann und dass es nichts mit Erziehung zu tun haben muss. Er deckt alle nährstoffe über zusätzlich gekaufte vitamintabletten

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Man könnte sagen "Leben und sterben lassen", wenn die, die nicht auf ihre Gesundheit achten nicht die wären, die uns vor besagtem Sterben noch mit Steuer und Krankenkassenbeiträgen auf der Tasche liegen, wen sie irgendwann komplett durch sind.

Die Sache ist halt, es ist ja nicht nur Erziehung, teilweise wird man ja sogar in den Medien, und dann auch noch im zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Rundfunk regelrecht befeuert, sich ungesund zu ernähren ("McDonalds gesünder als Paprika", "Eine doppelte Pommes hat genug Vitamin C" - Ernährugstips vom ZDF! Was soll man dazu nur sagen?).

Natürlich spielt das Umfeld eine Rolle, man mag Dinge, weil man sie kennt (und wenn das Vorbild schon Fastfood-Junkie war, wird es beim Junior vermutlich genauso werde), aber man mag auch Dinge nicht, weil man sie kennt (z.B. weil man sie total über ist). Manchmal entwickelt man auch, warum auch immer eine Abneigung gegen gewisse Geschmäcker, ein Grund, weshalb ich auswärts keinen Salat essen kann (weil ohne Dressing Salat nährstofftechnisch keinen Sinn macht, weil es die Säure und das Fett braucht, um ihn verwerten zu können, ich aber weder Kräuterjoghurt noch Essig/Öl mag, da wird mir schlecht von, das einzige, was ich mir zuhause schon mal mache, ist ein Dressing aus Traubenkernöl, Zitronensaft und Granatapfelkernen, ein Rezept, das ich in Jordanien kennengerlernt habe, und übrigens sogar gesünder, als Essig, der den Körper übersäuert, weil Zitronensäure zwar sauer ist, aber basisch verstoffwechselt wird).

Im Zweifel zieht die emotionale Schiene. Was erreicht man mit schlechter Ernährung? Übergewicht (außer man hat einen hyperaktiven Stoffwechsel oder treibt enorm viel Sport), Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Krebs und ein geschwächtes Immunsystem (um mal top-aktuell zu bleiben, natürlich können junge Leute schwere Corona-Verläufe haben, aber die sollten sich ernsthaft fragen, wie sie ihr Immunsystem misshandelt haben).

Bei manchen braucht es nur die Emotion und vielleicht noch ein Aha-Erlebnis mit leckeren Rezepten mit Gemüse, die so herzhaft sind, dass man Fleisch gar nicht vermisst oder nur als Beiwerk ansieht (ein indisches Kichererbsen-Masala, ägyptisches Koshari, Lachsfilet auf rohem Blattspinat...), andere müssen im eigenen Umfeld oder am eigenen Leib erst erfahren, wie es ist, aufgrund von unausgeglichener Ernährung in jungen Jahren bei jeder Erkältung am Stock zu gehen oder gar einen Herzinfarkt oder Krebs zu bekommen.

Die Frage ist, was will man tun? Es geht einen halt nix an, das einzige wäre, als guter Freund oder Familienmitglied mal mit etwas positiver Energie einen Schubs in die richtige Richtung zu geben, weil es halt ein Mensch ist, der einem auch speziell was bedeutet, und nicht nur irgendwer, den man flüchtig kennt, und an den man mit guten Ratschlägen auch nicht dran kommt.

Sicher hat die Ernährung etwas damit zu tun, wie er es im Elternhaus gelernt hat und wie er es über Jahre gewohnt war.

Aber der junge Mann ist 20 Jahre alt und sollte wissen, was gesund und was ungesund ist.

Er ist auch alt genug, das selbst zu entscheiden. Genau wie seine Mutter.

Das ist schlicht und ergreifend deren persönliche Entscheidung.

Es ist eine frau die zurzeit hier ist ,😂

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@Albaniakosovv

Trotzdem ist das alleine ihre Angelegenheit!

Es ist nicht an dir, jeden in deiner Umgebung zu bemängeln!

Kümmere dich um deine Angelegenheiten.

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Eine person um die 20 ist kein gemüse !!!

Da kommt nur der Lauch in Frage, wa :D

Ich esse auch kaum Gemüse, bzw. bin da sehr wählerisch. Ich reagiere teilweise allergisch auf Fruchtsäuren und kann rohes Obst/Gemüse teilweise gar nicht essen.

Ich bin gezwungen, meinen Vitaminhaushalt fast nur durch Präperate auszugleichen.

Geht trotzdem irgendwie.

Normales Gemüse als Beilage esse ich vielleicht 6-10 mal im Jahr. Kartoffeln vielleicht 1x im Jahr.

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass zu viel Anpreisen des Essens und Druck oder gar Zwang gerade zum Gegenteil führt, nämlich, dass sich die Kinder dagegen versperren, sich wehren, es gar nicht erst probieren, sagen, sie mögen es nicht, aus Trotz .... bis sich das in ihren Köpfen fest gelegt hat und sie es selbst glauben.

Wir verwirklichen im Kindergarten das 'Schulobstprogramm'. Wir bekommen jeden Montag eine Kiste Obst und Gemüse vom Fachmarkt geliefert, die Bezahlung übernehmen ansässige Firmen. Anfangs haben nur ein paar Kinder (und natürlich auch die Erzieherinnen, sie gehen als gutes Beispiel voran), das kleingeschnittene und liebevoll, auf kleinen Tellern angerichtete, Obst und Gemüse gegessen. Nach und nach haben immer mehr Kinder, ohne Zwang und Druck, danach gegriffen. Heute essen alle Kinder das Obst und Gemüse, natürlich wählen welche auch aus, aber das ist vollkommen in Ordnung.

Oftmals ist es sogar so, dass sie ihren mitgebrachten kleinen Imbiss, gar nicht mehr essen können, weil sie vom Obst und vom Gemüse bereits satt sind. Wir müssen dann den Eltern immer Rechenschaft abliefern, warum ihr Kind das eigene Essen nicht gegessen hat, weil die es kaum glauben können.

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