Kein Geld für Essen für einen Monat bei Ausbilundgsbeginn?

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4 Antworten

Wenn deine Eltern nicht leistungsfähig sind,also dir keinen Unterhalt zahlen können,dann solltest du bei deinem jetzigen Jobcenter einen Antrag auf ALG - 2 und die Kostenübernahme für deine KDU - Kosten der Unterkunft und Heizung ( Warmmiete ) stellen !

Dann würdest du erst mal zur Überbrückung deinen Regelsatz von 404 € bekommen,abzüglich des anrechenbaren Kindergeldes,dass steht dir von deinen Eltern zu,solange du noch keine 25 bist und deine KDU.

Das könntest du dann entweder nach dem Erhalt deiner Vergütung usw.gleich auf Raten zurück zahlen,musst es aber normalerweise erst nach abgeschlossener Berufsausbildung.

Ich gehe mal davon aus das du noch keine abgeschlossene Berufsausbildung hast,sonst könnte es mit dem Jobcenter Probleme bei der Kostenübernahme geben,wenn du auch in deinem erlerntem Beruf arbeiten könntest,den du in der Erstausbildung erlernt hast.

Denn wenn du dann einmal Umgezogen bist und hast dich auf dein Wohnheim angemeldet,dann kannst du bei der Agentur für Arbeit auch BAB - als Beihilfe beantragen,wenn die Eltern in der Erstausbildung keinen oder nicht viel Unterhalt zahlen könnten und du mit deiner Netto - Vergütung deinen Unterhaltsbedarf nicht decken könntest.

Der liegt dann in dem Fall laut Düsseldorfer Tabelle bei 670 € pro Monat,den müssten deine Eltern bei Leistungsfähigkeit für einen Azubi in eigener Wohnung / WG - zahlen,abzüglich der min. 190 € Kindergeld und deiner Netto - Vergütung bis auf in der Regel 90 € für Aufwendungen die dir durch deine Ausbildung entstehen.

Was dir als BAB - zustehen könnte kannst du dir im Internet von einem kostenlosen BAB - Rechner ausrechnen lassen.

Sollte dann deine Pauschale für die Miete im BAB - nicht ausreichen,dann könntest du noch versuchen beim dann zuständigen Jobcenter durch einen Antrag auf einen Mietzuschuss zu den ungedeckten KDU - ( § 27 Abs. 3 SGB - ll )  noch etwas zu bekommen.

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Kümmere Dich umgehend um die von isomatte so gut dargestellten Dinge denn die Bearbeitungszeit ist oft lange. Und laufe denen ruhig so alle 14 Tage hinterher auf den Ämtern. Verlasse Dich auf keinen Fall auf mündliche Aussagen. Nur das Schriftliche ist fassbar, nachweisbar. 

Schaue online nach welche kostengünstigen Möglichkeiten es am neuen Ort gibt. Mittlerweile gibt es an immer mehr Orten Stellen wo Lebensmittel abgegeben werden. Ich meine nicht die Tafeln für die es oft einen Berechtigungsschein braucht den Du womöglich noch nicht hast. Mir fällt jetzt nicht der Name ein aber es gibt auch eine private Initiative wo Menschen Lebensmittel hinbringen die von anderen Menschen dann genommen werden können. Das kann auch ein selbst gebackener Kuchen sein, ein fertiges Gericht... . 

Weiter werden viele Gegenstände auch verschenkt. Es gibt nicht nur auf ebay kostenlose Kleinanzeigen sondern extra Seiten dafür online. Mancher Ort räumt auf seiner Seite auch eine solche Möglichkeit ein. Auf facebook gründen sich immer mehr Gruppen zum Thema verschenken oder günstig zu verkaufen. 

Erkundige Dich bei der Kammer - Handwerkskammer oder IHK - ob es vor Ort eine günstige Unterkunft gibt. Die Wohnheime welche ich hier in Karlsruhe z.B. kennen sind alle ansprechend ausgestattet. Dann gibt es die Möglichkeit "wohnen gegen Hilfe". Da wird anstelle eines Mietpreises in den Mietvertrag geschrieben welche regelmäßige Leistung zu erbringen ist. Dass kann z.B Gartenpflege sein, Einkäufe tätigen, sonst im Wirtschaftsunternehmen Haushalt helfen. 

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leih dir Geld von verwandten oder nicht ganz so gut von der bank oder mach Nebenjob kellnern etc.

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Denke nicht das der Staat dich verhungern lässt, vielleicht mal da deine Finanzen vorlegen.
Wenn die nicht helfen hilft dir denke ich nur noch ein Minijob, aber bin ehrlich auf sowas hätte ich auch keine Lust, nach der Arbeit noch mal abreiten :D

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