Kein Gehirn?

11 Antworten

In der Entwicklungsgeschichte der Tiere, gab es anfangs nur einzelne Zellen die auf bestimmte Reize reagierten.

Später entwickelten sich dann in mehrzelligen Organisemen die ersten nervenzellenähnlichen Strukturen.

So entstanden erste Knoten aus Nervenzellen, sogennante Ganglien. Insekten (wie deine Ameise) und Ringelwürmer (wie zB. der Regenwurm) besitzen zum Beispiel ein "Strickleiternervensystem". Das besteht aus einzelnen Ganglien die durch Nervenstränge miteinander verbunden sind.

Geht man weiter in der Entwicklungsgeschichte, hat die Evolution größere Ganglien hervorgebracht und später die ersten "richtigen" Gehirne.

Alle diese Stufen der Evolution kann man Heut zu Tage noch an lebenden Arten finden.

Und nochmal auf deine eigentlich Frage zurück zu kommen. Sogar Einzeller wie Amöben können prima ohne Gehirn überleben. Bei solchen niedrig entwickelten Arten, funktioniert die Interaktion mit dem extrazellulären Raum einfach biochemisch.

Hallo,

Insekten haben sehr wohl ein Nervensystem nur sieht dies anders aus als beim Menschen.

Insekten haben unter anderem viele kleine "Gehirne", wenn man es umgangssprachlich ausdrückt.

Im Kopf sitzt jedoch das Zentralnervensystem.

Weitere Informationen findest Du unter folgendem Link:http://www.spektrum.de/lexikon/neurowissenschaft/insekten-nervensystem/6111

Falls Du noch Fragen hast, stehe ich immer gerne zu Verfügung.

LG MrGreg

Ameisen haben durchaus ein Hirn, das aus über 250000 Nervenzellen besteht. Allerdings zeigt sich ihre Intelligenz durch ihr Ordnungssystem, den Ameisenstaat. Eine einzelne Ameise würde kaum lange überleben. Nesseltiere wie zum Beispiel Quallen haben kein Hirn. Trotzdem überleben sie, da die Menschen für sie keine nennenswerte Gefahr darstellen. Im Gegenteil, die Menschen sind meistens eine Bedrohung für die Nahrungskonkurrenten der Quallen, weshalb sie ruhig weiter durch die Meere gleiten können, ohne sich bedroht zu fühlen. 

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