Kein einkommen, Krankenversicherung zu teuer?

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8 Antworten

dies finde ich zuviel.

Wie du das findest ist belanglos, günstiger geht es nicht für freiwillige Mitglieder.

Also ich kenn mich da gar nicht aus, aber ich dachte immer eine Pflegeversicherung zahlen nur Leute die über ein Bruttolohn verfügen ?

Dann lese doch noch mal das SGB XI durch, vor allem die ersten §§. Die Pflicht eine Pflegeversicherung zu haben ist analog zu der Pflicht eine Krankenversicherung zu besitzen.

Jetzt meine frage, ich verfüge über 0 euro einkommen und zahle die kosten von meinen ersparnissen, ist der Betrag 165 Euro richtig bzw. korrekt oder ist er zu hoch, könnte ich irgendwie weniger bezahlen ?

Weniger bezahlst du nur wenn du

  • Studieren gehst, dann ist bis zum 25. Geburtstag weiterhin kostenlose FamV möglich
  • Studieren gehst und Einkommen über 450,- € verdienst, dann würde die KV ca. 80,- € kosten.
  • eine versicherungspflichtige Tätigkeit z.B. eine betriebliche Ausbildung aufnimmst, dann hängen die Beiträge vom Bruttolohn ab.

Dann musst du zusehen, dass du möglichst schnell einen Job mit mindestens 451 € Einkommen findest. Das ist nun mal der fällige Mindestbeitrag.

Wer GAR NICHTS macht, muss eben von der Substanz leben.

Du schreibst, dass du keinen Anspruch mehr auf Familienversicherung hast, nicht studierst und auch keine Ausbildung machst.

Was machst du dann?

ich weiß nicht, aber dem Staat ist es sicher egal ob man Einkommen hat oder nicht. Du könntest Hartz 4 beantragen oder irgendwo FSJ/FÖJ/Bufdi/whatever machen.

SGB II Anspruch bei U25 ist schwierig.

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Bitte erkundige dich sicherheitshalber noch bei einer anderen Krankenkasse (AOK oder TKK) über deren Freiwilligen Kasenbeitrag. 

Etwas hoch kommt mir das schon vor und das mit den 945€ Bemessungsgrundlage verstehe ich nicht, wie die auf diesen Betrag kommen. 

Vielleicht ein Mißverständnis bei der Beantragung der freiwilligen Versicherung.

Ob dir das schon etwas hoch vorkommt ist so ziemlich absolut egal.

Diese Bemessungsgrundlage ist gesetzlich vorgeschrieben, nämlich für alle, die über kein eigenes Einkommen verfügen (und nicht studieren). Wenn man Einkommen hat, dann gelten noch deutlich höhere Mindestgrenzen ;)

Du kannst dir die Mühe also sparen, da für alle Krankenkassen genau die gleichen Bemessungsgrenzen und Gesetze gelten ;)

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Der Betrag ist richtig und das ist rechtens.

Arbeitslos melden oder Job finden.

Alternativ ein Studium beginnen. Studenten zahlen ca. die Hälfte.

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Das ist rechtens, Du musst den Beitrag für eine private Krankenversicherung bezahlen. Aber mal was anderes, warum tust Du nichts ? Würdest Du arbeiten, würde die Hälfte des KV-Beitrages vom Arbeitgeber bezahlt. Bei einem Studium hast Du die KV eines Studenten, die viel billiger ist als das was Du jetzt zahlst. Also - mach was und sitz nicht den ganzen Tag rum.

Du musst den Beitrag für eine private Krankenversicherung bezahlen.

Wir sind immer noch im gesetzlichen System. Eine PKV nimmt keinen Menschen ohne Einkommen. Gesundheitszustand ist auch nicht bekannt.

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@kevin1905

Aha.....keine PKV nimmt Menschen ohne Einkommen? :D

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@nersd

Zumindest keine PKV mit der ich verkehre.

Schufa-Klausel ist in den Anträgen immer mit enthalten und wenn ich da bei Beruf "Hausfrau/-mann" reinschreibe und nicht jemand anders mit Liquidität bzw. entsprechendem Vermögen die Beitragszahlung übernimmt wird der Antrag abgelehnt.

Alles andere wäre ja auch wirtschaftlich unverantwortlich, denn auch wenn der Kunde den Beitrag nicht zahlt kriegt man ihn nicht los.

Man kann die Versorgung einstellen und versuchen die ausstehenden Beiträge auf dem Rechtsweg zu betreiben. Sogar eine Ordnungswidrigkeitenanzeige wäre denkbar (das Nicht-Bezahlen einer privaten Pflegepflichtversicherung ist eine OWi). Dennoch ist dem nackten Mann nicht in die Tasche zu greifen.

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@kevin1905

Die Krankenkasse darf gar niemanden ablehnen aufzunehmen, dies wäre rechtswidrig!

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@Spot1978

Alle privaten Krankenversicherungen können Antragsteller ablehnen, z.B. aus gesundheitlichen Gründen oder aufgrund schlechter finanzieller Lage des Antragstellers. Rechtswidrig sind nur Verstöße gegen das AGG (z.B. Ablehnung aller Nicht-Christen).

Gesetzliche Krankenkassen müssen alle Personen krankenversichern, die die Voraussetzungen nach § 5 bis § 10 SGB V erfüllen. Alle anderen müssen abgelehnt werden. Gesundheitsfragen sind nicht erlaubt.

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