Kein ein Arbeitgeber ohne Einwilligung des Mitarbeiters von 3 auf 4 Schicht erhöhen?

5 Antworten

Der Betriebsrat hat bei Schichtplänen, Schichtplanänderungen, Festlegung der Arbeitszeit usw. ein Mitspracherecht. Ohne Genehmigung des Betriebsrats kann der AG nicht von drei auf vier Schichten gehen. Arbeitnehmer die nur für Früh- und Spätschicht unterschrieben haben, müssen auch keine Nachtschicht arbeiten.

Ich vermute mal, die AN haben alle einen Arbeitsvertrag in dem die Schichtarbeit ohne Einschränkung vereinbart ist. "Gewohnheitsrecht" gibt es nicht wenn die betrieblichen Belange andere Schichten verlangen. Diesen muss aber, wie schon erwähnt, der Betriebsrat zustimmen. Wenn "Vollkonti" gearbeitet werden soll, muss der Betrieb auch eine Genehmigung zur Sonntagsarbeit haben. Auch dieser muss der BR im Voraus zustimmen.

Wir hatten letztes Jahr auch das Problem dass für einzelne Projekte die Schichtarbeit von drei auf vier Schichten geändert werden sollte. Nach Prüfung der Notwendigkeit hat der Betriebsrat diesen Schichten zugestimmt, allerdings wurde die Laufzeit dieses Vollkonti-Schichtplans auf 6 Monate begrenzt.

Hat Euer Betriebsrat noch nicht mit Euch gesprochen? Bei uns wurden die betroffenen Mitarbeiter in einer Besprechung mit der Geschäftsleitung, dem zuständigen Abteilungsleiter und dem Betriebsrat vorher informiert und sie konnten auch Fragen zum Ablauf, zur Laufzeit, den Zulagen, der Entgeltfortzahlung usw. stellen.

 So eine Besprechung würde ich im Vorfeld immer machen. Man kann viele Dinge schon vorab klären, den MA mehr Sicherheit geben und auch die Notwendigkeit der Maßnahme vorstellen. Oft sind diese, und wenn sie auch nur zeitlich begrenzt sind, notwendig um bestehende Arbeitsplätze nicht zu gefährden. Manchmal werden dadurch auch noch neue geschaffen.

Gibt es ein Betriebsrat?

Wenn ja, dann kann der Arbeitgeber nicht einfach die Schichten ändern.

http://www.schichtplanfibel.de/urteile2.htm

Ansonsten mal die Gewerkschaft fragen bzw. Jemand der in der Gewerkschaft ist soll fragen.



Bitte gehe auf kommentieren und schreibe, ob es einen 

Betriebsrat gibt.



Jap es gibt einen Betriebsrat

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@Schichter2010

Dann weißt Du ja jetzt, dass es ohne den Betriebsrat keine einseitige Änderung geben kann.

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Frag den Betriebsrat, wenn nichts in deinem Vertrag dazu steht kann der es nur wissen. Wenn Ihr keinen habt dann tja...

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Es ist klar, dass der Beleg von mir gebucht wurde, da jeder Beleg vom jeweiligen Kassierer mit Kürzel versehen wird.

Ich bin als Minijob dort angestellt, es gibt keine Regelung im Arbeitsvertrag zu Kassendifferenzen und deren Haftung, keine Mankovereinbarung o.ä. Gestern lag mein Verdienst bei 5 x 8,50 Euro Mindestlohn bei 42,50 Euro.

Der Arbeitgeber verlangt jetzt von mir, dass ich die Differenz in Höhe von 35,87 Euro ausgleichen soll. So würde es immer im Unternehmen gehandhabt, dass hat mir bisher aber niemand gesagt. Ist das rechtens? Kann er die Differenz einfach mit meinem Lohn von diesem Monat verrechnen? Wenn ich damit nicht einverstanden bin, könnte es sich auf mein Zeugnis auswirkend.

Auf der einen Seite will ich keinen unnötigen Ärger. Ich bin aber auch nicht bereit, alles mit mir machen zu lassen. Auf das Zeugnis bin ich nicht so angewiesen. Wäre halt nur nett, da dort sonst nur sehr Gutes stehen kann. Ich finde es einfach nicht fair, alles auf die Mitarbeiter abzuwelzen. Da dort an einem gekoppelten Kassensystem aus Kostengründen gespart wird, sehe ich das Risiko beim Arbeitgeber. Es kann immer mal ein Fehler passieren, wo Menschen arbeiten.

Ich finde meinen Fehler menschlich und nicht grob fahrlässig und daher sehe ich die Haftung beim Arbeitgeber. Wie seht Ihr das?

Ich freue mich über einen Rat. Vielleicht kann mir auch jemand sagen, wie hoch die Kosten sind, wenn ich einen Anwalt einschalte.

Viele Grüße an alle, die dies lesen

Debora

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