Kein Bock auf ne Hochzeit! Schwänzen?

14 Antworten

Findest Du es nicht etwas gemein, wenn Du schwänzt?

Irgendwann wirst Du auch zu einem Fest (z.B. Deine eigene Hochzeit) einladen, planen,vorbereiten usw. Du würdest es bestimmt auch nicht gut finden, wenn dann die Gäste mit irgendwelchen Ausreden wegbröckeln. Das ist für die Gastgeber ziemlich enttäuschend, und bringt sie außerdem in Schwierigkeiten. Ein leerer Platz am Tisch ist für die anderen am Tisch unschön, also muss ein Gedeck weggeräumt werden. Vielleicht kommt dann aber die Sitzverteilung nicht mehr gut hin, weil an einem Tisch nur drei Leute übrigbleiben, an den anderen Tischen sinds immer noch 8, was auch unangenehm ist. Also muss u.U. die ganze Tischordnung überarbeitet werden.

Ich denke, es ist eine Sache von Anstand, Kultiviertheit und guten Gepflogenheiten, eine solche Veranstaltung auch mal über sich ergehen zu lassen, auch wenn man gar keine Lust hat. Ich würde mich nicht wundern, wenn oft die Mehrheit der Gäste lieber zuhause vor der Glotze hängen würde. Aber das wäre auch traurig, oder?

Also sieh es als gesellschaftliche Pflicht an. Vielleicht wird es ja auch ganz nett und lecker.

"Findest Du es nicht etwas gemein, wenn Du schwänzt?"

Gemein? Schwänzen?

Ein Fest soll doch wohl keine Pflichtverstaltung sein sondern man sollte doch auch Lust haben, hinzugehen, oder nicht?

Er ist nur der Cousin und wenn er nun mal nicht möchte, warum muss er denn dann unbedingt?

Es ist ganz sicher nicht "gemein", nicht hinzugehen und es hat auch nichts mit mangelnder Kultiviertheit zu tun, eine Einladung nicht anzunehmen - diese Freiheit hat jeder Mensch.

Für das Brautpaar ist es jedenfalls bestimmt nicht so wichtig, ob wirklich jeder aus der Verwandtschaft erscheint, man lädt die gesamte Verwandtschaft ein, weil man höflicherweise jedem die Gelegenheit geben will, mitzufeieren, das heißt aber noch lange nicht, dass das auch jeder tun MUSS.

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@dandy100

Ich denke, es ist klar geworden, dass für mich (und jeden anderen halbwegs kultivierten Menschen) so ein Fest eben nicht nur Lustveranstaltung ist, und welche Probleme eine Kurzfristabsage machen kann. Leider gehst Du darauf nicht ein, sondern beachtest nur das eigene Lustprinzip.

eine Einladung nicht anzunehmen - diese Freiheit hat jeder Mensch.

Es geht hier nach meinem Verständnis nicht um eine frühzeitige Absage, sondern um ein kurzfristig entschiedenes Fernbleiben. Rechtzeitig abgesagt (auf der Einladung wird in der Regel "u.A.w.g." mit Deadline stehen) kann der Gastgeber wenigstens planen.

Abgesehen davon gibt es auch Feiern, bei denen man schon gute Gründe haben sollte, nicht dabei zu sein. Familienfeste sind die Anlässe, bei denen die Familie zusammenkommt. Wenn man sichtbar aus Bocklosigkeit fernbleibt, grenzt man sich selbst aus der Familie aus.

Wer nur nach eigenem Lustprinzip handelt, wird nicht networken und am Ende Nachteile davon haben. Soziales Leben ist wichtig, wenn man irgendetwas erreichen will, bei dem man andere braucht.

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Ne ich finds nicht gemein. Wir sehen uns vielleicht 1-2 mal im Jahr. wär sicher nicht schlimm, wenn ich nicht dabei wäre.

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@Niko0220

Bei der Hochzeit der eigenen Cousine nicht dabei zu sein, kommt Dir das nicht selber komisch vor?

Wenn später über die Feier gesprochen wird (über Hochzeiten gerne auch noch Jahre und Jahrzehnte danach, zum Beispiel wenn die Bilder mal wieder angesehen werden), und immer wieder Thema ist, dass Niko nicht dabei war - also ich fänd das unangenehm...

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@tevau

ja schon irgendwie, da hast du nicht unrecht. Aber ich kann Hochzeiten einfach nicht leiden, es geht ewig lang, ich komm nicht weg von dort und ich hasse diese Festklamotten!

Da wärs doch grausam, den armen Niko so zu quälen, ich kann mir ja später die Fotos anschauen.^^

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Es ist schade wenn man sich so bockig stellt und es für dich scheinbar nicht machbar ist ein paar Stunden auf einer Hochzeit auszuhalten und wenn dann vllt. noch inmitten einer Hochzeitsgesellschaft sitzen und ne Fresse ziehen bis zum Boden. Sich aus familiären Zusammenkünften so rausziehen würde ich anstelle deiner Eltern ebenfalls nicht unterstützen und es ist auch egal was du sagst oder tust denn es ist unglaubwürdig wenn dir genau an dem Tag irgendwas passiert, sei es, dass du ganz plötzlich "krank" wirst, einen emotionalen Zusammenbruch erleidest oder auf was für Ideen du auch immer kommen magst.
Das ist für die Eltern eine nachvollziehbare Enttäuschung.

Vllt. "quälen" sich auch andere Familienangehörige mal für dich zu irgendwas.

Jaja, und schon wieder bin ich der Böse. Hier gehen alle nur auf mich los, ich bin der Egoist, bockig, verwöhnt und sonst was alles. Ich müsste nicht plötzlich krank werden, wenn meine Eltern mich gefragt hätten ob ich mitkommen will oder nicht. Trotzdem bin wieder mal ich schuld... -.-

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@Niko0220

Du stellst eine Frage zu deiner persönlichen Situation und dann wirst du es aushalten müssen das es auch andere Sichtweisen dazu gibt. Selbst wenn es für dich sehr unwahrscheinlich ist das du zur Sache einen Denkfehler hast, vielleicht ist es dir dennoch möglich die Situation von einer anderen Seite zu betrachten. Es wird dir von deinen Eltern gerade etwas vorgesetzt was dir nicht schmeckt also muss man mit Händen und Füßen dagegen arbeiten. Man kann im Leben nicht nur tun und lassen was man will und manchmal muss man auch unangenehme Dinge erledigen, das ist nunmal so, auch für Teenies.

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@Ostsee1982

Muss zugeben, das ist gut geschrieben und macht Sinn. Ich kanns ja auch nicht leiden, mit meinen Eltern rumzustreiten, normal ist das auch fast nie der Fall.

Das wird ein langer Tag morgen... -.-

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Tja, da geht es mal nicht um Dich sondern um den wichtigsten Tag im Leben Deiner Cousine. Stehst Du mal nicht im Mittelpunkt, sondern jemand anderes? Ärgerlich.

Eines Tages kannst Du Dich rächen und selber heiraten, und alle Menschen die Dich nicht leiden können und Besseres zu tun haben als zu Deiner Feier zu kommen müssen dann trotzdem sich auf Deiner Feier langweilen und immer schön lächeln und so tun als würde es Ihnen gefallen, obwohl sie Dich total blöd finden.

Ach komm, er ist doch nur der Cousin und ob er dabei ist oder nicht, wird für das Brautpaar nicht weiter wichtig sein. Was soll denn das, sich irgendwohin zu quälen wenn man das aber nicht möchte.

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@dandy100
Was soll denn das, sich irgendwohin zu quälen wenn man das aber nicht möchte.

Ich sehe öfters, das Leute so denken.

"Ich mach was ich will" - "Ich bin niemandem was schuldig" - "Ich muss mich nur vor mir selbst rechtfertigen"

Ich sehe das nun mal anders und finde, dass man auch eine gewisse soziale Verantwortung hat und das persönliche Empfinden nicht immer und über allem steht.

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@AlexausBue

Meine Güte, ein Fest soll doch wohl keine Pflichtverstaltung sein sondern man sollte doch auch Lust haben, hinzugehen, was soll denn das mit sozialer Verantwortung zu tun haben - soziale Verantwortung ist doch wohl was völlig anders als mit der Verwandtschaft zu feiern!

Er ist nur der Cousin und wenn er nun mal nicht möchte, warum muss er denn dann unbedingt? Für das Brautpaar ist das jedenfalls bestimmt nicht so wichtig; man lädt die gesamte Verwandtschaft ja sowieso nur ein, weil es eben so üblich ist.

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@dandy100
man lädt die gesamte Verwandtschaft ja sowieso nur ein, weil es eben so üblich ist.

Wenn es darum geht das zu tun, was eben so üblich ist, dann finde ich es "üblich" eine Hochzeitseinladung anzunehmen. Hat für mich mit Respekt und Wertschätzung zu tun.

Ich respektiere Deine Meinung.

Egal wie Du es nennst, ich sehe es nach wie vor so, wie oben geschrieben.

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den wichtigsten Tag im Leben Deiner Cousine. 

Das ist lediglich eine Hochzeit und keine Nobelpreisverleihung...

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Haha, wie lustig! -.-

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