Kein Bafög wegen Bausparvertrag?

2 Antworten

Im Gesetz steht folgende: Die Anrechnung des Einkommens der Eltern des Auszubildenden richtet sich nicht nach den aktuellen Verhältnissen, sondern nach den Verhältnissen im vorletzten Jahr vor Beginn des Bewilligungszeitraums. Ausgangspunkt ist auch bei Ehegatten und Eltern das "Einkommen im Sinne des BAföG", auf das verschiedene Freibeträge gewährt werden, nämlich der Grundfreibetrag, der für den Ehegatten und getrennt lebende Elternteile 960 Euro und für die nicht getrennt lebenden Eltern gemeinsam 1.440 Euro beträgt. Für Kinder des Einkommensbeziehers, die nicht ihrerseits in einer nach dem BAföG förderungsfähigen Ausbildung stehen, werden jeweils 435 Euro und für andere Unterhaltsberechtigte jeweils 480 Euro Freibetrag gewährt. Ein prozentualer Zusatzfreibetrag kommt noch hinzu. Er beträgt nochmals 50 % des die festen Freibeträge übersteigenden Einkommens und jeweils nochmals 5% für jede berücksichtigte unterhaltspflichtige Person. Unter engen Voraussetzungen kann ein zusätzlicher Härtefreibetrag gewährt werden. Das nach Abzug aller Freibeträge verbleibende Einkommen muss sich der Auszubildende auf seinen Bedarf anrechnen lassen.

Ich würde erst mal einen Einspruch dagegen machen.

Hier ist das Einkommen das auschlaggebende sondern das "Vermögen" Bafög §26ff. Dazu gehören auch die Geldanlagen für die Zukuft. Sie dürfen 5200 EUR nicht überschreiten, ohne in die Berechnung zu fallen.

Weitere Infos zum Thema auch hier: http://www.bafoeg-rechner.de/FAQ/vermoegen.php

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Das ist doch völlig okay. BaFöG ist für Menschen gedacht, die studieren wollen aber kein eigenes Einkommen und kein eigenes Vermögen haben. Für diesen Zweck ist das eine gute Sache.

BaFöG wird nämlich von Steuergeldern bezahlt und zwar von allen Steuerzahlern in unsrerm Land.

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