Kein Arbeitslosengeld wegen Schwangerschaft/ Beschäftigungsverbot?

8 Antworten

Das ist leider rechtens. Bis der Vertrag ausläuft bekommt sie ja noch Gehalt. Danach hat sie tatsächlich wegen dem BV keinen Anspruch auf ALG1. Da hat das Amt schon recht. Dafür steht ihr dann aber unter Umständen Hartz4 zu. Wenn ihr Ehemann jedoch genug verdient, dann logischer Weise nicht, müsste man aber beantragen und berechnen lassen, kann man hier ohne weitere Angaben nicht so sagen, ob und was sie da bekommen kann.

Darf sie vom Arzt aus gar nicht mehr arbeiten, egal was, oder hängt das Beschäftigungsverbot von ihrer Arbeit ab, weil sie einfach nur in diesem Betrieb nicht weiter arbeiten darf? Dann würde das nämlich beim Arbeitslosigkeit oder im Falle einer neuen Arbeit ohnehin nochmal neu geprüft werden, ob das Beschäftigungsverbot weiterhin notwendig ist.

Warum hat sie ein Beschäftigungsverbot? Liegt es an der aktuellen Arbeit?
Dann könnte sie ja was anderes machen. Oder zumindest bewerben. Dann wäre sie vermittelbar.
Ob sie in ihrem Zustand eingestellt wird, allerdings fraglich.

Naja jetzt erstmal bekommt so sie ja noch bis Juli ihr Gehalt, solange der Vertrag noch läuft.

Und danach muss das Beschäftigungsverbot aufgehoben werden. Ist ja auch ganz logisch... Man bekommt das BV ja immer dann, weil der Job zu riskant ist um ihn in der Schwangerschaft auszuführen. Aber hat man keinen Job mehr, ist auch nichts mehr riskant. Das BV kann dann aufgehoben werden.

(Man darf hier halt nicht ein Beschäftigungsverbot mit einer Krankschreibung verwechseln). Das BV ist immer auf den Beruf bezogen.

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