Kein Anspruch auf Mindestlohn für langzeitarbeitslose (aus gesundheitlichen Gründen)?

3 Antworten

Ja, allerdings gilt das "nur" für die ersten 6 Monte einer Erwerbstätigkeit.

Arbeitnehmer, die länger als ein Jahr arbeitslos waren und im Anschluss eine neue Stelle antreten möchten, zählen ebenfalls in Bezug auf den gesetzlichen Mindestlohn zu den Ausnahmen.

Es ist nun eben nur zu klären, ob die Fragestellerin tatsächlich arbeitslos im rechtlichen Sinne war, also offiziell arbeitslos gemeldet.

Wenn nicht, wäre diese Bestimmung nach dem Mindestlohngesetz MiLoG § 22 "Persönlicher Anwendungsbereich" Abs. 4 Satz 1 nicht anzuwenden und die 'Fragestellerin hätte sofort Anspruch auf den Mindestlohn.

0

Du warst 2 Jahre nicht arbeiten aus gesundheitlichen Gründen, dann wirst du wohl ein Attest dafür besitzen oder hast du die Diagnose selbst?

Bevor du jetzt stumpf arbeiten gehst such dir lieber eine Ausbildung oder mach weiter Schule. Direktes arbeiten ohne etwas gelerntes wird dich finanziell immer zurück werfen auch wenn du jetzt mehr verdienen könntest...

Jaein, psychisch.. Zu dem hatte ich eine Essstörung habe sie immer noch, aber nicht so schlimm wie letztes Jahr. Davon hatte meine Kinderärztin kurz bevor ich 18 wurde mitbekommen, als ich mich impfen lassen musste. Sie hatte mir nur eine Psychotherapeutin „empfohlen“.. natürlich wie auch jeder (der weiß wie es ist Depressionen gehabt zu haben) hat diese „Empfehlung“ nicht ernst genommen oder ernst nehmen wollen/können.. ich such natürlich einen ausbildungsplatz, aber nicht für jetzt, weil ich es nicht kann zum Teil zur Berufsschule gehen zu müssen.. ich hatte nur schlechte Erfahrungen in der Schule und habe irgendwie „Angst“ vor Schulen.. deshalb möchte ich auch zur Therapie gehen um das alles behandeln zu lassen und das kostet eben Geld

0

Welcher Chef? Du bist doch arbeitslos oder nicht?

wie gesagt, wenn ich einen Job anfange..

0

Warum brauchst du für deinen Vorgesetzten Beweise, dass du die letzten beiden Jahre arbeitsunfähig warst?

IdR bindet man ja gerade so etwas dem potenziellen Arbeitgeber nicht auf die Nase. Das beschönigt man oder lässt sich andere Ausreden einfallen, oder man gibt als Begründung Krankheiten an die definitiv nicht rezidiv sind. Damit klargestellt ist, dass du nicht ausfällst kurz nachdem du dort angefangen hast.

1

Was möchtest Du wissen?