Kehlkopfkrebs, wie gehe ich damit um. Hat jemand gleiche Erfahrungen machen müssen?

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1 Antwort

Eine Krebsdiagnose - egal ob die eigene oder von nahen Angehörigen - ist immer extrem und es entwicklen sich unterschiedlichste Gefühle (Verlust-Angst, Verzweiflung auch Wut, Traurigkeit...). Ich kann das sehr gut nachvollziehen.

Was ich super positiv finde und Dir sicherlich immer wieder helfen wird, ist das Ihr darüber sprecht! Das ist das Allerwichtigste. Es muss nicht immer und jeden Tag sein, aber einfach die Gewissheit, dass Menschen in Deiner resp. auch in der Nähe Deines Vaters hilft.

Es ist auch gut, dass Du Dich informierst - mach dies aber mögichst objektiv, über die Ärzte & seriöse, fachlich fundierte Internetseiten
(Jedoch nicht über Foren (dort stehen viel zu viele Schauergeschichten, denn über das Positive wird viel weniger geschrieben!!) und schenkt auch unseriösen Wunderversprechungen keine Beachtung).

Und was ganz wichtig ist - Krebs ist nicht gleich Krebs!! - was also über andere Krebsarten geschrieben wird kann auch auf Kehlkopfkrebs zutreffen, muss aber nicht. Kehlkopfkrebs hat ja eine gute Überlebensrate - versuch Dich auf das Jetzt zu konzentrieren - zuerst die OP, dann die weitere Behandlung - Schritt für Schritt - Tag für Tag.

Heute ist medizinisch vieles möglich (OP, Chemo, Bestrahlung) und die Auswirkungen können vielfach (sehr) gemindert werden. Zudem kann man seinen Körper auf verschiedenste Weise unterstützen - neben Ernährung, Bewegung / Schonung auch Mikronährstoffen, Phytopharmacie, Homoöpahtie, Antrophosphie (Mistel) etc (=Komplementärmedizin).

Und formuliere immer positiv - also nicht "ich habe Angst, dass mein Vater stirbt", sondern "ich werde alles tun um meinen Vater beim Heilungsprozess zu unterstützen" oder "Der Hausbau verursacht zusätzlichen Stress" sondern "Der Hausbau lenkt mich ab" :-))

Suche nicht nach Gründen, Ursachen - die gibt es nicht.

Und wenn Dir alles zuviel wird und Du eigentlich auch gar keine Zeit hast - nimm Dir eine Std, nimm ein ausgedehntes Schaumbad, lass Dich bei der Kosmetikerin verwöhnen, mach Sport / geh spazieren, geh nach dem Einkaufen ins Cafe, triff Dich mit einer Freundin ohne über Krankheit / Hausbau zu sprechen ... denn auch in kleinen Auszeiten kannst Du Energie tanken und das ist sehr wichtig.

Liebe Ahornbaum, Du kannst mich gerne auch per PN anschreiben.

Nun wünsche ich Deinem Vater, Dir und Euch allen viel Kraft & Energie.

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Kommentar von Ahornbaum27
06.08.2016, 19:51

Danke, dass tut gut zu hören. Nein, auf unseriösen Seiten etc. informiere ich mich bestimmt nicht. Ich bin auf den Verein Kehlkopfoperierter Und Kehlkopfloser gestoßen und diese hatten mich auch an die Zuständige Fachkraft im Krankenhaus weitergeleitet, was mir schon sehr geholfen hat.

Dein Angebot dir per PN zu schreiben, ist sehr lieb und ich werde bestimmt darauf zurück kommen :)

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