Kaution vom Vermieter einbehalten bis alle Kosten klar aufgeschlüsselt sind

...komplette Frage anzeigen

10 Antworten

Wenn im Vertrag besenrein steht mußt Du nicht renovieren und wenn vertraglich auch nicht vereinbart war das Du während der Mietdauer renovieren mußt, hat die Vermieterin, selbst wenn notwendig wäre keinen Anspruch darauf.

Also dafür kann sie die Kaution nicht verwenden.

Was sie aber kann ist einen Teil der Kaution für evtl. Nachzahlungen aus noch zu erstellenden NK-Abrechnungen einbehalten. Ein Betrag in Höhe von 2 - 3 monatlichen Vorauszahlungen.

Aber spätestens 6 Monate noch Wohnungsrückgabe muß die VMn über die Kaution abrechnen.

nicht gemalert (im Vertrag steht BESENREIN bei Auszug),

Dann muss man auch nur besenrein hinterlassen.

Jetzt behält die Vermieterin die Kaution ein bis die Renovierungskosten, Jahresabrechnung 2013 und evtl. weitere Unkosten klar sind. Kann sie das machen?

6 Monate darf die Vermierein die Kaution für Forderungen aus dem Mietverhältnis eiinbehalten für vderckte Mängel, die nicht offensichtlich bei der Übergabe zu erkennen waren.

Nach 6 Monaten muss sie den grössten Teil der Kation zurückzahlen, einen kleinen Teil, darf sie für die zu wartende NK-Abrechnung einbehalten.

MfG

Johnnymcmuff

" Im Übergabeprotokoll stand nichts von Malerarbeiten, die ich zahlen müsste." Damit hat die Vermeiterin keine Grundlage für die Zurückbehaltung der Kaution (bis auf den Anteil, der voraussichtlich aufgrund der Abrechnung der Betriebskosten als Nachzahlung anfallen würde).

Die Forderung des Vermieters ist nicht berechtigt. Teilen sie dem Vermieter das mit. Wenn die Vermieterin eventuelle Kosten für durchzuführende Arbeiten einbehalten möchte, muss sie genau spezifizieren, welche Kosten das sind und für welche arbeiten. Außerdem muss sie einen Kostenvoranschlag vorlegen. Und dann darf sie nur die Kosten einbehalten, die so genannt worden sind. Wenn überhaupt.

Des weiteren darf die Vermieterin zu erwartenden Nachzahlungen aus Betriebskosten einbehalten, wenn sie nachweist, dass in den letzten Jahren solche Nachzahlungen gewesen sind. Aber auch dann nur die entsprechende Summe, nicht die ganze Kaution.

Teilen sie der Vermieterin mit, dass sie die Kaution (eventuell abzüglich der oben genannten Summen) bis zu einem Termin in 14 Tagen auszuzahlen hat. Setzen sie einen weiteren Termin mit nochmal 14 Tagen als Nachfrist. Diese beiden Termine sollten kalendermäßig genau festgelegt sein. Also beispielsweise der 15.7.2013. Teilen sie der Vermieterin weiterhin mit, dass sie nach fruchtlosem verstreichen der Fristen einen Mahnbescheid erlassen werden. Das müssen sie dann auch tun (Mahnung-online.de).

Wenn Du sagst, das war schon so, dann steht das ja sicherlich auch in deinem Übergabeprotokoll. Es gibt mehrere Urteile, nach denen der Mieter die Wohnung nicht renovieren muss, selbst wenn - und manchmal auch gerade weil - das im Vertrag steht. Ist immer eine Frage der Formulierung, je älter der Vertrag, umso besser deine Chancen. 6.5 Jahre sind schon eine Ansage. Da sind Abnutzungserscheinungen, die teilweise auch der Vermieter tragen muss, normal.

Grundsätzlich darf der Vermieter einen Teil der Kaution einbehalten, bis die Jahresabrechnung gemacht ist. Die volle Kaution allerdings darf nicht einbehalten werden, sondern nur ein Anteil, der dann die voraussichtlichen Kosten deckt. Ist aber auch gesetzlich bzw. durch Urteile geregelt.

Ihr habt damals bei Einzug es nicht schriftlich festgehalten was schon alles kaputt war , richtig ?

Doch wenn andere Besucher dies für euch bezeugen können das es schon immer so war ist es auch egal .

Im Vertrag steht Besenrein und keine Reparaturen oder neu Renovieren ,Tapezieren bei Auszug . Daran muss sie sich auch halten ,,lasst euch nicht einschüchtern und besteht auf die Herausgabe der Mietsicherheit und zwar sofort .

Für eine eventuelle Nachzahlung der Jahresabrechnung müsste sie erstmal in Vorkasse tretten und dies dann von Euch zurückfordern.

Am besten Ihr geht zu den Mieterschutzbund und erklärt dort alles und die setzen dann ein schreiben auf welchen ca. 5 Euro kosten wird .

Wenn ihr den Verein beitritt sind alle weitern kosten abgesichert muss man aber nicht machen

schaue hier:

ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/mietrecht/artikel/artikel/mietrecht-wann-schoenheitsreparaturen-faellig-sind.html

ratgeber.immowelt.de/wohnen/recht/mietrecht/artikel/artikel/mietrecht-wann-schoenheitsreparaturen-faellig-sind.html

Manchmal hilft es Vermietern, solche Artikel unter die Nase zu halten.

Bleib auf jeden Fall ruhig und wende dich vielleicht mal an den Mieterschutzbund.

LG Und lasse dir bei der nächsten Wohnung die Schäden die beim Einzug waren, im Mietvertrag eintragen.

verdreckter Ofen (der war beim Einzug schon so)

Na ja, irgendwie kann ich den Vermieter verstehen - da ist wohl noch einiges andere im Argen.

Wenn der Ofen schon Eurem Einzug dreckig war, und ihr habt es bis heute nicht geschafft, den mal zu putzen.....

Da kann ich mir leicht vorstellen, wie es sonst noch aussieht.

In so einer Bude hast Du 6,5 Jahre gewohnt? Das ist kaum zu glauben. Wer soll Dir da einen Rat geben?

ihr habt nichts schriftlicher das schaut es nicht gut aus.geht zum anwalt oder mieterschutzbund

Was möchtest Du wissen?