Kaufvertrag unter Ebay Kleinanzeigen

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Vom Fragesteller als hilfreich ausgezeichnet

Du hast einen vebindichen Vertrag geschlossen. Wenn der Käufer das Geld überweist, bist du zur Lieferung verpflichtet.

Dem ersten Anfrager bist du bisher zu nichts verpflichet.

Weswegen möchte der denn Anzeige ertatten? Ich seh da keine Straftat. Er kann dich auf Vertragserfüllung verklagen, die Polizei interssiert das nicht. Und ne Klage wegen 40 Euro wird er auch nicht anstrengen, weil er da reichlich Geld vorab verauslagen muß. Also laß dir nicht drohen. Andererseits darfst du dir aus den Interesssenten den aussuchen, dem du verkaufen willst, egal, ob er sich zuerst oder zuletzt gemeldet hat. Was hindert dich also, den kauf mit dem abzuwickeln, mit dem du eine Absprache hast? Die Fainess und auch das Vertragrecht, gebietet dei Einhaltung von Verträgen.

....Ich bin doch als Verkäufer auf EKA nicht in der Pflicht jemandem etwas zu verkaufen oder?...

Nen, natürlich nicht. Diese Angebote sind unverbindlich, im Gegensatz zum Ebay.de-Flohmarkt (auch "Auktionshaus" genannt) - dort sind Angebote verbindlich, und man muß seinen 120.000-Euro-Porsche demjenigen verkaufen, der das Höchstgebot von 16,50 Euro abgegeben hat.

Andererseits: Verträge müssen erfüllt werden. Wenn beiderseitige Willenserklärungen vorliegen, ist der Vertrag geschlossen. Strenggenommen kann der Käufer auf Erfüllung bestehen. Da er aber gleich von "Anzeige - Betrug - Polizei " usw.usw. lospoltert und auch noch frech wird, solltest Du ihn bei 40 € Streitwert einfach ignorieren. Laß ihn doch zum Anwalt oder zum Gericht laufen. Die Polizei schickt ihn ungehört wieder weg. Zivilsachen bearbeitet die Polizei nicht.

Ja in der Tat scheint es im Sande verlaufen , denke ich auch.

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