Kaufvertrag online einfach rückgängig machen?

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5 Antworten

Hallo pumukl89,
der von dir zitiere Satz ist ganz normal. Dieser sollte bei jedem Online-Shop in den AGB stehen, da dies eine Absicherung des Unternehmens ist.

Artikel, die Du in einem Online-Shop siehst, stellen noch keine verbindliche Willenserklärung des Anbieters dar, sprich kein Angebot im gesetzlichen Sinne. Es ist vielmehr eine "invitatio ad offerendum", eine Einladung an den potenziellen Käufer seinerseits ein Angebot abzugeben. Würde man die Produkte im Shop als verbindliches Vertragsangebot ansehen, könnte jeder durch eine Bestellung sofort einen Vertrag mit dem Anbieter herbeiführen. Der Anbieter wäre also ständig in Gefahr, mehr Verträge abzuschließen als er erfüllen kann.
Du schreibst, dass Du eine Auftragsbestätigung bekommen hast. Dann ist das die Bestätigung des Händlers, dass der Vertrag und somit ein gültiger Kauf zustande gekommen ist. Es gibt noch andere Möglichkeiten für einen Verkäufer seinerseits eine bindende Willenserklärung zum Abschluss eines Vertrages abzugeben, aber gemeinhin ist es eine Auftragsbestätigung, die dir sagen soll, dass deine Bestellung in Ordnung geht.

Liebe Grüße

Ihr Auftrag in der Übersicht:
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"Bud Spencer & Terence Hill" [Blu-ray] von für 2,99 EUR [Menge: 1, Gesamtpreis: 2,99 EUR]
Voraussichtliches Versanddatum: 26.05.2015

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Auftragssumme: 2,99 EUR

Versandkosten: 3,00 EUR

Gutschrift durch Einlösen von Gutscheinen -0,35 EUR

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Endsumme: 5,64 EUR

und das kostet normal 56 euro glaube ich :D und ja 

10 Bluray; Da lacht die Koralle! 10er HaudegenBox [Blu-Ray] 2.99 EUR [bestellt: 1 ST; storniert: 1 ST]
Der Artikel ist leider nicht mehr lieferbar und wir mussten ihn stornieren.

Laut §2 unserer allgemeinen Geschäftsbedingungen kommt der Vertrag erst zustande, wenn wir Ihren Auftrag durch eine Versandbestätigung oder Auslieferung der Ware annehmen.

Der Händler hat leider recht! Ein Vertrag kommt durch Angebot und Annahme zustande! Es ist aber so, das du durch den Klick auf Bestellen das Angebot abgibst. Du machst also das Angebot an den Händler das Produkt zum ausgezeichneten Preis zu kaufen. Umgekehrt wäre es für viele logischer, das der Händler durch das einstellen des Artikels in seinen Shop das Angebot macht aber dem ist leider nicht so!

Der Händler muss das Angebot dann annehmen. Auch die Email die man erhält ist keine Annahme des Angebots. Eingang ihrer Bestellung etc.. ist leider keine Annahme! Es muss wirklich dabei stehen, das dein Kaufangebot angenommen wurde!

ah oke ärgerlich :D trotzdem vielen lieben dank :)

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Wie ich das verstehe, hast du denen ein Angebot unterbreitet, eine Ware zu einem bestimmten Preis zu kaufen. Nun wird dir nur bestätigt, dass ein Vertrag (beiderseitige Willenserklärung [im Moment liegt nur eine vor, nämlich deine]) erst zustande kommt, wenn die andere Seite die eine Versandbestätigung bzw. die Ware zukommen lässt. - Das ist nur eine Frage von zwei übereinstimmenden Willenserklärungen, damit kommt ein Kaufvertrag zustande.

alles klar dankeschön :)

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Die wollen doch etwas verkaufen. Worum geht es jetzt genau, sollst Du plötzlich mehr bezahlen oder wie?

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