Kaufrücktritt wegen Schimmel?

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1 Antwort

Eine arglistige Täuschung würde nur dann vorliegen, wenn der potentielle Käufer fragt, ob es in der Vergangenheit einen Schimmelbefall gab und dann vorsätzlich eine Falschaussage getroffen wird.

Hier wären dann Schadenersatzforderungen denkbar, aber sicher kein Rücktritt vom Kaufvertrag. Da Du den Makler davon in Kenntnis gesetzt hast, würde dann aber der Makler haften.

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Kommentar von SebastianB2705
20.05.2016, 16:13

Für mich ist das eben ein sehr brisantes Thema, in jedem zweiten Artikel liest man von Schimmelbefall nach dem Kauf. Vielerlei Gerichtsurteile wo der Käufer als geschädigter dargestellt wird. Ich bin mir dessen bewusst, dass es viele schwarze Schaffe auf dem Immobilienmarkt gibt. Deswegen bin ich bzw. wir so ehrlich und wollen im Vorfeld richtig informieren, sodass der Käufer nicht die Katze im Sack kauft.  Nur haben wir keine Lust auf eventuelle Schadensersatzforderungen oder sogar Rückabwicklungen. Weil dann brauchen wir auch nicht verkaufen, wenn es eh nur Probleme nach sich zieht. Aber vielen Dank für deine Antwort.

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