Kaufmann für dialogmarketing

8 Antworten

Wie bilden diesen Beruf auch aus und entgegen der hier herrschenden Meinung: es ist nicht nur telefonieren. Du lernst die komplette Personalplanung durchzuführen. Du lernst, ein komplettes CallCenter unter allen wirtschaftlichen Gesichtspunkten zu führen (!). Du wirst also nicht zum Telefon-Monster ausgebildet, sondern zur Führungskraft im CallCenter. Grundsätzlich ist dieser Beruf ein relativ zukunftssicherer, da immer mehr CallCenter aus dem Boden schießen...und die wenigstens haben wirklich kompetente, erfahrene Führungskräfte.

Aber mit deinem Abi würde ich tatsächlich überlegen, ob ich nicht lieber ein Studium beginne. Wenn du allerdings noch Wartesemester benötigst, ist diese Ausbildung garantiert keine verschenkte Zeit (und wir bilden z.B. auch nur Abiturienten aus, weil der Anspruch schon recht hoch ist).

Schade, dass sich manche Leute hier ein Bild von einem Beruf machen, ohne sich damit beschäftigt zu haben...und ist eine Bürokauffrau auch nur ne "Tipse"?!

Also, ich selbst bin nun im dritten Lehrjahr zum Kaufmann für Dialogmarketing, noch dazu bei der deutschen Teledoof AG. Meiner Meinung nach, hätte ich selbst die Wahl zwischen einem Studium und einer Ausbildung gehabt, mich ganz sicher nicht für die DTAG entschieden(!). Zur Ausbildung muss und möchte ich sagen, insofern der Betrieb vernünftig ausbildet... und dass ist garantiert nicht an jedem Standort der Deutschen Telekom Kundenservice der Fall (!), da ich selbst in die Auszubildendenvertretungsarbeit involviert bin und auch schon andere Standorte gesehen habe. Bei meinem Standort werden aktuell die Auszubildenden vom Standort abgezogen, weil dieser elementare Inhalte nicht vermittelt und in den Auszubildenden nur Agenten sieht. Ginge man vom Idealfall aus und der Auszubildende hat eine vollwertige Kaufmann/-frau für Dialogmarketing-Ausbildung mit allen Inhalten absolviert, dann stehen dem Absolventen im Call- und Communicationscenter alle Türen offen. Jedoch nicht unbedingt innerhalb der Telekom.... da sehen die Weiterbildungsmöglichkeiten auch sehr rar aus. Die DTKS (Deutsche Telekom Kundenservice) bindet die Leute durch diesen Mangel an Weiter- und Aufstiegschancen an der Hotline. Ich selbst ziehe meine Prüfung vor und schreibe noch dieses Jahr Ende November meine Abschlussprüfung um so schnell rauszukommen wie möglich, denn mit Kaufleuten für Dialogmarketing hat das zukünftige mir angebotene Tätikeitsfeld in der DTKS nur sehr wenig zu tun. Ich werde dann beginnen mein Abitur nachzuholen.

Na ja... ich hoffe ich konnte Dir ein wenig helfen....

Hab mich auch mal für diesen Beruf interessiert. Das Problem ist an diesem Job ist, dass man nur Telefoniert (daher der Name Dialogmarketing). Man überzeugt praktisch den Kunden am Telefon von seinem Produkt, man sitzt nur im Callcenter und hast einen Erfolgsdruck, da du etwas verkaufen musst. Also langweilig und mit Abi kannst du was viel Besseres machen!

Dann hast du dich im falschen Unternehmen erkundigt. Das Berufsbild - also die Beschreibung der Ausbildungsinhalte - sieht weit mehr vor, als nur telefonieren. In großen Konzernen bzw. seriösen CallCentern wird dieses Berufsbild sehr gut und umfangreich ausgebildet. Wäre doch nun auch wirklich albern, wenn die IHK ein 3-Jahres-Ausbildungsberuf zulässt, in dem man nur telefoniert.

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@Nrathea

Das Thema ist zwar alt.. Aber ich muss dazu meinen Senf mal abgeben. Deiner Meinung war ich auch! Es ist ja viel mehr als telefonieren usw. Aber nun mache ich die Ausbildung Bei der GASAG - dem Grundversorger an gas für Berlin (also eine sehr große Firma) und man tut wirklich nur telefonieren! Das wichtigste lernt man in der Berufsschule... Nicht mal eigene IHK-Prüfungen gibt es für diesen Beruf. Weil er immernoch zu neu ist.. Kann den auf keinen Fall weiter empfehlen!!!!!

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Bei der Telekom muss man erstmal die internen Regeln lernen. Da ist jeder Buchstabe auf irgendwelchen Schreiben genau reglementiert. Früher hat DeTeMedien (100%ige Telekom-Tochter) das Dialogmarketing gemacht. Da wurden Adressen verkauft. Schwierig war das Thema nicht. Die Kollegen werden Dich recht schnell eingewiesen haben. Soviel ich weiß, haben sie das aber an die Bertelsmann-Gruppe verkauft. Ein Studium würde ich auf jeden Fall vorziehen. Auf die Dauer würde Dich der Telekom-Konzern nur nerven und langweilen. Außerdem ist der Job auch nicht mehr so sicher.

wenn du studieren willst, studiere lieber.. du kannst im callcenter immer noch während deines studiums geld dazu verdienen.. die meisten die eine ausbildung machen, machen selten danach nochmal studium an der uni, sondern wenn dann eher als fernstudium.. und den ausbildungsberuf kaufmann für dialogmarketing gibt es erst ein paar jahre, und ist nichts weiter als telefonieren im endeffekt.. ich weiß nicht ob dich das auf dauer glücklich macht.. wenn du vorhattest zu studieren..machs nebenbei dann kannste später immer noch mal in die richtung wenns dir gefällt..

Die Antwort ist zwar 11 Jahre her aber völliger Bullshit. Falls das hier einer lesen wird: Kaufmann für Dialogmarketing ist nicht nur call center, 3 von 5 Azubis aus meiner Klasse arbeiten jetzt in der Personalabteilung. (im 3 Lehrjahr wird man in der Perso eingesetzt)

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