Kaufmännische Ausbildung mit mittelmäßigem Realschulabschluss - habe ich überhaupt eine Chance?

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Hallo KelvinBerlin,

wie Du ja schon selbst ahnst, hast Du mit diesen Noten nicht gerade die allerbesten Chancen. Solltest Du aber fest entschlossen sein, eine kaufmännische Ausbildung zu absolvieren (und nicht nur z. B. zwecks Vermeidung körperlicher Arbeit), dann kannst Du es natürlich trotzdem versuchen.

Welche Rolle die Schulnoten als Auswahlkriterium spielen - und welche Noten dabei besonders wichtig genommen werden - ist von Unternehmen zu Unternehmen unterschiedlich.

Allgemein kann man aber sagen, dass in fast allen Unternehmen die Noten zumindest eine gewisse Rolle spielen. Das liegt daran,dass

◦   Schulabgänger i. d. R. noch keine Berufserfahrunghaben,

◦   Schulnoten leicht vergleichbar und scheinbarobjektiv sind und

◦   Schulnoten Rückschlüsse auf das zu erwartendeArbeitsverhalten erlauben (Lernfähigkeit, Fleiß, Disziplin, Sozialkompetenz).

Jedem Schulabgänger mit unterdurchschnittlichen Noten rate ich daher, bei Bewerbungen den ersten Kontakt nach Möglichkeit persönlich oder zumindest telefonisch herzustellen. Wenn man keine guten Noten vorzuweisen hat, muss man eben auf anderem Wege überzeugen, z. B. durch persönliches Auftreten.

Nimm mit den in Frage kommenden Ausbildungsbetrieben persönlich Kontakt auf und bringe so in Erfahrung, ob dort überhaupt ausgebildet wird und ob es für Dich passen könnte. Falls Du dann noch eine schriftliche Bewerbung brauchst, solltest Du darauf große Sorgfalt verwenden (erste Arbeitsprobe!) und jemanden um Rat fragen, der sich damit auskennt.

Durch den persönlichen Zugang machst Du im Bewerbungsverfahren schon mal die ersten Punkte in Sachen Initiative und Kontaktfreudigkeit, und darüber hinaus hast Du dann einen ersten Kontakt, weißt, an wen Du schreiben musst, kannst Dich im Anschreiben darauf beziehen und bist dann für denjenigen schon nicht mehr total fremd. Und falls Du irgendwelche Fragen hast, die Du schon vor der schriftlichen Bewerbung klären möchtest, hast Du damit auch die Gelegenheit dazu.

Aber auch im negativen Fall, falls es also dort keine Ausbildungsmöglichkeit für Dich gibt oder Du kein Interesse mehr daran hast, nachdem Du dort warst, hättest Du einen Vorteil, und zwar könntest Du Dir Zeit und Kosten für die schriftliche Bewerbung sparen.

Falls Du eine schriftliche Bewerbung brauchst, stellst Du am besten erstmal Deinen Entwurf hier ein und fragst nach Verbesserungsmöglichkeiten. Erfahrungsgemäß gibt es immer noch was zu verbessern. Anregungen findest Du z. B. hier: karrierebibel.de/bewerbung-fuer-ausbildung/

Und noch eine letzte Bemerkung: Ausführen kannst Du Deinen Hund - eine Ausbildung absolviert man. ;-)

Danke! Werde aufjedenfall auf mein persönliches Auftreten achten und versuchen damit zu punkten. Habe mich etwas schlau gemacht und die Ausbildung zum Kaufmann für Dialogmarketing spricht mir zu. Diese kann man (laut Ausbildung.de) auch mit einem guten Hauptschulabschluss absolvieren. :-) 

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Schwachsinn, Chancen gleich null? Streng dich an, Hake nach, stelle dich persönlich vor schreibe soviel Bewerbungen wie möglich, du musst im Vorstellungsgespräch überzeugen und begeistern, und überlege dir vorher was du auf die Frage, wieso bewerben sie sich auf diesen Beruf mit diesen Noten antwortest... die frage soll dich nicht runterputzen, du musst nur zu argumentieren wissen...

LG

Deine Chancen gehen gegen Null. Tatsächlich benötigt man für 99,9 % der kaufmännnischen Berufe mindestens den Abschluss der 2-jährigen höheren Berufsfachschule (Höhere Handelsschule oder Wirtschaftsgymnasium).

so ein schwachsinn. es genügt ein sehr guter realschulabschluss.

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