Kauf von Akkuschrauber - 12V, 14,4V oder 18V?

1 Antwort

Jeh höher die Spannung, desto mehr Zellen muß der Akku haben und desto größer und unhandlicher wird er.

Die Billigmarken machen extra Werbung mit der Spannung, dabei ist sie eigentlich nicht so ausschlaggebend.

Überdurchschnittlicher Normalgebrauch wäre auch bei mir zutreffend, ich bohre viel Hartholz und Metall ( Bootsrestauration seit mehreren Jahren) und muß mit dem Ding auch oft in verwinkelte Ecken. Ich wollte damals ( vorletztes jahr ) eigentlich auch einen in 12 V haben, die gabs aber schon nur noch auslaufsweise ( sagte man mir). Wichtig ist, ob gleich ein Wechselakku mit dabei ist, daß die Ladezeiten kurz sind, daß die Maschine ein Zweiganggetriebe hat und eine vernünftig hohe Drehzahl im zweiten Gang ( 12...1300 ). NiMh-Akku wäre absolut sinnvoll, Li/io muß vielleicht gar nicht mal sein. Über 14,4V ist glaube ich bei einem normalen Bohrer/Schrauber sowieso nicht nötig. Bei mir ist es ein Makita BDF 343 geworden, wobei der mir fast schon zu zierlich ist. Seinen Zweck erfüllt er weitaus besser als meine anderen davor, obwohl er kleiner und leichter ist. Eine vernünftige 12V Maschine steckt die meisten Billigdinger mit 14,4 oder 18 V sowieso meist locker in den Sack, deswegen kann man wenn man ein Profigerät kauft auch ruhig eine Nummer kleiner kaufen.

Ach ja, wenn du oft große Schrauben reinzudrehen hast schau auf das Drehmoment, wichtig ist auch die Akkukapazität. Standart ist bei den meisten Maschinen 1,5Ah..., die Profigeräte liegen aber oftmals schon bei 2,6 oder 3 Ah. Und selbst Maschinen in der 3 Ah Ausführung bekommt man schon mit 20 min Schnelladung.

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