Kauf akzeptiert, doch plötzlich kein Geld mehr. Was kann ich tun?

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8 Antworten

Da es vermutlich ein Kauf von einer Privatperson war, bist du verpflichtet zu zahlen.

Du könntest aber die Verkäufer anschreiben und nett fragen, ob man das anders regeln kann. Ob er das macht (da er evtl. selber eine Gebühr zahlen muss für den Kauf) oder nicht kann leider keiner vorhersagen.

Du kannst den Verkäufer bitten, dich aus Kulanzgründen aus dem Vertrag zu entlassen. Er kann, aber er muss es nicht. Wenn du Pech hast, mußt du ihm alle finanziellen Schäden ersetzen, die ihm möglicherweise durch die Stornierung des Vertrages entstanden sind. Das kann jedoch nicht all zu viel Geld sein.

Wenn der Verkäufer dich nicht aus dem Vertrag entläßt, bitte um Ratenzahlungen.

Ich würde erst einmal mit dem Verkäufer reden. Vielleicht hast du Glück und er akzeptiert deinen Rücktritt, wenn du ihm deine Lage schilderst.

Akzeptiert er das nicht, dann muss er dir erst einmal eine angemessene Frist setzen, bis zu der du deinen Teil des Vertrages erbringen musst. Vielleicht bist du bis dahin ja wieder zahlungsfähig.

Zahlst du bis zum Ende der Frist nicht, dann kann es sein, dass du eine Vertragsstrafe zahlen musst. Du musst dem anderen dann den Schaden ersetzen, der ihm durch deinen Bruch des Vertrages entstanden ist.

Hier kommt es natürlich auf die Art des Gegenstandes an, den du gekauft hast. Ist das eine teure Rarität, die beim Verkäufer seit 16 Jahren in der Glasvitrine lag und die er nur verkaufen wollte um etwas Platz zu schaffen, dann wird ihm kaum ein Schaden entstanden sein. Evtl. die Zinsen, die er üblicherweise bei einer Bank bekommen hätte. Ist das ein Arbeitsgerät und der Verkäufer wollte mit seinen Rücklagen und dem Geld von dir ein neues Gerät kaufen, konnte das aber nicht, weil von dir ja kein Geld kam und er konnte deswegen einen oder gar mehrere Aufträge mangels geeignetem Arbeitsgerät nicht annehmen, dann könnte es sein, dass ihm ein beträchtlicher Schaden entstanden ist.

Hallo byGhostly,

wenn Käufer und Verkäufer einem Deal zustimmen, kommt es zu einem Kaufvertrag. Dieser kann nur in beiderseitigem Einverständnis aufgelöst werden. 

Du kannst den Verkäufer also bitten, den Kaufvertrag aufzulösen.

 Bei weiteren Fragen stehen wir dir gerne unter support@shpock.com mit Rat und Tat zur Seite. :) 

Viele Grüße, 

das Shpock-Team

Einfach den Verkäufer anschreiben und es schildern so wie es ist. Mit Sicherheit kann er es nachvollziehen.

Warum sollte er nicht ?

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Er wird mit Sicherheit einen anderen Käufer finden.
Würde mir jemand schreiben es wäre was wichtigeres dazwischen kommen und er es sich jetzt nicht mehr leisten kann wäre das doch kein Problem . Oder sehe nur ich das so?!

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@AnkiShle

Richtig. Würde mich jemand anschreiben würde ich es auch einfach noch mal reinstellen und verkaufen. Dennoch sind nicht alle Menschen so und bestehen darauf ihr Ware loszuwerden, egal wie es dem anderen dabei ergeht. 

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@AnkiShle

Nur wenn mir dadurch keine Kosten entstehen. Das mache ich schon rein aus Faulheit. Einen Artikel neu einzustellen dauert 5 Minuten. Gerichtlich die Durchsetzung meiner Ansprüche geltend zu machen würde mich mit Sicherheit mehr als 5 Minuten meiner Zeit kosten, selbst wenn ich alles meinem Anwalt übergebe und der den Rest erledigt.

Aber auch ohne meine Faulheit würde ich ein Auge zudrücken. Es ist mir ja auch schon passiert, dass unerwartet irgendeine Zahlung getätigt werden musste. Das passiert doch jedem mal. Ist halt blöd gelaufen.

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Ist es bei dir der Fall?

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Und Menschlichkeit ist eine Tugend...

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Bin der gleichen Meinung, unnötige Panikmache hier.

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Nein für den Verkäufer (solange Privatkauf) ist das überhaupt nicht blöd. Der Vertrag ist geschlossen und er hat Anrecht auf die Kaufsumme. Wie du das Geld zusammenbekommst ist nicht sein Problem. 

darum hat man immer etwas Geld für unvorhersehbare Fälle auf der Seite...

du hast gekauft und hast zu zahlen,ausser der Verkäufer und du einigt euch.

wenn ein kaufvertrag geschlossen wurde , kann der verkäufer auf die abwicklung des kaufes bestehen , bzw. eine endschädigung verlangen

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