Katzenhaltung im Mehrfamilienhaus (individuelle Frage)

11 Antworten

Problem bei Wohnungseigentümergemeinschaften ist immer, dass man solche und solche dabei hat. Und immer findet sich auch ein Querulant, der immer grundsätzlich gegen das ist, wofür die Mehrheit der anderen Eigentümer ist, der immer ein Haar in der Suppe ist. Sobald ein Dir geneigter Eigentümer oder sogar mehr als dieser das dann in der Eigentümerversammlung vorbringen, wird man denen einen fetten Riegel vorschieben. Und da ist dann nichts mit demokratische Mehrheit oder so. Da genügt einer, der dagegen ist.

Bei Eigentumswohnungen ist das leider allgemein so, dass die Hausordnung durch eine Eigentümerversammlung beschlossen wird. Wenn darin Katzenhaltung nicht erlaubt ist, dann müsste die Eigentümerversammlung die Hausordnung ändern, wenn du Katzen halten willst. Wissen das die Leute nicht?

"nur mit Zustimmung aller Wohnungseigentümer" bedeutet in meinen Augen nicht "nicht erlaubt" oder "verboten". Und wenn die Eigentümergemeinschaft generell gegen Tiere ist, soll sie gefälligst die Tierhaltung generell verbieten und nicht solche Sätze formulieren. Wohnungskatzen sind die unproblematischsten Haustiere überhaupt. Wenn sie damit schon Probleme haben, können sie die Tierhaltung auch gleich generell verbieten. oder sehe ich das falsch.

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Ich würde mir an Deiner Stelle 2x überlegen, ob ich mir unter diesen Umständen überhaupt ein Haustier halten würde,

Ich bin selbst Eigentümer einer Wohnung und in meiner Wohnung dürfen jegliche Tiere gehalten werden. Meine Mieter hatten 2 Hauskatzen und einen Hund und wegen der Katzen hat ein Miteigentümer Bedenken angemeldet, allerdings nur, weil sich eine Katze in einem gekippten Kellerfenster stranguliert hat und ausgerechnet ihre kleine Tochter das mitbekommen hat. Als sie aber erfuhr, dass die Katzen reine Hauskatzen sind, war sie es auch zufrieden.

Vielleicht befragst Du die Miteigentümer mal, warum sie Bedenken wegen Hauskatzen haben und kannst evtl. so doch noch zu einer Zusage kommen. Achte dabei auf einen umgänglichen und freundlichen Ton und ich denke, wenn Du sachlich und nüchtern reagierst und argumentierst, kannst Du etwaige Bedenken auch zerstreuen.

Man muss hier auch ganz klar betonen, dass es sich um Wohnungskatzen handelt. Die werden die Wohnung nicht von Außen sehen und sich somit auch in keinem Kellerfenster verkeilen können ;-)

Mit den beiden Personen, die mir bereits abgesagt haben, lässt sich absolut nicht reden. Da kommen nur Aussagen, die auf das damalige Hundeproblem zurück führen oder "wenn wir dir jetzt Katzen erlauben, kommt der nächste und will n Hund haben" und da musste ich sofort eingreifen und sagen, das man keine Hunde mit Katzen vergleichen kann und wenn dann so einer ankommt mit "der Herr ABC hat Katzen genehmigt bekommen also will ich n Hund" muss man dem Hans eben klar machen, das Wohnungskatzen was andres sind als Hunde. Ne andere Begründung kommt da einfach nicht heraus und das finde ich mehr als unfair.

Und mit dem anderen Kapser sprech ich erst gar nicht mehr. Dem war ja echt alles scheißegal. Rein nach dem Motto "Ich bin dagegen, auf Wierdersehen". Auf solch ein Niveau lass ich mich erst gar nicht herab.

Hab beiden Herrschaften alles freundlich und sehr detailliert geschildert aber da stoß ich einfach auf Granit.

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