Katzenfutter selbst herstellen

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7 Antworten

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Auwei- hier wird teilweise wildes Zeug zusammengeschrieben...Eines vor weg: Es ist nicht so schwierig Katzennahrung selbst zuzubereiten und Fertigfutter ist nicht von Vorteil für die Gesundheit einer Katze. Jetzt kommt es darauf an, wieviel Zeit Dir anfangs zur Verfügung steht und wie sehr Du Dich mit dem Thema beschäftigen magst. Die Zubereitung von Katzennahrung beansprucht gerade zu Beginn sehr viel Zeit, da man sich intensiv mit der Zusammenstellung und den individuellen Bedürfnissen der Tiere auseinandersetzen muss. Nach einiger Zeit ist es dann jedoch reine Routine. Man kann bei gekochter Tiernahrung am Wochenende vorkochen und die Mahlzeiten portionsweise einfrieren- selbst bei Rohfütterung kann man die Zutaten inzwischen bequem über das Internet bestellen. Rechne mal zusammen, wieviel Geld Du in der Woche für teils minderwertige Tiernahrung ausgibst und wieviel hochwertige Rohstoffe Du dafür kaufen könntest. Es gibt inzwischen sehr gute Ergänzungsstoffe, die bei regelmäßiger Anwendung eine Mangelernährung vorbeugen können. Eine Mangelernährung ist auch bei Alleinfuttermitteln nicht ausgeschlossen und durch die Ergänzung von künstlichen Vitaminen und Aminosäuren sogar sehr wahrscheinlich. Du mußt Dich bei der Zusammensetzung der Nährstoffe an der Natur orientieren- es gibt Tabellen in denen der Nährwert einer Maus dargelegt wird- das gibt die Mengeneinteilung der Rohstoffe vor und auch deren Beschaffenheit zur optimalen Bioäquivalenz. Neben Mäusen verspeisen Katzen noch Insekten und Gras/Kräuter. Wenn Du Dein Vorhaben jetzt einem Futtermittelhersteller vortragen würdest, würde der sofort darauf hinweisen, dass 76 verschiedene Nährstoffe bei dem Fertigfutter austariert werden. Bedenkt man jedoch, dass alleine eine Maus schon sehr viel mehr verschiedene Inhaltsstoffe aufweist und die Wissenschaft noch nicht in der Lage ist, alle davon nachzuweisen- dann wird einem sehr schnell bewußt welche Probleme Fertigfütterung mit sich bringen kann. Fühlst Du Dich aber mit dieser Aufgabe überfordert und/oder hast nicht genügend Zeit zur Verfügung, kannst Du auf ein hochwertiges Fertigfutter umsteigen und zusätzlich rohes Überbrühtes Rindfleisch, Insekten und Katzengras füttern. Haben Deine Tiere Freigang so reicht ein hochwertiges Feuchtfutter zur Ergänzung vollkommen aus, da sich die Katzen draussen evtl. Defizite ausgleichen können. Hochwertiges Futter kostet leider auch etwas mehr, da die Rohstoffe von besserer Qualität sind (die tierischen Nebenerzeugnisse sollten unbedingt für den menschlichen Verzehr geeignet sein), damit der Proteingehalt des Fertigfuters nicht durch unverdauliche Proteine (hufe, Federn) angereichert werden kann. Das würde den Soffwechsel des Tieres nur unnötig belasten...Wenn Du Nahrung nun selbst zubereiten möchtest, ist es absolut wichtig für genügend Abwechselung zu sorgen. Wenn Du jedoch ein hochwertiges Futter ausprobieren möchtest, empfehle ich Dir Grau , Vet Concept, Almo Nature (aber nicht als Alleinfutter) oder...noch recht interessant: die Firma Markus Mühle bringt demnächst ein kaltgepresstes Katzen-trockenfutter heraus. Trockenfutter würde ich jedoch nur als Leckerchen verfüttern- keinesfalls als Hauptfutter. Wenn Du selber Infos sammeln möchtest, empfehle ich Dir folgende Internetseite : http://www.savannahcat.de/ Dort findest Du im Anhang weitere Links zum Thema Katzenernährung (leider sind einige Links inzwischen tot) und sogar eine englische Seite mit Rezepten. Wenn Du dort nicht zurecht kommst, kann ich Dir auch einige Links zuschicken. Ergänzend möchte ich noch anmerken, dass billiges Katzenfutter auch billige Zutaten enthält, jedoch ein teures Futter nicht unbedingt gut sein muss. Superfuttermarken würde ich unbedingt meiden - die meisten Stoffwechselkrankheiten werden erst im mittlerem Alter sichtbar!!! und mir ist noch keine einzige Futtersorte aus dem Supermarkt untergekommen, die keine minderwertigen Bestandteile enthält. Wenn es sich bei den Futtersorten um hochwertige Nahrung handelt würde, bräuchte es keine Geruchsverstärker und müßte auch nicht in diesen großen Mengen verfüttert werden, um die Katze mit ausreichend Nährstoffen zu versorgen. Gutes Futter hat einen hohen Fleischanteil, enthält keinen Zucker und keine Geruchsverstärker und so gut wie kein Getreide (höchstens 5-10%), Gutes Futter braucht auch kaum ergänzende Zusätze und gutes Futter wurde nicht auf über 100 Grad erhitzt. Alles was davon abweicht muss mit Vorsicht genossen werden und braucht definitiv die Beifütterung von natürlichen Lebensmitteln. Und jetzt fallen mir die Finger ab ;O)LG

Wow, Marah...ich bin begeistert!

Ich werde mir das alles durch den Kopf gehen lassen, bin aber schon zu der Entscheidung gekommen, meine Futtervorräte an Felix und Co. aufzubrauchen und meine Kater danach umzustellen. Und um das zu bewerkstelligen werde ich mich mal mit Deinem Beitrag auseinandersetzen.

Danke Dir für Deine Mühe, ich würde Dir tausend DH geben, wenn ich könnte!

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@KalalaKa636

Genau- weg mit Felix und Co! (aufeinbannerschreibundansfensterhäng) Das ist echt mieses Futter :O( Der eine Daumen freut mich schon ganz doll :O)))) Ich wünsche Dir gaaanz viel Erfolg bei der Futterumstellung und verzweifele nicht, wenn die Kater anfangs die Nase rümpfen - die Aromastoffe werden fehlen und Katzen schmecken ja bekanntlich über den Geruchsinn;oD

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Also bei gekauften Katzenfutter ist Billigfleich drin, wenn du es selber Herstellst ist es auf jeden Fall besser für dein Tier. Fütter am Besten, was bei euch an Fleischreste anfallen.

Hm... meine bekommen Mix aus Trockenfutter, Dosenfutter und wenn ich koche mal gekochtes Hühnerfleisch oder vom Rind auch rohe Abschnitte, also eigentlich nur Reste bzw. ich zwack was ab von unserem Fleisch. Barfen oder selber kochen kann ich mir nicht leisten. Wenn ich mehr Geld hätte würde ich entweder ein sehr proteinreiches Trockenfutter kaufen(die vielen Kohlenhydrate da drin sind ja das üble) oder ganz auf Dosenfutter umstellen. Guck dir mal die Liste von Stiftung Warentest an. Die haben vor kurzem Katzenfutter getestet. Und das billige Futter von Aldi und Lidl hat super gute Noten bekommen. Im Test steht auch, dass sie von barfen abraten... wie sollen die Katzen denn ihr tägliches Taurin bekommen damit sie nicht erblinden? Klar kann man reinmischen, aber wenn Dosenfutter doch perfekt gemixt ist, dann kann man das doch mit ruhigem Gewissen verfüttern. In dem Testergebnis von Stiftung Warentest wurde auch drauf geachtet welche Futtersorten WIRKLICH den ganzen Tagesbedarf abdecken. Der einzige Manko ist, dass oft die Fütterungsempfehlung auf den Packungen/Dosen zu hoch ist... ich finde aber jeder muss für seinen Schützling im Rahmen seiner Möglichkeiten selbst entscheiden. So das man mit reinem Gewissen leben kann. Also meine bekommen rohes Fleisch nur als Leckerchen. Ansonsten fangen 2 von 4 auch Mäuse. Und die übertragen ja auch Krankheiten. Aber deswegen kann ich die Freigänger ja nicht einsperren... also die perfekte Ernährung ist sehr sehr schwierig zu verwirklichen meiner Meinung nach...

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Ich glaube auch das man nur hochwertiges Fertigfutter kaufen sollte.Man kann und darf nicht alle Fertigfutter über einen Kamm scheren.Nur Barfen soll ja auch Mangelerscheinungen auslösen.Ich denke das ist eine ganz persönliche Entscheidungsfrage die genau so wenig zu einem sachlichen und "einzig Richtigem " Ergebnis führt wie die Diskussion ob Katzen um Wohnungs oder Freilauf -Katzen.Jeder sollte so verantwortungsbewuss wie möglich handeln.Das ist schon Viel.

nur einfach Fleisch geben sollte man ja auch nicht tun,es gibt spezielle Zusätze die man ab einen gewissen Prozentsatz,wie man barft,zufügen musst.Dann bekommen sie auch keine Mangelerscheinungen. Stimmt,nicht jedes Fertigfutter ist schlecht.Man sollte schon hochwertiges kaufen,porta 21 z.B ist ein gutes Futter.Auf den ersten Blick alles etwas teurer...allerdings verwerten sie dann auch das meiste udn brauchen dementsprechend auch weniger(und hinten kommt weniger raus ;-))

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