katzenbaby zieht bald ein

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6 Antworten

Also wir haben kleinere Hunden und 3 Katzen. Erst waren die Hunde da, dann kam der Rest :-) Wir haben die Hunde am Transportkorb schnüffeln lassen. Dann haben wir ihn geöffnet. Erst haben sich die Kätzchen versteckt, aber nach 2-3 Tagen hatten sie keine Angst mehr. Die Hunde kannten aber auch schon Katzen! Ansonsten immer wieder an den Kratzbaum setzen, mehr brauchst Du nicht, nur noch eine liebevolle, streichelnde Hand :-) Viel Freude mit dem Baby

dankeschön :)

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Die Einzelhaltung von Katzen (und auch anderen geselligen Tieren) ist und bleibt Tierquälerei. Wer das nicht wahrhaben will, dem ist nicht wirklich am Wohl des Tieres gelegen, weil diese Einsicht sich ja auf die eigene Bequemlichkeit auswirken könnte ... Die Einzelhaltung, sprich: lebenslange Isolationshaft, von Wohnungskatzen ist au diesem Grund in der Schweiz verboten.

Den Freigang würde ich nicht bis nach der Kastration aufschieben, aber es muss folgendes beachtet werden: Die Katze sollte sich erst einmal zwei Monate lang eingewöhnen können. Außerdem sollte sie vor dem Rausgehen absolut durchgeimpft sein - und der Garten sollte gesichert sein, um zu verhindern, dass die Miez abhaut, solange sie nicht kastriert ist, was äußerst wahrscheinlich ist.

Sich eine Katze anzuschaffen, ohne die Katzenverträglichkeit des im Haushalt bereits vorhandenen Hundes geprüft zu haben, halte ich für eine äußerst leichtsinnig und selbstsüchtige Schnapsidee, die durchaus mit einem Schuss nach hinten losgehen kann. Und dann? Gibt ihr das Kitten dann wieder wie ein nicht passendes T-Shirt zurück? Oder wird es in einen Raum gesperrt, damit Mutterns gutes Porzellan bei den Verrfolgungsjagden in der Wohnung nur nicht zu Bruch geht? Ich würde mir die Anschaffung einer Katze sehr gründlich überlegen. So wie es jetzt wirkt, habt ihr euch reichlich wenig Gedanken darum gemacht, wie das Zusammenleben mit einem Hund erfolgen soll.

Ganz ehrlich, ich rate euch von der Anschaffung einer Katze ab. Warum wollt ihr noch ein Tier, wo noch nicht einmal sicher ist, ob euer Hund Katzen nicht direkt zerfleischt??? Ich halte das für egoistisch und unvrerantwortlich - auch die Mär vom 'Welpenschutz' ist Unsinn, gerade auch bei der Kombination 'Hund + Katze'.

auch wenn das jetzt hochgestochen klingt bitte ich doch eine solche unterstellung zu unterlassen. machmal lohnt es sich den gesamten text zu lesen, denn dann wüsstest du das mein hund mit katzen vertraut ist und keinem tiere was zu leide tut. da kann ich mich 100% auf meinem hund verlassen. sein einziges problem ist, dass er (wie auch mit der früheren katze) spielen will und etwas aufdringlich werden kann. aber da diekatze in dem zimmer in dem sich der hund aufhät einen kratz baum (der bis zur decke geht) haben wird kann sie sich zurückziehen und schließlich haben wir noch einige weitere räume so wie einen garten. fals die zusammenführung aus einem mir noch nicht bekannten grund nicht funktionieren sollte ist eine räumliche trennung also möglich. hier wird kein tier zurück gegeben oder ins tierheim gesteckt. außerdem ist die frage katze ja oder nein schon längst gefällt. die katze ist "resaviert" und wird samstags abgeholt.

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Die Transportbox einfach in der Nähe von Klo + Futternapf abstellen und die für offen lassen. Der oder die kleine, wird die Umgebung und seinen neuen Kumpel (Hund) dann schon kennelernen :). Ich würde sie wirklich erstmal alles erkunden lassen und nicht direkt alle 2min auf den Arm nehmen und kuscheln. Ich nehme mal an, sie ist mit Katzenklos vertraut bzw. schon stubenrein.

Dann würde ich einfach der Natur ihren freien Lauf lassen und nur eingreifen, wenn es wirklich ernst aussieht. Ich denke auch, dass die Zusammenführung von Katze+Hund nicht so schwierig ist wie Katze+Katze.

ja schon aber mein hund ist etwas aufdringlich. er ist zwar mit katzen vertraut aber ich weiß trotzdem nicht wie er auf ein kitten reagiert. unsere damalige katze hat er auch immer "angesprungen" (und dafür von der katze eine gewischt bekommen). sein wille ist ja nicht böße er ist nur sehr verspielt. ich weiß aus erfahrung das er keinem anderen tier absichtlich was an tut nur seine grobe art macht mir etwas angst. er wiegt zwar grade mal 4 kilo aber trotzdem.

ps.: ich habe nicht ausprobiert ob er auf andere tiere los geht. die enten unseres nachbars waren in unserem garten. das habe ich nicht bemerkt und den hund raus gelassen. er ist den enten natürlich bellend hinterhergerannt aber als sie in der falle saßen hat er sie nur doof angeschaut.

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@SabiSafj

unsere damalige katze hat er auch immer "angesprungen" (und dafür von der katze eine gewischt bekommen).>

Ohje, ein verängstigtes Kitten, dass gerade von Mutter und Geschwistern getrennt wurde, kann sich noch nicht wehren :-(

Warum nimmst Du keine älterte Katze, die schon Hunde kennt? Die Tierheime sind voll davon und so eine Katze dürfte auch nach einigen Wochen nach draußen und braucht somit nicht ganz so zwingend einen Artgenossen. Sie kann ja draußen Kontakt zu anderen Katzen haben. Bei einem Kitten geht das nicht und Einzelhaltung ist für Kitten echt grausam....

Denk bitte mal darüber nach...

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Also, es ist eigentlich immer das Beste, wenn man einen Neuankömmlich dort raus lässt, wo das Katzenklo ist. Denn das wird sich die kleine Mieze gleich mal einprägen. Ich finde es wichtig, dass ihr den Hund und die Katze immer gleich behandelt, damit keiner eifersüchtig wird und es zu bösem Blut kommt. Im Sinne der Katze wäre es besser, wenn ihr noch eine zweite kleine Katze anschaffen würdet, damit sie Kontakt mit einem Artgenossen hat

Denk bitte dran, dass sie mindestens 12 Wochen alt sein muss, wenn Du sie bekommst. Nach draußen darf sie auch erst frühestens nach der Kastration, besser ist es, zu warten, bis sie 1 Jahr alt ist. Junge Katzen können noch keine Gefahren abschätzen und könne auch Opfer von anderen Tieren werden.

Kitten sollte man nie alleine ohne Artgenossen halten. Sie brauchen einen Artgenossen, auch ein Hund kann nie eine andere Katze ersetzen. Ein seriöser Züchter gibt auch kein Kitten in Einzelhaltung ab.

"Was ganz, ganz schrecklich ist, ist ein einzeln gehaltenes Katzenbaby. Das ist mit das Schlimmste, was man einer Katze antun kann. Steigerungsfähig ist das nur noch, wenn das Katzenbaby viel zu jung, also vor dem Alter von mindestens 12 Wochen von der Mutter getrennt wurde.

Katzen sind soziale Wesen, sie brauchen die Gesellschaft einer zweiten Katze. Bitte: niemals ein einzelnes Kitten anschaffen. Diese Katzen werden zu Soziopathen, sie entwickeln Psychomacken wie Unsauberkeit, Zerstörungswut, Aggressionen oder sie resignieren einfach und führen ein ruhiges, aber unglückliches Leben. Ein Mensch, und wenn er sich noch so gut und so viel um das Kitten kümmert, kann niemals (!) die Gesellschaft eines zweiten Kittens ersetzen. Artspezifisches Sozialverhalten ist nicht ersetzbar. Auch ein Hund ersetzt nicht die Gesellschaft einer zweiten Katze."

Quelle: haustierwir.blogspot.de/search/label/Katzen-Anf%C3%A4nger

Kannst Du vielleicht nicht noch ein Geschwistercchen aus dem Wurf mit aufnehmen?

Hat Dein Hund denn schon jemals Kontakt zu Katzen gehabt? Das würde ich erst mal testen, wie er darauf reagiert, die kleine Katze wird eh schon sehr verstört und ängstlich sein, wenn sie zu Euch kommt...unddann noch ein Hund...das kann schiefgehen.

LG

Na Hilfe - also ich kann nur sagen, mein Eindruck ist, dass unsere beiden Katzen weder unglücklich noch soziopathisch oder sonstwas sind. Die sind recht gut erzogen, die eine sehr kuschelig, die andere nicht, aber aggressiv oder sonstwie gestört sind sie definitiv nicht. Es sind beides "Einzelkatzen", die eine 11 Jahre, die andere 6 Monate, und sie lieben sich nicht wirklich. Die Große war alleine, bis die Kleine kam und war damals um Einiges glücklicher als jetzt.... Und ich kenne und kannte eine Menge alleine gehaltener Katzen, die auch völlig o.k. sind. Geschwisterkatzen sind sicher optimal, aber genau wie Menschen brauchen auch Katzen nicht unbedingt optimale Bedingungen, um glücklich zu sein.

Sie frühestens mit einem Jahr oder nach der Sterilisation (also nach ca. 6-7 Monaten) raus zu lassen - meine Katzen hätten sich bedankt!! DAS ist dann wirklich Tierquälerei. Von wegen, dass Katzenjunge Gefahren nicht einschätzen können: selten habe ich so geschickte und anmutige Wesen gesehen! Gut, auch unsere Kleine landete einige Male auf dem Dach, aber weil wir da rauflangen können, war das kein echtes Problem. Anfangs haben wir sie auch nur mit Leine rausgelassen und langsam den Radius erhöht, bis sie alleine herumtoben durfte. Am Planschbecken habe ich aufgepasst bis sie reinfiel und ich (die ich daneben stand) sah, dass sie eine super Schwimmerin ist. Außerdem hat sie danach immer einen Bogen drum herum gemacht. Vor allem die Wäsche danach fand sie nicht so lustig (Chlorwasser abwaschen im Waschbecken). War sehr lehrreich ;-) Wobei das mit dem Rauslassen im Winter ja tatsächlich kein Thema sein müsste.

Hund und Katze: Der Tierarzt riet bei uns zu Vorsicht, kleine Katze fällt nunmal ins Beuteschema - nicht nur bei Hunden, manchmal sogar bei älteren Katzen.

Tipp: ein altes T-Shirt von dir nachts anziehen und ins Katzenkörbchen legen. Das mögen sie (und krabbeln dann nicht ganz so oft ins Bett...).

Viel Spaß mit dem Kätzchen - und gute Nerven. Am Anfang machen sie nämlich ziemlich viel Unsinn.

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@carla5

Zum Thema Einzelhaltung:

"Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Katzen Einzelgänger sind und sich ALLEIN in Wohnungshaltung wohl fühlen. Dies ist FALSCH. Das Leben, als Wohnungs-Einzelkatze, grenzt an Tierquälerei."

Quelle: katzennetzwerk.de/katzeninfos/rund-um-die-katze/113-einzelhaltung-von-wohnungskatzen

Und noch ein paar Links dazu:

katzenhilfe-radolfzell.de/einzelhaltung.php

tierheim-hilden-ev.de/2010/10/wohnungskatzen-in-einzelhaltung/

katzen-fieber.de/einzelhaltung-katzen.php (jeweils kopieren und im Browser einfügen)

Eine schön ältere Katze und ein Kitten sind auch keine gute Kombination. Eine ältere katze will miestens ihre Ruhe habne und ein quirliges Kitten nervt dann eher. Besser ist es katze zu halten, die vom Alter und Temperament zueinander passen. Nicht jede Katze wird auch aggressiv oder unsauber bei Einzelhaltungf, viele resignieren einfach. Aber ein glückliche Katzenleben sieht anders aus.

Stell Dir vor, Du dürftest Dein Leben lang keine anderen Menschen mehr sehen oder sprechen...wärst Du glücklich?

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@carla5

@ carla5: dankeschön :) endlich mal jemand meiner meinung :) es ist doch schließlich bewiesen das tiere unterschiedlicher art auch eine festebindung eingehen können :) ich finde das schon fast ein bisschen wie discriminierung :D unsere frühere katze war auch einzelgängerin. wir haben damals katzenbabys gefunden und hätten gerne eine behalten aber unsere zicke hätte sie nie akzeptiert. sie fand es ganz toll sich den platz nicht mit einer 2. katze teilen zu müssen

Bei Hund und Katze werde ich wirklich gut aufpassen und die beiden nie alleine lassen. den tipp mit dem tshiert finde ich echt toll. werde ich sofort ausprobieren :)

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im internet habe ich gelesen das es leichter ist die tiere aneinander zu gewöhnen wenn der hund als erstes da ist.>

das stimmt schon mal.

Ansonsten würde ich sagen, dass du an alles gedacht hast. Wir haben auch katzen und einen hund und die verstehen sich prächtig. Unter den katzen sieht es da schon anders aus.

Was für eine kriegst du denn?

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