katzen Homöopathie Zecken, Würmer, Flöhe?

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6 Antworten

Da es immer D-Potenzen sind, könnte es schon etwas bringen, aber ich bin da doch sehr skeptisch (obwohl ich erfolgreich homöopathisch behandle).

Lass lieber regelmäßig Kotproben untersuchen und behandle gezielt bei Befall (also immer nur gegen das, was auch wirklich da ist, kein prophylaktisches Breitbandmittel) schulmedizinisch.

Dass es bei den Katzen deiner Bekannten noch nicht zu parasitärem Befall gekommen ist, kann auch an der guten Grundkonstitution der Tiere liegen. Sie haben ein so gutes Immunsystem, dass ein beginnender Befall vom Körper sofort bekämpft und so für den Besitzer garnicht offensichtlich wird.

Reservist 07.06.2011, 14:55

Es gibt keine erfolgreiche homöopathische Behandlung.

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FragenFragenFra 07.06.2011, 15:13
@Reservist

Sag mal kriegst für solche Kommentare Geld oder machst Du das aus reinem Vergnügen?

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Reservist 07.06.2011, 15:28
@FragenFragenFra

Wieso? Da die Behauptung, dass homöopathie irgendeine WIrksamkeit (die ber die von Tictacs hinausgeht) absoluter HUMBUG ist, muss ich mich dem entgegenstellen.

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inicio 07.06.2011, 15:53
@Reservist

aha...reservist, du musst es ja wissen.....

wir sind seit jahren erfolgreich bei homoeophaten in behandlung. es hilft und wirkt...auch bei tieren.bei katzen fuettere ich aber ein wenig knoblauch, das hilft gegen ungeziefer -auch nachgewisen vom tierarzt in stuhlproben...

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Kati1810 07.06.2011, 18:38
@inicio

Stimmt, Knoblauch ist auch super :)Allerdings nur bei Katzen, für Hunde ungeeignet ;)

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Heinroth 07.06.2011, 22:42

@ Kati

Da es immer D-Potenzen sind, könnte es schon etwas bringen

Und was wäre, wenn es immer wechselnde Potenzen wären oder immer C-Potenzen ?

Würde das gegen eine Wirkung sprechen ? Und wenn ja warum ?

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Kati1810 07.06.2011, 23:00
@Heinroth

D-Potenzen sind mehr phytotherapeutisch denn homöopathisch und phytotherapeutisch kann man antiparasitär behandeln. Allerdings ist auch das weniger zu empfehlen, da die Würmer meist lebendig bleiben und dann unter der Küchenanrichte verschwinden, dass will man dann ja auch nicht.

Von einer homöopathischen Behandlung gegen Parasiten (vor allem prophylaktisch) halte ich wenig, denn die Mittel wirken nur auf den Wirt, nicht auf den Parasiten. Natürlich kann durch die beschriebenen Mittel das Immunsystem der Tiere so gestärkt worden sein, dass ein Parasitenbefall vom Körper bewältigt werden kann. Allerdings kann es genauso Glück gewesen sein, dass die Tiere bisher nichts hatten. (Natürlich wird jetzt wieder das Argument kommen, dass die Homöopathie eh nicht wirkt, aber auf diese Diskussion werde ich mich hier nicht einlassen, denn zum einen bin ich von ihrer Wirksamkeit überzeugt (aus welchen Gründen tut hier nichts zur Sache) und zum anderen war das nicht die Frage von Julchen4486)

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Was haltet ihr davon???????

...das die Dame wenig Ahnung von klassischer Homöopathie hat. Vorbeugend etwas einzunehmen widerspricht dem Konzept der homöopathischen Anamnese und es gibt in der Homöopathie auch keine Mittel die bei einer bestimmten Erkrankung wirken (z.B. Befall mit Hakenwürmern) sondern immer nur Mittel die bei einem bestimmten Symptom gemäß homöopathischer Lehre angeblich angezeigt wären.

Auch Dosierungshinweise der Art:"...Bei erwachsenen Tieren, 1 Dosis sind 5 GlobuliBei Jungtieren, 1 Dosis sind 3 Globuli..." machen aus homöopathischer Sicht keinen Sinn sondern zeigen eher, dass man hier ein paar Dinge aus der wissenschaftlichen Medizin übernommen hat um die Empfehlung irgendwie ein bisschen an bekanntes anzulehnen.

Abrotanum D1 ist ebenfalls wohl eher wegen der vermeintlichen (nicht homöopathischen) Wirkung der Eberraute empfohlen - nur spielt die Wirkung die eine Pflanze bei einer Erkrankung hat aus homöopathischer Sicht keine Rolle. In der Homöopathie ist vielmehr entscheidend welche Symptome ein Mittel beim Gesunden auslöst...

Also ein kruder Mix aus Dosierungshinweisen wie sie in der wissenschaftlichen Medizin gängig sind, aus Mitteln der Pflanzenheilkunde deren Anwendungsgebiet ungeprüft in die Homöopathie übertragen wurde und aus homööopathischen Mitteln die so gemäß homöopathischer Lehre gar nicht korrekt ausgewählt und verwendet werden....

Hallo Julchen,um es vorweg zu sagen: Ich halte davon nichts! Aber-- probier es aus, es kann kaum Schaden zufügen. Es gibt leider unglaublich viel Mist auf dem Markt, vom Magneten über Handauflegen bis hin zu sogenannten unschädlichen Bioprodukten. Wenn letztere unschädlich sind, dann schaden sie den Zecken auch nicht. Logisch oder? Mit der Bierhefe und den Globoli bist Du wenigstens noch auf der billigen Seite und Du kümmerst Dich mehrmals täglich um Deinen Liebling.Ich glaube der Frau nicht.

Alles Gute

Reservist 07.06.2011, 14:54

Sie schaden aber dem Portemonnaie!

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ElkeO 07.06.2011, 17:43
@inicio

Dumm nur das man "homopaedische mittel" nach Meinung der hier versammelten Homöopathen (teils mit eigener Praxis, teils nur im Bereich Früh- und Spätzerziehung tätig) eigentlich nur durch eine fachgerechte homöopathische Anamnese beim (erfahrenen) Homöopathen ermitteln kann.

Das Problem ist dabei weniger einen erfahreren Homöopathen zu finden (ich habe noch nie von einem Homöopathen gehört der sich nicht für erfahren hielt) sondern eher, dass der einem gut und gerne 100 Euro für seine Gesprächsstunde abverlangt.. Für 100 Euro kann man schon einiges an Chemie kaufen....

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Heinroth 07.06.2011, 22:37
@ElkeO

@ ElkeO

(ich habe noch nie von einem Homöopathen gehört der sich nicht für erfahren hielt)

Ich kenn hier welche, die haben noch nicht einmal die Heilpraktikerprüfung und rühmen sich schon wegen ihrer großen Erfahrung im Heilen.

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Es gibt in der Wunderheilmethode Homöopathie kein Mittel gegen Zecken, Würmer und Flöhe.

Die Sachen schaden zwar wirklich nicht aber sie nützen auch wirklich nichts. Und das verwenden von nichts nützenden Dingen kann dann indirekt sehr wohl schaden, einfach weil man dann keine nützenden Dinge verwendet, weil man ja der Meinung ist, schon etwas nmützliches genommen zu haben.

Aber dann hatten die Katzen der Frau einfach ihr ganzes Leben lang alle immer Glück oder wie? Kann ich irgendwie nicht ganz glauben...

Reservist 07.06.2011, 14:20

Doch, ist aber so.

Rausfinden tut man das erst, wenn man z.B. 1000 Katzen nimmt, davon 300 mit Homöopathie behandelt, 300 gar nicht und 400 mit normalen Medikamenten.

Da sieht man, dass die homöopathisch "behandelten" Katzen genaus gesund/ungesund wie die unbehandelten sind.

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Heinroth 07.06.2011, 22:34

Meine Hunde hatten noch nie hom. Mittel und auch noch nie Flöhe.

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Nichts halte ich davon.

Homöopathie ist bewiesenermaßen unwirksam.

Genauso könnte sie jeden Abend beten, dass ihre Katzen gesund bleiben, das würd genausoviel ausmachen.

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