katzen aids ausgebrochen. lebensdauer

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4 Antworten

fiv funktioniert wie hiv. das immunsystem klappt immer weiter zusammen. entsprechend kommen immer mehr infektionen. irgendwann wird eine kommen die die katze nicht mehr überlebt. vielleicht diese, vielleicht die nächste.

ich bin eigentlich jemand der sich bis zum letzten für katzenleben einsetzt. aber wenn fiv tatsächlich bereits ausgebrochen ist.. an dem punkt gibt es langfristig keine chance mehr auf überleben. nur auf jede menge schwäche und krankheit und unwohlsein. manchmal ist es der größte liebesdienst ein tier gehen zu lassen

wie lange jemand mit ner fortschreitenden immunschwäche durchhält lässt sich nicht vorhersagen.

berate dich mit deinem tierarzt. ziehe evtl eine zweitmeinung dazu. entscheide im sinne deiner katze. wenn es eine chance gibt ihr noch ein bisschen zeit lebenswertes leben zu geben kann ichs verstehen wenn man das auch versucht

aber bereite dich darauf vor dass du deine süße wirst gehen lassen müssen :( es wird dazu kommen.

habt ihr noch andere katzen? die müssten alle getestet werden..

ich hatte zwei Aids -Kater . wie alt der erste geworden wäre , kann man nicht sagen .. er wurd vorher vor unserer Haustür überfahren .(da war er 11jahre alt) der zweite hat das stolze Alter von 16 Jahren erreicht ! er hatte in der Zeit seines Lebens , dank meiner guten Tierärztin ,viele Krankheiten überwunden !!!!!!

man sagt , daß Fiv-Katzen bis 15 Jahre alt werden können ... aber das würde ich nicht als Maßstab nehmen . ihr müßt nur dem Kater STRESS ersparen ...... Stress ist der Größte Feind einer FIV-Katze !

.... ..auch die ständigen Arztbesuche so gut wie es möglich ist einschränken . ich hab immer meine TÄ ins Haus kommen lassen . eine Chemo würde ich ablehnen...;-(

ich drücke dem Kleinen alle Daumen , daß er sich noch lange seines Lebens erfreuen kann .gebt ihm nur viel Zuwendung , ganz gutes Futter und viel Liebe !

kann man nicht sagen ..* er wurd vorher vor unserer Haustür überfahren*

aidskatzen dürfen aber nicht Draussen rumlaufen wegen der Ansteckungsgefahr ...oder ?

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@detlefskaiuwe

da hst du recht . aber in unserem Fall war das etwas komplizierter . dieser Kater war ein sturzwilder , der schwerverletzt bei uns eines Tages auftauchte . ich mußte ihn , trotz seiner Verletzung mit der Falle einfangen . dann zum Tierarzt .. er wurde operiert ,kastriert und getestet .... naja .. dann das Ergebnis FIV . ich hab ihn dann am nächsten tag abgeholt und ihn in einem seperates Zimmer gepflegt so gut es ging .. er war aber so dermaßen wild , daß er zwar Vertrauen zu mir fasste ,. aber hat gelitten , daß er eingesperrt war . ... ja .. und dann haben wir ihn auf Anraten unseres damaligen Tierarztes raus gelassen ...... da wir auch abgelegen wohnten , wo keine anderen Katzen rumstreunten .. er hielt sich nur im Umkreis unseres Hauses auf ! er war immer in Sichtweite . nur die Strasse wurde ihm dann zum Verhängnis . mein anderer Fiv-Kater war auch ein ehemaliger Streuner , der war ein Kitten als er zu uns kam .. und war auch Fiv Positiv , Der war zum Glück ein ganz anhänglicher lieber Kerl , der im Haus mit Großer Vergitterten Terasse zufrieden und glücklich war .

ich weiß schon was ich tue .. und ich biin alles andere als ein Freund von Menschen , die ihre UNKASTRIERTEN und UNGETESTETEN und UNGEIMPFTEN Katzen draussen rumlaufen lassen .. !

reicht das jetzt ...Kai Uwe ????

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@Cindylisa

okay ? so wie du das schilderst kann ich nur sagen =Respekt= du bist ein großer Tierfreund .#lg detlefskaiuwe

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quelle: http://www.respektier

FIV ist die Abkürzung für einen Zungenbrecher: Felines Immundefizienz-Virus. Dieses Virus löst bei Katzen eine Erkrankung aus, die durch eine Immunschwäche gekennzeichnet ist und umgangssprachlich als Katzen-AIDS bezeichnet wird, da sie in ihren Symptomen der Erkrankung AIDS beim Menschen ähnelt. Wie kann sich eine Katze mit FIV anstecken? Übertragen wird das FIV-Virus in erster Linie durch Bissverletzungen (meist im Rahmen von Revierkämpfen, aber auch durch den Nackenbiss beim Paarungsakt), weit seltener erfolgt die Ansteckung von Kitten bei der Geburt oder durch die Muttermilch einer infizierten Kätzin. Außerhalb der Katze ist das Virus äußerst instabil und kann unter normalen Bedingungen kaum überleben, das bedeutet, dass eine Ansteckung beim friedlichen Zusammenleben mehrerer Katzen sehr unwahrscheinlich ist. Eine solche Ansteckung ist auch bisher nicht nachgewiesen! Da das Virus an der Außenwelt nicht lange überlebt, ist es in der Regel auch nicht nötig, eine Wartezeit oder spezielle Desinfektionsmaßnahmen einzuhalten, wenn ein Tier, das den FIV-Virus in sich trug, verstorben ist und ein anderes, FIV-negatives Tier seinen Platz einnehmen soll.

Kann ich mich als Mensch anstecken? Es besteht keinerlei Ansteckungsgefahr für Menschen oder andere Tiere. Das FIV-Virus findet man ausschließlich bei Katzen.

Wie zeigt sich die Krankheit? Eine FIV-Katze kann viele Jahre mit dem Virus unbeschwert leben. Krank wird sie erst dann, wenn die Abwehrschwäche ein gewisses Maß überschritten hat. Ist dies der Fall, sind zu viele Abwehrzellen des Körpers zerstört, der Körper kann angreifende Krankheitserreger, wie z. B. Bakterien oder Pilze, nicht mehr bekämpfen. Selbst Krankheitserreger, die für Katzen mit intaktem Immunsystem ungefährlich sind, können dann zu schweren Erkrankungen führen. Der Ausbruch der Abwehrschwäche bleibt für den Besitzer oft unbemerkt. Tage bis Wochen später kann die Katze Fieber und einen Abfall der weißen Blutzellen entwickeln, die ersten sogenannten Sekundärinfektionen treten auf. Diese können zunächst durchaus noch gut behandelt werden, mit Antibiotika oder anderen Medikamenten, je nach Art der Infektion . Im Lauf der Zeit treten jedoch immer mehr und immer häufiger solche Infektionen auf, und führen irgendwann zum Tod der Katze.

Wie lange kann eine FIV-infizierte Katze leben? Die individuelle Lebenserwartung einer FIV-Katze kann man natürlich nicht vorhersagen. Unsere Vermittlungsstatistik zeigt, dass viele Tiere mit dem Virus sehr alt werden können. Unter guten Bedingungen (siehe unten „Wie kann man die Krankheit behandeln?“) können die Tiere aber etliche Jahre völlig beschwerdefrei verbringen.

Wie kann man FIV feststellen? Die Diagnose einer FIV-Infektion wird durch einen Bluttest, mit dem untersucht wird, ob die Katze FIV-Antikörper hat, gestellt. Ist der Test positiv, ist die Katze infiziert und bleibt dies vermutlich lebenslang. Da es durchaus auch zu falsch positiven Testergebnissen kommen kann, sollten als positiv getestete Tiere sicherheitshalber immer nochmals nachuntersucht werden!

Wie kann man die Krankheit behandeln? Leider gibt es bis heute weder eine Schutzimpfung noch ein Medikament gegen das Virus selbst. Die wichtigste Maßnahme ist deshalb der Schutz vor möglichen Sekundärinfektionen. Dies gelingt am besten, wenn einerseits Stress für die Katze vermieden und zum anderen ihr Immunsystem unterstützt wird:

Stress vermeiden ist das A und O. Leider wird dies oft missverstanden, was dazu führt, dass eine FIV Katze – in bester Absicht – alleine leben muss, eingesperrt ohne Freigang, damit sie zum einen keine Ansteckungsgefahr für andere Katzen birgt und zum anderen sich draußen keine Krankheiten einfängt, die das Immunsystem vielleicht nicht mehr gänzlich abwehren kann. Nach unserer Erfahrung ist eine solche Haltung nicht sinnvoll. Die Tiere verlieren dadurch im Gegenteil an Lebensqualität, sie langweilen sich, sind frustriert etc. was sich wiederum als Stress auswirkt! So lange die Krankheit nicht ausgebrochen ist kann und soll ein FIV-positives Tier durchaus in einem katzensicheren Gehege oder Garten seine Freiheit genießen. Es darf Sonne tanken und im Gras tollen, auch Spielkameraden (ebenfalls FIV-positiv getestet) sind gern gesehen.
Das Immunsystem zu unterstützen ist ebenfalls sinnvoll. Wichtig hierfür ist in erster Linie gutes, hochwertiges Futter. Daneben können auch homöopathische Mittel zum Einsatz kommen.

Fazit: Grundsätzlich muss sich jeder Halter von Freigänger-Katzen fragen, ob sein Tier wirklich FIV negativ ist. Denn wenn Katzen draußen herumstreunen, erfahren wir nur in den seltensten Fällen, mit wem es gerade Streit gibt. Wenn die Tiere dann mit einer Schramme hier, einer kleinen Wunde dort nach Hause kommen, wird niemand einen erneuten FIV-Test machen lassen. Dies ist auch in der Regel nicht nötig, denn selbst wenn es weitere Katzen im Haushalt gibt, ist die Ansteckungsgefahr minimal, so lange die Tiere friedlich in der

Kann dir sicher der TA besser erklären, der ist der Fachmann

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