Katze von Hund getötet, wie damit umgehen?

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9 Antworten

Ja, das ist schrecklich, Glooobsch...!
Du fragst in deiner ganz natürlichen Ohnmacht vor solchen harten Schicksalsschlägen, was zu tun sei... ich denke nichts!

Du kannst gar nichts machen, außer auszuhalten.
Ich denke auch, dass das einen Großteil der persönlichen Entwicklung ausmacht, Größeres auszuhalten, ohne daran zu zerbrechen. Ich fühle das mit dir. Es ist so bitter hart, Schwächere derart brutal zu verlieren!

Die Frage nach der Schuld oder Verantwortung... na ja, am Ergebnis änderte es gar nichts. Ich glaube, dass selbst Vergeltung oder gar Rache nichts am Schmerz änderte. Du schriebst, es gab nie Probleme mit dem Hund. Wer weiß, welches "Missverständnis" zwischen Katz und Hund vielleicht hineinspielte, oder was den Hund so losjagen ließ? Ein Unglücksfall...! Einen "Leinenzwang", vielleicht sogar auf deren eigenem Grundstück(?) durchzusetzen, wäre wenig sinnvoll und hätte nur etwas von hilflosem Aktionismus. Okay, wenn der Hund als 'scharf' und 'heiß auf Katzen' bekannt wäre..., aber so?
Ich denke, es bleibt dir nur, dich von eurer Katze zu verabschieden und dich über all das Schöne mit ihr zu freuen.  Man kann da nichts 'machen' :- (

nach §833 BGB haftet der Hundehalter für alle Schäden, die sein Hund anrichtet. Macht den Kater nur leider nicht mehr lebendig, aber mal mit dem Nachbarn reden, hilft für zukünftig besseres Verständnis. Vielleicht nimmt er sich ja deinem Vorwurf an, und bessert seine Verantwortung gegenüber seiner Umwelt

Tut mir aufrichtig leid um den Kater. Trauriges Ende.

Alles braucht seine Zeit. So auch Zeit zum Begreifen und zu verarbeiten.

Leider passieren solche traurigen Katzenschicksale immer wieder. Kann Hundehalter, die ihre Hunde mit Jagdleidenschaft nicht im Griff haben, nicht verstehen, wenn sie es wissen und trotzdem ihre Hunde nicht sichern, vor allem im Wohngebiet mit Leinenzwang.

Natürlich erkennen Katzen keine Grenzen an, meiden Gefahren, überschätzen sich jedoch zuweilen oder sind aus bestimmten Gründen weniger reaktionsfähig. Manche provizieren auch Hunde, bis es mal schlecht für sie ausgehen kann.

Für Hunde, die nicht an Katzen gewöhnt sind, sind sie ein beliebtes Ziel. Um sich unbeliebte Katzen vom Leib zuhalten, wird das auch ganz bewußt von einigen Hundehaltern gefördert. Wie soll dann ein Hund unterscheiden, ob er nur bestimmte Katzen jagen darf und andere nicht?

Es liegt am Hundehalter, Katzenjagd frühzeitig zu unterbinden und niemals zu dulden. Deshalb würde ich sofort Anzeige erstatten, sonst verpufft der Lerneffekt.

Der Halter scheint wenig Einfluß auf seinen Hund zu haben. Das scheinbar ahnungslose Gestammle von ihm, sagt genug aus. Katzen gibt es überall und keine hat es verdient von einem übermütigen, unerzogenen  Hund zur Strecke gebracht zu werden.

Wenn ein Hund in einem fremden Vorgarten eindringt, und dort ein Tier des Gartenbesitzers umbringt, dann ist das ein Grund für eine fette Anzeige.

Ein Hund ist so zu halten und zu führen, dass weder Menschen noch andere Tiere zu Schaden kommen. Und auf fremden Grundstücken hat er auch nichts zu suchen. In Hessen würde der Hund als gefährlich gelten

Gefährliche Hunde sind auch diejenigen, ....

die ein anderes Tier durch Biss geschädigt haben, ohne selbst angegriffen worden zu sein ... oder die durch ihr Verhalten gezeigt haben, dass sie unkontrolliert andere Tiere hetzen oder reißen...

In anderen Bundesländern wird das ähnlich sein. Da hilft auch keine lahme Entschuldigung hinterher...

Rechtlich gesehen muß der hundehalter  TAkosten  und den Wert des teuren rassekaters ersetzen, dafür ist er schließlich versichert!

Deine Trauer wird später kommen, vermutlich genau dann, wenn Du nicht mehr damit rechnest

Laß dir Zeit, wenn es so weit ist.

Alles gute!

Jeder Hundebesitzer ist verpflichtet seinen Hund so zu halten,daß er weder Mensch noch Tier schaden kann.Hunde die Tiere totbeißen sind als gefählich einzustufen.Wie das in der Praxis bei euch gehandhabt wird,wirst du nach einer Anzeige feststellen können.

Anzeige + Anwalt und Schadensersatz geltend machen! Bringt euch das Tier zwar nicht zurück, aber der Hundebesitzer lernt seine Lektion!

Kommentar von SusanneV
19.05.2017, 13:46

Ob das eine Lektion für den Hundehalter ist, bezweifle ich. Für den Schaden kommt die Hundehalterhaftpflicht auf.....

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Die Katze ist tot, daran ist nichts zu ändern. 

Allerdings haftet der Hundehalter für den Schaden und Schmerzensgeld. Ihr solltet entsprechende Forderungen stellen. Rechtsgrundlage ist § 833 BGB. Dabei spielt es keine Rolle, ob Hund und Katze angeleint waren oder nicht. Es gibt auch keine Schuld, die "Betriebsgefahr" des Tieres entscheidet, die sog. Gefährdungshaftung. 

egal was Du machst , bedenke .. nichts  bringt Dir die Katze zurück . 

Dein Nachbar hat sich entschuldigt , und nicht mit gerechnet .  

Lieben Gruß Dir

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