Katze vermisst mich?

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5 Antworten

Wenn´s garnicht anders möglich ist:

Die Katze ist ja noch jung und wird sich allmählich an ihre neue Situation gewöhnen. Das kann schon noch eine ganze Weile dauern.

Nur z.B. die Katze meines Nachbarn folgte mir auch immer in meine Wohnung, miaute mich ständig an und fühlte sich offenbar bei mir wohler als in ihrem eigentlichen Zuhause.

So beschäftigte ich mich mit ihr eine Weile, bis sie dann begann, meinen empfindlichen Wollteppich im Wohnzimmer zu zerkratzen. Da ich ihr aber das nicht abgewöhnen konnte, lies ich sie dann weiterhin nicht mehr rein. Sie miaute zwar noch einige Tage vor meiner Tür, bis sie damit nachlies. Offenbar hat sie es dann verstanden, blieb also draussen ohne das Verlangen mir zu folgen.

Aber den Kontakt zu mir hat sie nicht abgebrochen, wenn ich draussen ihr begegnete, kam sie sofort ran und lies sich von mir kraueln, mit schnurrender Bestätigung ihres Wohlbefindens.

dfllothar, der Freund von Hund, Katze, Maus .

Wenn eine Katze Dinge tut die zu Dauerstress führen oder eventuell sogar gesundheitsschädlich für sie sind (Du schreibst, sie beißt sich selbst und zerkratzt sich die Augen), dann spricht man gemeinhin von einer Verhaltensstörung.

Leider finde ich hier beim Querlesen auf Anhieb keinen Hinweis darauf, wie alt die Katze heute ist. Nach den geschilderten zeitlichen Abläufen zu urteilen, müssten es inzwischen aber schon ein paar Jahre sein?

Vermutlich hat das Problem seinen Ausgang schon ganz zu Anfang der Geschichte genommen. Kitten sollten frühestens im Alter von 12 Wochen (besser älter) von ihrer Katzenmutter und den Geschwisterchen getrennt werden, um ausreichend entwöhnt und sozialisiert zu sein. Bei zu früher Trennung ("damals höchstens 2 Monate alt") können später sonst z.B. Unsauberkeit, Kratzen oder andere Verhaltensstörungen die Folge sein, so z.B. auch die Selbstverletzungen oder die übersteigerte Anhänglichkeit.

Offenbar warst Du für die Katze von Beginn an der Mutterersatz und der wichtigste Bezugspunkt, und bist es über die Jahre hinweg auch geblieben.
Hinzu kommt, dass die Fellnase - wenn ich es richtig verstehe - bei Euch, auch als Kitten, immer in Einzelhaltung gelebt hat? Das macht die Angelegenheit dann natürlich nicht einfacher, da sie nie - weder durch die Katzenmutter, noch durch einen Kumpel - ausreichend sozialisiert wurde. So fühlt und verhält sie sich heute vermutlich eher als Menschenkind, denn als Katze.

Eventuell könnte es helfen, wenn Du - falls die Situation es erlaubt - einen passenden Kumpel für die Fellnase suchst, idealerweise z.B. im Tierheim. Die Mitarbeiter dort kennen ihre Schützlinge i.d.R. sehr gut, können Dir vielleicht in der gegebenen Situation professionellen Rat geben, und idealerweise auch einen geeigneten Kumpel für die Katze vermitteln.
Da Katzen durch Abgucken und Nachmachen (voneinander) lernen, könnte eine gut sozialisierte - ggf. auch etwas ältere - Fellnase vielleicht dabei helfen, das Verhalten Deiner Katze in die richtigen Bahnen zu lenken.
Eine ausgeglichene Katze und ihr(e) neue(r) Partner(in) - die lieber zusammen spielen, als sich selbst zu verletzen und Dir ständig nachzustellen - würden es Dir sicherlich mit einer doppelten Portion Katzenliebe danken.

Vielleicht lässt sich die Allergie Deiner Freundin medizinisch ja so in Griff bekommen, dass Ihr die beiden Fellnasen dann bei Euch aufnehmen könntet? Das wäre m.E. die beste Lösung für alle Beteiligten.
Ansonsten bliebe als zweitbeste Möglichkeit natürlich, wenn die beiden Katzen bei Deinen Eltern leben könnten.
Die dritte Variante, Deine Katze in eine passende Umgebung an Fremde (oder gar ins Tierheim) abzugeben, würde die Fellnase vermutlich nicht gut verkraften, und - wenn ich es richtig sehe - würde auch Dir eine endgültige Trennung wahrscheinlich sehr schwerfallen?

Ich drücke die Daumen, dass Ihr eine für alle Beteiligten bestmögliche Lösung findet!

Alles Gute Euch und der Fellnase!

Ich habe auch eine Tierhaarallergie und trotzdem 1 nen Hund und 1 ne Katze.
Sie soll sich eine Allergietablette reinhauen und dann passt das 3- am besten die von Zyrtec

Wenn sie sich weigert weißt du ja was los ist..
Genau so wie Menschen können Tiere auch depressiv werden wenn sie einen Verlust hinnehmen müssen auch wenn Katzen einen weniger hohen IQ als Hunde haben können sie sich genauso bis zu 7 Jahren an Menschen und Artgenossen erinnern.

Der 3 er war nur ein Vertipper

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Warum sperrt du sie denn aus? Das heißt ja noch lange nicht, dass sie "mit Sack und Pack" einziehen darf, schließlich hat sie ein Zuhause.

Deine Freundin könnte ja z. B. auch etwas gegen ihre Allergie tun. Für gelegentliche Katzenbesuche reicht das allemal. Oder wie handhabt sie das mit den Besuchen bei deinen Eltern?

genauso wenig wie man menschen in den kopf schauen kann, kann man das auch bei tieren.

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