Katze stößt altes Fell nicht ab, ist kein normaler Fellwechsel- welche Ursachen könnte das haben?

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Ich habe auch leichte Schwierigkeiten, mir das vorzustellen. Putzt sich die Fellnase denn nicht? Denn dabei müsste sie das alte Fell ja wenigstens rauslecken, was andererseits bei größeren Mengen auch zu Problemen führen kann. Fellprobleme sind oft Mangelerscheinungen, wenn der TA eine andere Grunderkrankung oder was Chronisches ausgeschlossen hat. Hilfreich bei Problemen mit Fell und auch Haut sind Omega3Fettsäuren. Um die der Mietze zuzuführen kaufst du in der Drogerie einfache Lachsölkapseln, piekst mit der Nadel ein Loch rein und mischst das Öl unters Futter. Ich gebe meinem Kater ca. eine halbe Kapsel am Tag. Er bekam von einem Tag auf den anderen üble Schuppen im Fell, die durch die Lachsöl Kur super weggegangen sind. Was fütterst du? Bist du sicher, dass es ein Alleinfuttermittel ist, das du fütterst, und nicht nur ein Ergänzungsfuttermittel? Lies dir mal das Kleingedruckte auf der Dose durch. In Ergänzungsfutter fehlen wichtige Vitamine und Spurenelemente, was zu Mangelerscheinungen führen kann. Ach ja, Taurin füttere ich auch zu. Katzen müssen Taurin aus der Nahrung beziehen, es ist sehr wichtig für sie, es ist aber in vielen Futtersorten nicht in oder zu geringen Mengen enthalten. Ich habe mir Taurinpulver im Netz bestellt, da löse ich alle drei Tage einen Messlöffel für jeden in warmem Wasser auf. (Wichtig! Pur darf man es nicht geben, kann die Schleimhäute reizen wie Vitamin C pur) Viel Glück für dich und den Pelzkollegen, Jinx.

Rauslecken geh nur bei Kurzhaar. Mittellange (Coonies zählen offiziell nicht zu den Langhaarigen) und Langhaarige haben da so ihre Probleme. Die alten Haare hängen fest und müssen raus gekämmt werden. Perser z.B. sollte man täglich kämmen. Lässt die Katze das nicht zu, verfilzt das ganz elend und bildet richtig harte Matten, wie ein Panzer. Dann hilft nur noch Scheren.

Bei Kurzhaarigen sollte das allerdings kein Problem sein. Die fusseln höchstens verstärkt, verfilzen aber nicht.

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Regelmäßig bürsten, wenn sie sich das gefallen lässt. Unsere beiden Coonies sind da auch sehr unkooperativ, Kämme und Bürsten aller Art werden strikt abgelehnt. Und wenn man sich gütigerweise mal mit so was berühren lässt, dann nur da, wo's nicht ziept. Spielerisch geht ein bisschen was, aber ernsthafte Fellpflege ist bei beiden kaum möglich.

Es gibt Leute, die bringen Ihre Katze einmal im Jahr zum Scheren, was für uns auch keine Lösung ist. Also haben wir uns beim Zoo+ ein professionelles Gerät zum Scheren von Tierhaaren besorgt (Onyx, ca. 35 Euro). Dann bleibt aber nichts anderes, als dass sich 2 Leute das Tier greifen und der dritte spielt den Friseur. Ist zwar auch stressig, aber nicht so schlimm wie Tierarzt. Um das Tier nicht zu sehr zu stressen, haben wir das in Etappen gemacht, immer nur ein paar Minuten, danach beruhigen und Leckerchen zur Versöhnung ... danach ein paar Wochen Pause vor der nächsten Etappe.

Regelmäßig bürsten...danach am besten mit Leckerlies belohnen ;). Wie alt ist das Tier denn? Mit zunehmenden Alter kann sowas vorkommen.

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