Katze stirbt vielleicht bald :(

...komplette Frage anzeigen

23 Antworten

Ich kann dir gut nachfühlen. Ich habe schon einige Tiere "hergeben" müssen, mit denen ich jahrelang zusammengelebt habe. Es waren zwar "nur" Wellensittiche, aber auch diese waren mir sehr ans Herz gewachsen.

Heute habe ich einen Hund, auf dessen Ende ich mich zwar vorbereite, aber die Trauer wird nicht weniger sein, als sie damals gewesen ist.

Mir fehlten meine Tiere immer sehr. Es war so ruhig, keine Begrüßung, keine lustigen Begebenheiten mehr, keine Aufmunterung, wenn es mir schlecht ging. Es hat auch recht lange gedauert, bis ich darüber weg war. Wenn ich mich mit Freunden getroffen habe, oder diese bei mir waren, war es in Ordnung. Wenn ich alleine war, nicht.

Die Zeit, dir euch noch bleibt, solltest du sehr bewußt genießen. Auch wenn es schwerfällt. Aber ein Tier spürt, wenn du es auf seinem letzten Weg begleitest. Das Tier wird gehen, du bleibst.

Eins kann ich dir versichern: Nach der Trauer wird es dir wieder möglich sein, dein Herz für ein anderes Tier zu öffnen, welches du ebenso lieben kannst, wie das, was du scheinbar verloren hast. Es lebt ja weiter. In deiner Erinnerung, in deinem Herzen. Da jedes Tier unverwechselbar ist, werden sich so im Laufe der Zeit viele Tierseelen in deinem Herzen verewigen. Jedes für sich anders, jedes für sich liebenswert.

Ich sehe es mittlerweile so: Wir Menschen leben deshalb so viel länger, damit wir so vielen Tierseelen gut tun können.

Die Trauer hat einen festen Platz im Leben, der Verlust eines geliebten Wesens ist niemals leicht. Einem anderen Tier einen Platz im Leben einzuräumen dagegen ist sehr leicht. Es passiert, wenn dein Herz bereit dafür ist. Leben und Tod, anderes Leben, wieder ein Tod.

Die Auseinandersetzung mit dem Tod ist immer schwer, aber sie bringt auch die Möglichkeit mit sich, sich sehr bewußt und gestärkt für ein neues Leben zu entscheiden.

Dir wünsche ich viel Kraft und auch den Mut, deine Sunny bis zum Schluß zu begleiten. Auch wenn es hart ist, es kann dir auch viel geben.

Hallo ,

wenn es ein gutartiger Tumor war ,dann brauchst du dir keine soo großen Gedanken machen . Nicht jeder Tumor ist gleich Krebs und wenn er noch nicht gestreut hat ist das doch gut . Solche Tumore wo es nicht sicher ist was sie sind ,werden meistens großräumig entfernt . Man schneidet im gesunden Gewebe damit keine Tumorzellen zurück bleiben .

Eine Chemo oder Bestrahlung wird bei Tieren eher selten gemacht und ist auch recht teuer . Man sollte auch nicht unterschätzen dass sowas sehr anstrengend für die Tiere ist und deine Sunny ist ja mit 15 auch nicht die Jüngste . Meistens macht man es bei älteren Katzen so dass man sie beobachtet und ihnen noch ein schönes Leben macht . Wenn dann der Tumor wieder kommen sollte versorgt man sie mit Schmerzmedikamenten damit sie nicht leiden müssen und wenn sie ihre Lebensfreunde verlieren oder die Auswirkungen zu groß werden ist das liebevollste und verantwortungsbewussteste was man für das Tier noch tun kann ,es auf seinem letzten Weg zu begleiten und es zu erlösen .

Ich habe vor einigen Jahren meine erste Hündin verloren . Sie hatte ich aus dem Tierheim bekommen wo ich 10 war. Sie war damals 3 . Sie war auch meine beste Freundin und hat mir durch echt schwere Zeiten geholfen. Als sie 16 war bekam sie Krebs .Bei ihr ging das sehr schnell weil der Magen plötzlich zu war durch den Tumor und ein weiterer in der Lunge . Man hatte nie etwas gemerkt bis sie sich dann nurnoch übergeben hat . Ich hab sie diese eine Leidenswoche von dem Moment an wo sie anfing zu erbrechen immer bei mir gehabt . Ich hab sie mit ins Bett genommen ,sie im Arm gehalten . Wir hatten sie erst auf einen Infekt behandelt . Aber als es nicht besser wurde kam dann mit einem Röntgen die endgültige Diagnose . Die Tierärztin hat mir Zeit mit ihr alleine gelassen wo ich sie im Arm gehalten und geweint hab . Irgendwann ging dann ihr Kopf hoch und sie hat mir durchs Gesicht geleckt und den Kopf dann wieder hin gelegt . Das hat sich für mich angefühlt wie ein Abschied . Ich hatte dann das Gefühl es ist ok für sie . Ich weiss nicht ob es so war oder ob ich das hinein interpretiert habe . Aber es blieb ja eh nur der eine Weg . Sie ist dann in meinen Armen eingeschlafen mit den Spritzen . Ich hab sie dann in eine Decke gepackt und mit nachhause genommen . Wir hatten damals noch ein eigenes Grundstück . Dort hab ich sie dann begraben . Mir war das sehr wichtig die ganze Zeit bei ihr zu sein und auch sie selbst zu begraben .Das war meine Art mich zu verabschieden. Ich hab noch lange 1-2 mal im Jahr von ihr geträumt . In den Träumen wusste ich immer dass sie tot ist und sie hat mich besucht . Das hörte erst auf als ich dann vor 5 Jahren wieder eine Hündin bei mir aufgenommen habe .

Es ist immer schlimm Abschied nehmen zu müssen und jeder verarbeitet es auf eine andere Art . Wichtig ist nur dass man sich nicht scheut zu weinen und sich damit auseinander setzt damit man es verarbeiten kann . Es runterschlucken oder verdrängen macht einen auf dauer nur kaputt .

Ich wünsche dir und deiner Sunny alles gute . Ich drücke euch die Daumen dass alles gut wird und ihr noch ein paar schöne Jahre miteinander habt .

LG

Danke für die Antwort :)

Endlich jemand, der sich mit Krebs ein bisschen auskennt (nichts für ungut an die anderen!)...

Das mit deiner Hündin ist traurig, aber i-wie auch niedlich, vor allem das mit dem Abschiedsgruß und das mit dem Besuchen... wer weiß? Vielleicht schickt sie dir wirklich Träume.

Ich habe so eine ähnliche Geschichte schon mal gelesen, in einem Buch. Leider weiß ich nicht mehr wie es heißt, aber ich kann morgen in der Bücherei nachgucken. Darin ging es auch um eine Hündin, die an Altersschwäche stirbt, und ihren Besitzer, einen kleinen Jungen. Der Junge ist auch todtraurig. Die Hündin schickt ihm vom Himmel aus immer Träume, in denen sie ihm zeigt, wie gut es ihr "da oben" geht. Sie sagt ihm auch, dass sie es okay findet, wenn er sich einen neuen Hund kauft (was er dann auch macht).

2
@CountDracula

Vielleicht hieß das Buch ,,Ein Tag mit Tiger", das habe ich auch schon gelesen. Sehr schönes, aber auch trauriges Buch!

2

Hi! Vor ca. 3 Jahren, als der Besitzer von unserem unserem Nachbargrundstück gestorben ist, haben wir dieses Grundstück gepachtet. Es war ein großes Grundstück mit einer Scheune darauf und dort lebte auch eine Katze. Wir haben die Katze mit dem Grundstück ,,bekommen", weil sie ja sonst keine Besitzer hatte. Sie war sehr alt (ca. 18 Jahre) und ich habe sie sehr ins Herz geschlossen. Letzten März ist sie vom Auto angefahren wurden, musste aber eingeschläfert werden, weil sie sowieso Nierenprobleme hatte. Zuerst war ich total geschockt, und das Schlimmste war, dass ich sie nicht mal gesehen hab, meine Mutter wollte, dass ich sie lebendig in Erinnerung behalte. Als ich sie das Letzte mal sah, habe ich ihr gesagt, dass ich ihr zu Ostern etwas Schönes schenken will. Ich muss jetzt immer noch heulen :´( Jedenfalls habe ich nach ihrem Tod alle Termine abgesagt und mir Zeit für mich genommen, darüber nachgedacht, ob es nicht besser so war, weil sie wirklich Schmerzen hatte. Aber nach einer Zeit ging es wieder.

Ich kann deine Situation gut verstehen, meine erster Hündin starb vor einigen Jahren. Wir wussten nicht genau, wie alt sie war und so kam es für uns sehr überraschend, als sie plötzlich an Altersschwäche starb. danals brach für mich eine Welt zusammen, denn meine Hündin war für mich das tollste Haustier, das man sich vorstellen kann. Sie war mehr als ein Haustier, sie gehörte zur Familie. Sie war wie eine zweite Mutter für mich, denn sie war immer für mich da, wenn es mir nicht gut ging, sie hat mich durch schwere Zeiten hindurchgebracht. Ich trauerte lange um sie, doch irgendwann sah ich ein, dass sie nicht wollen würde, dass ich mein ganzes Leben hinschmeiße, nur weil sie gestorben ist. Sie würde wollen, dass ich sie nicht vergesse und an sie denke, aber nicht, dass ich für den Rest meines Lebens traurig bin. Ich habe ein Bild von ihr in meinem Zimmer, ich empfehle dir, auch ein schönes zu schießen und einzurahmen. So hast du deine Katze jeden Tag vor Gesicht und kannst an sie denken, auch wenn sie vielleicht nicht mehr unter euch weilt. Jedes Lebewesen muss irgendwann sterben, das ist der Lauf der Zeit. Doch es bringt nichts, sein Leben deshalb auszugeben, das würde auch deine Katze nicht wollen. So lange du sie nicht vergisst, dein Leben aber trotzdem so normal wie möglich weiterlebst, wäre auch sie zufrieden.

Mittlerweile haben wir einen neuen Hund ich liebe auch ihn, aber kein Tier dieser welt kann meine Hündin ersetzen. Ich denke noch immer jeden Tag an sie und ich denke, das ist gut so. Ich möchte sie nicht vergessen, dafür war sie ein viel zu toller Hund aber ich habe gelernt, mit der Trauer zu leben.

Ich hoffe, ich konnte dir ein wenig helfen :)

Hallo,

es tut mir sehr leid dass es eurem Kätzchen nicht mehr so gut geht.. Ich habe leider auch was ähnliches durchgemacht. Vor genau einem jahr unterlag mein 14 jähriger Hund seinem Milzkrebs. Das wurde ein halbes Jahr vorher per Zufall diagnostiziert.. bis dahin war er regelmäßig beim Tierarzt, stets bestes Futter und wie das jüngste Kind in unserer Familie von allen umsorgt. Es war damals ein sehr harter Schock für uns, weil wir eigentlich nur zu einer Routineuntersuchung kamen und dann gleich mal ein Tennisball großer Tumor im Bauchraum festgestellt wurde. Uns wurde an ort und stelle zum einschläfern geraten.. da ihm keine 3 wochen gegeben wurden. Wir konnten das nicht so hinnehmen und fuhren ins ausland in eine auf krebs spezialisierte Tierklinik.. dort wurde leider festgestellt dass er bereits im ganzen Körper metastasen gebildet hatte und eine OP nichts bringen würde.

Es hat trotzdem viel gebracht.. wir bekamen die besten medikamente und schmerzmittel die es für geld zu kaufen gibt und normalerweise in der humanmedizin verwendet werden. Da eine Tante von mir auf der Onkologischen Station Ärztin ist, überwachte sie die gesamte Behandlung. Wir waren sehr froh dass wir das Glück hatten unseren Hund noch ein halbes Jahr bei uns zu haben.. Schlussendlich kam er dann zu uns ins wohnzimmer, wie die ganze familie da war.. ging zu jedem hin und schleckte die hand ab.. legte dann seinen kopf in den schoß meiner mutter, schaute jeden nochmal tief in die augen und schlief sofort friedlich ein. Er wurde 2h darauf vom tierkrematorium abgeholt und verbrannt.. die asche bekamen wir in einer urne. Wir haben für medikamente, behandlungen, spezialfutter und co für ihn rund 5000eur ausgegeben in diesem halben jahr. Dazu noch die einäscherung..

Es war anfangs sehr schwer, weil wir eine enge bindung zum tier hatten.. und wir auch lange zeit keinen neuen hund mehr wollten. Es wird aber einfacher.. weil man zeit hatte sich zu verabschieden. Obwohl es ihm in den letzten monaten augenscheinlich gut ging.. wussten wir, dass es nicht von dauer ist. Wir haben diese zeit intensiv genutzt um damit abzuschließen. Ich kann dir das bei deiner katze auch empfehlen.. nutz die zeit die du noch hast.. vor allem wenn du merkst, wie schnell sie bald um sein könnte.

Hallo, Es tut mir echt leid um Deine Katze! Ich habe mich gerade vor einem Monat von einer ganz lieben Katze (15) verabschieden müssen. Sie hatte Bauchspeicheldrüsenkrebs und sie war inoperabel. Ich weiß auch nicht, ob ich ihr das noch angetan hätte. Der Tierarzt kam zu uns und gab ihr die Spritze zum ewigen Schlaf. Meine anderen drei Katzen haben sich nach der Reihe nach von ihr mit Bussis verabschiedet! Wirklich! Ich vermenschliche da nichts! Als die Tierärztin kam, gingen sie aus dem Raum! Ich hielt sie im Arm und sie schaute mir nochmals ganz tief in die Augen, als ob sie sich bedanken wollte - für das schöne Leben, das sie bei mir hatte. (Sie war eine Streunerin und ich fing sie ein und behielt sie) Ja.... nun muss ich aufhören, denn ich heul schon wieder..... Es dauert lange, bis man darüber hinweg ist! Ich habe an ihre Stelle einen 5-jährigen Kater genommen, der ins Tierheim hätte müssen, da sein Frauerl dement wurde und nicht mehr für ihn sorgen konnte. Ich hab ihn vorher nie gesehen..... Als er kam und aus seinem Transportkorb stieg, fiel ich fast um vor Schreck! Er sieht genauso aus, wie meine verstorbene Katze. Ich will nicht sentimental sein - das war nur ein Zufall! Aber eigenartig ist es schon. Deshalb, erspar ihr um Himmels Willen die Chemo und lass sie gehen! Bewahre ihre Würde! Ich wünsche Dir viel Stärke, denn die wirst Du brauchen. LG Silvia

Sissy verabschiedet sich von Pfitschi - (Liebe, Freundschaft, Tiere)

es tut mir sehr leid!!

Auch dir noch viel Stärke!!! Ich habe auch von einer Dame die 2 jetzt bei mir lebenden Katze übernommen!!Und da der Kater nun ja auch schon 11 ist........ :( Das Mädchen ist 7!!

0
@nana64

11 Jahre! War es schwierig ihn einzugliedern? Bei mir ging es ohne Streitereien ab! Ich war total verwundert! Aber mein Alt-Kater hat so um seine Gefährtin geweint und nichts mehr gefressen, dass ich sowieso den vierten Platz belegen musste! "Also warum nicht einer Katze helfen?", war dann meine Frage an mich selbst. So kam es, dass der Kater zu uns kam. Aber Toni, dem Altkater, ist das Geschlecht egal - wahrscheinlich weil beide kastriert sind und er wirklich das Abbild von der verstorbenen Katze ist.Auch hat mir FELIWAY sehr geholfen! Da sind sie alle total wild darauf und liegen alle gemeinsam und entspannt vor dem Stecker! Wenn ich es nicht sehen würde, würde ich es nicht glauben! Alles Liebe noch und viel Glück für Deine Miezen! LG Silvia

1
@Concordia54

Danke Silvia

Ja,ich hatte keine Probleme!!Das einzige,und das ist ja wieder Süß,die lieben beide meinen Mann abgöttisch ;)

Wenn er zur Arbeit ist,da bin ich auch mal gefragt.Aber wehe die hören das Auto.....,dann bin ich abgeschrieben!!

Meine ersten beiden Katzen hatte ich schon von Baby an!!Da wurde meine Minka 19 Jahre,und mein Butsch 21 Jahre!!Da war selbst der Tierarzt erstaunt!!

0
@nana64

Gratulation! Keine meiner Katzen wurde älter als 16 Jahre... bei bestem Futter und regelmäßiger Kontrolle bei der Tierärztin (=meine beste Freundin). Nun sind meine "3" wieder im 10-er angekommen und ich merke, dass eine schwer springen kann. Arthose - war die Diagnose..... Naja.... das ist wohl der Lauf des Lebens............... Ich lerne viel durch meine Katzen. LG Silviwa

0

Hey

erst einmal tut mir das natürlich leid. Ich kann dich total verstehen :'(

Aber es ist ja auch nicht jeder Tumor bösartig und Tierärzte schneiden immer soviel weg, dass der Tumor gar nicht erst wieder kommt. Aber du musst auch bedenken, dass die Katze schon recht alt ist und sie immerhin schöne 15 Jahre hatte und das ist doch das Wichtigste.

Klar ist es sehr schwierig, wenn eine Katze krank wird oder sogar stirbt, aber früher oder später wird man darüber hinwegkommen. Als meine erste Katze gestorben ist, habe ich tagelang nur geweint und sogar in mein Tagebuch geschrieben "Ich wusste nicht, wie ein Tod einer Katze das Leben so verändern kann". Ich dachte, ich würde nie darüber hinwegkommen. Aber das bin ich. Eigentlich war es schon nach einer Woche nicht mehr sooo schlimm und ich meine, das Leben geht weiter, also was will man denn machen? Das hört sich zwar so an, als ob ich es nicht schlimm finde, wenn sein Tier stirbt, aber das ist es. Als meine zweite Katze gestorben ist (sie war mein Leben...wir kannten uns seit ich klein war-.-), wollte ich mich erst umbringen. Sie war einfach die Beste. Sie hat mich immer getröstet und nach 2 schweren Unfällen die sie hatte, hat sie aber immer noch gelebt und sie wurde immer wichtiger für mich. Doch dann wurde sie krank (aufgrund des 1. Unfalls) und meine Eltern wollten, sie so lange wie möglich am Leben halten, für uns. Wäre ich damals schon ein paar Jahre älter gewesen wäre ich mit dieser Entscheidung wohl nicht einverstanden gewesen. Sie hat so sehr gelitten. Jeden Tag bekam sie Medikamente ohne Ende, wurde jede Woche operiert, aber es hatte keinen Sinn mehr und so musste wir sie einschläfern lassen. Ich dachte echt, ich müsste auch sterben. Doch ich habe es verkraftet und eingesehen, dass es das beste für sie war.

Oh gott, ich langweile wahrscheinlich schon jeden mit meiner Lebensgeschichte :'D

Ich weiß wie Du Dich fühlst,und hoffe so sehr für Dich,Deine Tante und natürlich für Sunny das der Tumor gutartig war und nichts weiter wächst. Du mußt Dich aber leider damit abfinden das sie nicht für immer bei Euch bleiben wird. Darum solltest Du die Zeit mit ihr noch geniessen,und ihr Leben so angenehm und schön wie möglich gestalten. Dazu gehört auch,sie vor Leid zu bewahren,und wenn sie irgendwann mal Schmerzen bekommt,loszulassen und sie erlösen zu lassen. Das kann schon bald sein,es kann aber auch noch ein paar Jahre dauern. Ich habe vor 1,5 jahren einen sehr lieben Hund verloren,der die letzten 3 Jahre seines Lebens krank war (Diabetes) und dadurch blind wurde. Ich habe alles getan damit es meinem Hund gut geht,mich rund um die Uhr um sie gekümmert,bin nachts manchmal alle 2 Stunden aufgestanden weil sie raus mußte,solche Schübe hatte sie beim Wetterwechsel. Es war anstrengend,aber in der Zeit sind wir mehr zusammen gewachsen als wir es ohnehin schon waren. Ihr Tod kam nicht unerwartet,hat mich aber tief getroffen,ich trauere immer noch sehr und weine immer noch fast jeden Tag,wenn ich an sie denke. Und das obwohl ich inzwischen wieder 2 Hunde habe,die ich ebenfalls über alles liebe und für die ich ebenalls alles tun würde. Zum Leben gehört nun mal leider auch das man sich von Menschen und Tieren verabschieden muß,aber solange man sich an sie erinnert sind sie immer noch bei uns. Ich weiß,damit ist Dir jetzt nicht wirklich geholfen,aber ich hoffe das es Dir jetzt ein bischen besser geht.

du schreibst ja, das deine Sunny schon 15 Jahre ist!!Da zählt sie schon zu den sehr alten Damen!!Deine Tante hat nun die Katze behandeln lassen,das hätte der Tierarzt nicht getan,wenn er keine Chance gesehen hätte!!Jetzt müsst ihr warten und hoffen!!Doch soll es nicht sein,und sie leidet stärker dann müsst ihr stark sein und Sunny von Qual und Pein befreien!!Ich weis dass es schwer sein wird!!Ich habe auch zwei Katzen schon "HEIMGEHEN" gesehen!!Meine Minka wurde 19 Jahre,und hatte Knochenkrebs im Gesicht!!Mein Kater Butsch wurde 21 Jahre und war einfach alt,konnte nicht mehr fressen,kam ohne Hilfe nicht zur Toilette!!Irgendwann wollte er gar nicht mehr laufen!!Da sind wir zum Tierarzt und er durfte "Heim gehen"!! Ich war auch lange traurig,hatte ich die beiden doch schon so lange,von Baby an!!Aber es hat mich getröstet das nun kein Schmerz mehr die beiden Quälen konnte!!Heut habe ich wieder 2 Katzen,einer ist 11 und die andere ist 7 Jahre!!Auch da weis ich das irgendwann die Zeit der "Heimkehr kommt!!

also meine tante hatte auch ein hund namens bobo.die war so alt wie ich und ich lag sehr an ihr.meine tante lebt im ausland deswegen kann ich sie nur alle 2jahre sehen.als ich vorletztes jahr kam,hab ich sie gefragt wo bobo ist.dann meinte sie das sie schon tot ist :( ich war so traurig und musste schnell zum badezimmer.Sie war für mich auch wie eine bf.als es mir nach dem flug zum ausland schlecht ging hab ich mich aufm boden hingesetzt und dann ist sie zu mir gekommen und hat mich getröstet.man kann nie über etwas hinweg kommen man kann nur nicht daran denken.man muss sich dann bisschen ablenken lassen. ambesten ein erinnerungs foto.

Ein Foto hab ich, aber leider nur eins :( vllt sollte ich meine Cousine fragen, ob sie mir noch ein paar ausdrucken kann...

1

Hallo Bloodsuckerin, du musst ein bisschen mehr an das Tier denken, dann erst an dich. Das ist nicht böse gemeint. Über Tumoren wurde schon alles gesagt, und einer Chemo würde ich die Katze nicht mehr aussetzen. Ich selbst habe auch schon einige Tiere verloren. Vor 1/2 Jahr erst meine, über alles geliebte, Hündin. Sie war 14 Jahre immer an meiner Seite. Bei der Euthanasie war ich bei ihr bis zum Schluss. Dann habe ich sie einzeln einäschern lassen, und jetzt ist sie, in einer Urne, wieder bei uns. Meine Trauer habe ich ausgelebt und nicht unterdrückt. Noch heute muss ich manchmal weinen. Ich wünsche dir alles Liebe für die Katze.

Unsere liebe Peggy - (Liebe, Freundschaft, Tiere)

Hi liebes Mädchen , Das mit deiner Sunny tut mir sehr leid aber nun warte erst mal ab und laß dir sagen auch Tiere haben einen starken überlebenswillen wenn sie wissen das sie sehr geliebt werden , zeig ihr wie sehr du sie liebst und brauchst und betüddel sie ein bischen das gibt ihr enormen auftrieb !! Ich habe meinen geliebten Merlin im November 2010 verloren mit 14 Jahren und gesehen hatte ich ihn das erste mal mit 3 Wochen <3 als wir uns das erste mal sahen war es Liebe auf den ersten Blick für uns und er wurde mein Beschützer , bester Freund , tröster und aufheiterer !!!!!!!! Er hatte 3 Schlaganfälle in 24 Stunden und der letzte war so schlimm das der Arzt mir sagte --- Lassen sie ihn gehen ;-((( ich ließ ihn dann ins Regenbogenland gehen und dachte nun muß ich auch sterben aber immer wenn ich sein Bild ansah war mir als wenn er sagte -- du hast noch eine Aufgabe !!! Anfang Dezember sah ich dann in einer Zeitung eine kleine Handvoll Hund den keiner haben wollte er war der letzte und schwächste in seinem Wurf und mir war als hätte Merlin ihn zu mir geschickt und so nahm ich den kleinen Kerl und er hat sich toll rausgemacht und ich weiß Merlin hat ihn zu mir geschickt das ich nicht mehr traurig bin !! <3 Ich werde aber meinen Merlin nie vergessen und wenn ich mal traurig bin sehe ich auf Merlins Bild und es geht mir wieder besser und ich weiß eines Tages sehen wir uns wieder !!!!!!!!!!!! <3<3 Ganz liebe Grüße deine Radschula und klein Kito Wuff Wuff <3

Danke euch allen für die Antworten :)

Es ist sowieso ganz komisch: Ich habe schon seit Monaten das Gefühl, dass sie nicht mehr lange haben würde, obwohl es dafür nie einen richtigen Grund gab. Dass sie einen Tumor hatte, weiß ich erst seit Samstag. Mental habe ich mich deswegen auch schon ein bisschen darauf vorbereiten können (mal abgesehen davon, dass ich mich mit dem Tod beschäftige, seit ich 9 bin, also seit gut sechs Jahren), aber das macht es für mich nicht viel weniger schlimm :( warum darf Sunny nicht ganz in Ruhe alt werden und muss auch noch so eine Scheiß Krankheit kriegen :(

warum darf Sunny nicht ganz in Ruhe alt werden

Sie ist doch in Ruhe und unter Lieben Menschen ALT geworden!!Ihr habt gut für sie gesorgt!!

0

Es tut mir zwar leid was mit deiner Katze passiert, auch Tiere können krank werden,das ist leider bei uns Menschen auch so!

0

Ich kann dich sehr gut verstehen. Da ich schon 65 Jahre alt bin ist das mir leider schon öfter passiert. Man leidet mit jedem Tier mit, es tut immer wieder weh. 15 Jahre ist schon ein schönes Alter für eine Katze, und wenn dann so eine große OP gemacht werden muss, dann braucht die Katze natürlich länger, um wieder so richtig auf die Beine kommt. Ich glaube, dass bei Katzen keine Chemotherapie gemacht wird. Sie ist sehr aufwendig und teuer und auch für die Katze nicht leicht auszuhalten. Das sollte man dem kleinen Tierchen nicht zumuten.

Danke für die Antwort :)

Doch, auch bei Katzen wird so was teilweise gemacht.

0

Als ich noch kleiner(also 5 oder 6) war ist mein Hund gestorben und ich war tottraurig und habe Jahre danach noch wegen 'Blume' geweint, das könnte ich immer noch. Wir haben uns einen neuen Hund zugelegt und diese Maus ist seit 9 Jahren meine beste Freundin.

Aber bitte lass die Katze nicht unnötig leiden, lass sie lieber gehen wenn sie wirklich Krebs haben sollte, auch wenn es sehr schmerzt.

Deine Sunny ist schon eine alte Dame , die ihre schönsten Zeiten mit Dir gelebt hat und sich langsam darauf vorbereitet von dieser Welt zu gehen . Hab Sie lieb , solange Sie da ist , aber respektiere Ihr alter und die Tatsache , das Ihr Leben gelebt ist ! Hab selber einen süssen Kater, der mir sehr viel Zuneigung gegeben hat , seine Zeit ist noch nicht gekommen , aber ich weiß eins , wenn er geht , werde ich dem kleinen Scheisser sehr dankbar sein , für alles was er mir gegeben hat !!!

Ich kann dich verstehen, aber der Tod gehört zum Leben dazu, auch wenn es schmerzt. ich habe auch schon einige Tiere verloren und eine OP in dem Alter birgt große risiken. Am besten du versuchst drüber hinweg zu kommen, wenn sie wirklich sterben sollte, das Leben geht weiter.

Ich war einige monate total ferzig deswegn und jedes mal wenn irgendwer auch nur von katzen oder tod geredet hat war ich voll traurig. Hatte meinen kater aicb seit ich 1 jahr alt bin ( er is 16 geworden) Aber grade wenn des tier am ende sehrkrank is ( was mein kater auch war) ist es einfach grausam das tier ewig weiterzuoperieren und zu behandeln. man findet sich irgrndwann damit ab.

Eigendlich habt ihr mir bis zum vorletzten satz leid getan. Aber wer seiner Katze ein glöckchen umhängt ist weit davon entfernt ein Katzenfreund zu sein.

Aber wer seiner Katze ein glöckchen umhängt ist weit davon entfernt ein Katzenfreund zu sein.

Seltsame Einstellung, das Glöckchen stört sie doch überhaupt nicht! Und seinen Zweck erfüllt es sowieso nicht so gut: Vögel fängt sie trotzdem noch, und das genau so gut wie ohne Glöckchen auch.

1

Du hängst wirklich sehr an der Katze.. Allerdings - nein ich bin keine Tierhasserin - solltest du dich von der Katze lösen können. Das ist nunmal der Kreislauf des Lebens.

Wie teuer die Kosten einer Therapie wären weiß ich nicht, sie dürften aber sehr hoch sein, zumal das bei Tieren die Lebenserwartung vielleicht um ein Jahr erhöht. Sunny ist schon sehr alt und ob ihr eine solch starke Therapie wirklich gut tut.. naja ich weiß nicht.

Bitte, bitte denkt auch an das Tier..

Was möchtest Du wissen?