Katze ist unglaublich anhänglich! Wie kann ich am besten damit umgehen?

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8 Antworten

Mitnehmen würde ich den Kleinen nicht. Ich würde den Kleinen vorerst mal nicht überall hin mitnehmen, sondern ihn ruhig auch mal ne Weile alleine lassen, auch wenn er dann vielleicht sauer ist, aber ich denke, dass er sich dann bis im September daran gewöhnt hat, dass Du nicht immer für ihn da bist.

Er ist ja auch schon öfter mal 'nen Tag mit seinem Bruder alleine geblieben. Der "maximalste" Zeitraum waren 2 Tage. Danach war er ein paar Tage lang noch ein wenig anhänglicher als sonst, aber er hat es ertragen. Aber wenn er auf einen längeren Zeitraum hin leidet und nicht frisst, dann geht es dabei ja auch MIR schlecht .. ich möchte ja, dass es meinem Tier so gut geht, wie möglich. Wenn es nicht möglich wäre, ihn in der Flugkabine mitzunehmen, würde ich ihm das fliegen im "Frachtraum" auch auf KEINEN FALL unter keinen Umständen zumuten wollen.

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hmmm er wurde als Baby halt so zu sagen verwöhnt und daran gewöhnen sich katzen es geht nicht leicht sie umzugewöhnen sprecht mit katzen Züchtern sie wissen am besten was zu tun ist sie haben doch schon so viele gehabt diese werden euch bestimmt gerne helfen nummern von Züchtern findet ihr überall und dann wenn sie euch helfen kauft denn Züchtern für die hilfe ein wenig futter für deren katzen da wenn ihr noch mal hilfe braucht helfen sie euch 1000000% wieder also noch viel glück!!!

Hallo, ich denke, dass du Oliver das nicht wirklich abgewöhnen kannst. Du bist seine Mama und sein Lebensretter. Er ist mit dir mehr verbunden als sein Bruder. Ich hatte auch mal ein Kätzchen vor dem Tod gerettet. Niemand wollte es haben. Er war damals 6 oder 7 Wochen alt. Hing auch sehr an mir. Schlief bei mir auf dem Kopfkissen, konnte Türen aufmachen und sogar meinen alten Kühlschrank, der am Boden stand, öffnen. Erst als er älter wurde, ist er selbstständiger geworden. Ich habe ihn auch überall mitgenommen. Wenn Du ihn mit nach Amerika nehmen möchtest, würde ich mich beim Tierarzt erkundigen was du für Impfungen brauchst, ob er dort in Quarantäne tun musst, wieviel Tage? Ansonsten muss Dein Freund jetzt anfangen den kleinen Kerl zu bespaßen, damit er ihn auch so gerne hat wie Dich und Du ohne Sorgen in die USA fliegen kannst. Wünsche Dir viel Glück. Deine Geschichte ist wirklich reizend. Liebe Grüße Schnegge

Lieben Dank für deine Antwort. :) Ich denke auch, ich erkundige mich zumindest mal bei meinem Tierarzt ob ein Flug zumutbar wäre. Wenn mein Tierarzt mir abrät und/oder Oliver nicht in der Kabine mitfliegen dürfte, werde ich ihm das allerdings auch nicht zumuten. Lieber Gruß!

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@xxgoldencagexx

Hallo, soviel ich weiß, dürfen Tiere nicht in der Passagierkabine mitfliegen, sondern kommen in ein extra dafür vorgesehene Unterkunft und dort kannst Du ihn wärend dem Flug auch nicht aufsuchen. Wäre schon hart für den Kleinen. Ich hoffe auf jeden Fall, dass Du eine gute Lösung findest. Lieben Gruß!

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Katzen sind normalerweise eher unabhängige Gesellen - deinem kleinen fehlte ja nun die "frühkindliche Prägung" auf andere Katzen sozusagen. Seine erste Bezugsperson bist du, und da ist es nur verständlich, dass er ein wenig zwischen den Welten feststeckt. Er ist ein bisschen unsicher und hängt deswegen so sehr an dir, denn du bedeutest Futter, Nähe, Wärme, Leben - kurzum: du bist Mutter, und an dir orientiert er sich. natürlich merkt er, dass du keine Katze bist, und das er anders ist als du, das dauert, bis er sich selbst und seinen Platz findet.

Das muss aber nicht heißen, dass du ihm etwas antust oder ihm etwas wegnimmst, wenn du dein Leben auch mal lebst ohne Katzenmama zu sein - er muss das lernen, und das wird er auch. Solange ihr seine verweigerung mit Leckerlies kompensiert, hat er ja nciht wirklich "Druck" wieder zu fressen ;) Ich gehe mal davon aus, dass er körperlich gesund ist, da steckt der 2 tage Fressverweigerung auch mal weg, und da gehen auch 2 Wochen ins Land, ohne dass er bei reduzierter Nahrungsaufnahme Schaden nimmt, also mach dir nciht zu viele Sorgen. Irgendwann ist der Hunger schon stärker als die Verunsicherung, und dann hat er einen Tollen schritt in seiner Entwicklung gemacht: er hat gelernt zu Fressen ohne dass du da bist, und das ist toll, denn das gibt ihm die Unabhängigkeit und den Eigensinn zurück, den die Katze normalerweise ausmacht. Er scheint auch sehr gut aufgehoben, denn Handaufzuchten haben häufig so gut wie keine Kinderstube und sind alles andere als anhänglich, jedenfalls wenn sie dann in unerfahrene Hände kommen.

Ein Flug bedeutet für jedes Tier unglaubliche Strapazen, und das würde ich ihm nicht zumuten wollen, zumal du dann ja beide mitnehmen müsstest, weil Katzenkontakt wichtig ist! Ich glaube, es wäre besser für ihn, seine angespannte emotionale Lage auszuhalten, dich da durch zu kämpfen und danach ein stärkeres Katerchen zu sein, als ihm das Trauma eines mehrstündigen Flugs zuzumuten... Außerdem bedeutet Fliegen ja auch Landen und Starten, in dem Teil des Flugzeugs, indem die Tiere mitfliegen, wird der Druckausgleich weniger reguliert als in den Kabinen, deswegen geht das immer mit Druck und Schmerzen in den Ohren einher, selbst in der Kabine leiden manche Menschen da drunter... Und das Tier versteht ja nun nicht was los ist. Es tut weh in den Ohren, es ist laut, es ist dunkel, es riecht total fremd, und wenn er ankommt wird er hin und her geschoben, bis du endlich wieder da bist (wie er DANN erst klammern wird!) und wenn du ihn dann auch noch in fremder Umgebung mal für ne Stunde nicht mitnehmen kannst... Das wird nicht lustig... Und dann der Rückflug.

Klingt für mich jetzt nicht lohnenswert.

Lass ihn ein wenig nach Mama weinen, und gib ihm die Chance ein Großer zu werden, abnabeln ist auch für Katzen wichtig. (Vielleicht musst du dich dann auch damit auseinander setzen, dich auch ein Stück von deinem Baby abzunabeln ;) )

Erst mal vielen Dank dafür, dass du dir die Zeit genommen hast, eine SO umfangreiche Antwort zu schreiben. :) Ich will einfach alles richtig machen, wenn du verstehst was ich meine .. und dass es ihm so gut geht, wie möglich. Als ich ihn zu mir genommen habe, und nur eine 50/50 Chance bestand dass er überlebt, habe ich mir geschworen dass es ihm nie an etwas fehlen soll .. nicht an Katzengesellschaft, oder an einer Katzengerechten Kratzlandschaft (das vernachlässigen ZU VIELE Katzenbesitzer, meiner Meinung nach) Ich kann meinen Aufenthalt in den USA eigentlich nicht von meinem Haustier abhängig machen, aber wenn ich mit dem Gefühl fahre, dass es ihm schlecht geht, kann ich mich dort auch nicht unbefangen auf andere Dinge konzentrieren. Das klingt vielleicht etwas extrem, aber er ist halt praktisch mein "Baby" .. ich hab ihn mit Milch gefüttert, bin nachts aufgestanden um zu schauen ob er atmet, hab ihn erzogen so gut ich konnte .. und alldem kann ich es einfache nicht ertragen, zu wissen dass er sich schlecht fühlt. - Obwohl er meinen Freund auch wirklich sehr lieb hat. :)

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@xxgoldencagexx

Ja, genau das meine ich. Du bringst den Kleinen damit aber auch in eine Erwartungshaltung, die er erfüllen möchte: er will halt auch dein Baby sein, kann er das nicht, dann ist um ihn herum alles komisch, und das was Katzen dann üblicherweise machen ist, ihren Kopf anzuwerfen und nachzudenken, und dabei fressen sie weniger. Wenn er ein Kind wäre, würde man sagen, dass er trotzt. ;)

Nun ist er ja aber eine Katze, und bei aller Tierleibe: irgendwann läufst du Gefahr, dass diese übermäßige Bindung euch beiden das Leben schwer macht.

Er wird nicht verhungern, nur weil er ein paar Tage mal jammert, und dein Freund ist ja auch noch da, und der andere Kater, der ihm dann schon irgendwann mal einen Klapps geben wird "Hallo, nu friss mal, ich will spielen!". Du musst dir da gar nicht so viele Gedanken machen. Auch wenns schwer ist.

Ich meine: wenn ihr euch da noch weiter reinsteigert, ist das ja auch nicht gut für ihn: was wenn du mal wirklich nicht bei ihm sein kannst (Krankenhaus, aber toi toi toi dass das nicht passiert!). Dann muss er das auch überstehen, besser er lernts jetzt schon, ohne dass die ganze Zeit diese Stimmung von "es ist was schlimmes passiert" in der Luft hängt.

Er wird sehen, dass du wieder kommst, und dass er sein Katzenleben meistern kann, wenn du nicht in der Nähe bist, und das ist gut für ihn, denn das nimmt ihm die Angst und emotionale Anhängigkeit von dir.

Ich glaube, du siehst das zu verbissen, auch wenn das total verständlich ist. Er ist aber jetzt ein großes Katerchen, dass nicht mehr aus dem Fläschchen trinken muss und auch nicht mehr 50/50 Risiko hat zu sterben. Die Zeit hat er überstanden, und glaub mir: er übersteht das auch wenn du mal in die USA fliegst, der kleine Kämpfer ;)

Was dich betrifft ist das ne andere Sache, ich glaube auch, dir fällt das schwerer, dich abzunabeln als dem Katerchen, aber da müssen wir Mamas alle mal durch (und ich weiß, wovon ich spreche, meine Kinder gehen seit Herbst in die Kita und ich muss meinen Großen in 2 Wochen zum ersten Mal im leben für mehr als 24 Stunden entbehren, weil der auf Kitareise fährt. Komischer Vergleich, aber ich glaube, das passt hier)

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Hallo, also mein erster Tip ist dass nur noch dein Freund Oliver füttert und leckerlies gibt. Das wirkt wunder. Hat bei uns auch geklappt

Diese Anhänglichkeit ist (besonders bei Katern) nicht ungewöhnlich. Das kann Du nicht "aberziehen". Ich hatte selber einen Kater der 16 Jahre lang so anhänglich war.

Du wirst ja in den 16 Jahren auch mal in den Urlaub geflogen sein? .. Hast du ihn mitgenommen?

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Ich habe mal gelesen, dass anhänglichen Katzen Beschäftigung fehlt. Hat er einen Kratzbaum auf dem er sich austoben und klettern kann? Gibt es bei euch ,,erhöhte" Plätze? Und spielt du oder dein Freund des öfteren mit ihm? Darf er nach draußen und seine Umwelt erkunden?

Ich denke er benötigt einfach etwas Abwechslung.

Er und sein Bruder haben eine KratzLANDSCHAFT in einem eigenen Zimmer, mit 2 deckenhohen Kratzbäumen, die durch den Raum miteinander verbunden sind und diversen anderen Spielzeugen wie einem Katzentunnel etc.. Langweilig ist den beiden GARANTIERT nicht, keine Sorge. :)

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@xxgoldencagexx

ok das ist schon einmal sehr gut^^ wieso dein Kater aber dann so anhänglich ist kann ich dann leider nicht sagen.... vielleicht sieht er dich ja als seine ,,Mutter" an, da du ja meintest, dass du sie sehr jung ausgesetzt - wie kann mal sowas nur machen?! - gefunden hast. Dann wurden sie ja auch schon im Kleinkindalter von ihrer Mutter getrennt, was natürlich unvorteilhaft ist. Vielleicht hat er das als großen Schmerz empfunden.... und versucht es nun zu kompensieren ... Ich denke, dass er dich daher als seine Ersatzmutter ansieht.

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@Shirosaki

Gefunden habe ich ihn und seinen Wurf ja nicht selbst, sondern von einer Freundin meiner Mutter "bekommen" die Ehrenamtlich fürs städtische Tierheim arbeitet. Und dort fehlt es leider einfach zu oft an Zeit und Personal, um sich um solche "Problemfälle" ausreichend zu kümmern. Eigentlich wollte ich nie Haustiere, um ungebunden zu bleiben .. aber wenn man gebeten wird und die kleinen Mäuse einmal sieht, kann man einfach nicht "Nein" sagen. Mir ist es auch unbegreiflich, wie man es so kleinen Lebewesen, die ja sogar auf Hilfe angewiesen sind antuen kann, sie so früh von der Mama zu trennen und dann in einer PLASTIKTÜTE auszusetzen. Unmenschlich.

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klingt vieleicht blöd aber hast du etwas was nach dir richt wenn ja könnt ihr mal ausprobieren ob er was frisst wenn du weg bist aber etwas bei sich hat was nach dir richt

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