Ist das schlecht für die Katze, wenn sie nur in der Wohnung gehalten wird?

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7 Antworten

Hallo LueLue93,

Es gibt viele Gründe, warum man eine Katze als Wohnungskatze hält. Ob es der Vermieter ist, der eine Haltung nur im Haus duldet, oder die Lage der Wohnung an einer stark befahrenen Straße.

Eine artgerechte Haltung einer reinen Wohnungskatze ist nicht so schwer. Und erst recht, wenn die Katze nie den Freigang kennen gelernt hat.

Eine reine Wohnungshaltung ist kein Problem, doch man muss einige Dinge berücksichtigen !

Auf jeden Fall lautet die oberste Regel:

Eine Katze nie alleine halten !

Minimum ist eine 2-Zimmer Wohnung. Die Quadratmeter sind weniger wichtig, eher die Aufteilung der Räume, die Abwechslung und Rückzugsmöglichkeiten bieten müssen. Es sollte für die Katze möglichst keine Tabuzone geben, außer heiße Herdplatten. Zudem kann man auch in die Höhe gehen. Katzen lieben Catwalks zum Klettern.

Die Grundausstattung einer Katze sollte jedem klar sein, hier darf es auch gerne etwas mehr sein. Zum Beispiel gibt es, gerade für Indoor-Katzen, ganz tolle Denkspiele.

Es versteht sich auch von selbst, das für die Katze Putzmittel, Giftpflanzen oder andere gefährliche Stoffe unerreichbar aufbewahrt werden müssen. Waschmaschine, Trockner, sind keine Spiel- oder Schlafplätze und sollten daher nicht geduldet werden.

Gibt es einen Balkon, so kann dieser mit einem Netz gesichert werden. Dann hat die Katze immer hin etwas Auslauf und frische Luft. Alternativ gibt es inzwischen auch schöne Katzenbalkone für am Fenster. Diese kann man auch selbst bauen. Oder es gibt noch die Möglichkeit, die Katze an ein Geschirr und Leine zu gewöhnen, um mit ihr in den gesicherten Freigang spazieren zu gehen. Hier zu gebe ich auch gerne Tipps, wenn erforderlich.

Ansonsten unterscheidet sich die Haltung einer Wohnungskatze nicht, von Freigängern.

Und ganz wichtig: Auch Wohnungskatzen sollten einen Chip tragen und bei Tasso registriert sein !

Alles Gute

LG

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Ich kann Deine Angst verstehen, meine Katzen waren immer Wohnungskatzen und fühlen sich sichtlich wohl. Aber bitte halte in jedem Fall 2 Katzen, damit sie sich nicht allein fühlt. Du kannst den Spielgefährten nicht ersetzen, so gut Du es vielleicht auch meinst. Daß alles andere (Spielmöglichkeiten usw.) stimmen muß, weißt Du ja.

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Wohnungskatzen nie alleine halten, immer zu zweit.

Wenn eine katze nichts anderes kennt als Wohnungshaltung, ist es nicht schlimm.

Des weiteren gibt es die Möglichkeit eine katze an leine und geschirr zu gewöhnen. 

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Jup...

Die hier schon genannten Argumente sind echt gut.

EINE Katze alleine fühlt sich in jedem Fall einsam.

Zwei Wohnungs-Katzen brauchen aber schon einiges an Platz. 45 qm sind für zwei Menschen plus zwei Katzen verdammt knapp.

Da muss man sich gut arrangieren. Falls da klappt, kann die enge Wohnung vier Bewohnerinnen deutlich glücklicher machen.

Aber Katzen kratzen. Schaut, dass ihr eure Klamotten usw. in Sicherheit verstauen und den Katzen einen geeigneten Kratzbaum bieten könnt.

Und Katzen können stinken. Ein gut umsorgtes Katzenklo ist in so einer kleinen Wohnung extrem wichtig.

Habt ihr wen, der sich um die Katzen kümmern kann, solltet ihr mal wegfahren?

Grüße,

Tanja

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hallo:)

die Katze bzw der Kater würde zwar sicherer leben in der Wohnung aber glücklich wäre er glaube ich nicht :( ich verstehe deine angst gut aber wie wäre es wenn ihr euch dann noch einen kater/katze dazu holt, dann könnten die beiden zwar nicht raus aber sie hätten sich gegenseitig zum spielen manchmal (ich weiss das katzen Einzelgänger sind :) )

LG und viel Glück :)

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Kommentar von melinaschneid
25.03.2016, 19:13

Katzen sind keine Einzelgänger sondern lediglich Einzeljäger. Wenn man katzen in der Wohnung hält sind 2 Katzen müssen es unbedingt 2 sein.

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Wenn die Katze von Anfang an als Wohnungskatze gehalten wird und die Wohnung auch entsprechend eingerichtet wird, spricht nichts dagegen und hat auch nichts mit Tierquälerei zu tun.

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Kommentar von LueLue93
25.03.2016, 19:08

Natürlich würde die Wohnung dann entsprechend eingerichtet werden.
Wir wollen ja, dass es der Katze gut geht. Ich habe halt nur Angst, dass der Katze die Wohnung zu klein ist. Bewegung hätte sie Ansicht genug, da wir kratzbaum, Regale ect. für die Katze kaufen würden, damit sie klettern und sich bewegen kann.

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Kommentar von palusa
26.03.2016, 19:41

eine kleine katze allein einzusperren ist alels, aber nicht artgerecht!

da hilft auch keine viele beschäftigung. der mensch ersetzt die mitkatze maximal zu nem viertel

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Wenn sie die 45 qm jederzeit mit benutzen kann - warum nicht? Ich habe auch einen Stubenkater, der zwar im ersten Jahr Freigänger war - aber sich prima und schnell in der Wohnung eingelebt hat. Jedes Tier, was ein gutes Zuhause hat ist 1000 x besser als die armen Tierchen in den Heimen oder die auf der Straße herrenlos verbringen. Viel Spaß mit dem Kleinen - schon einen Namen ausgedacht? ;-)

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Kommentar von LueLue93
25.03.2016, 19:11

Okay, gut. Ich mag einfach nicht, dass es dem Kleinen schlecht geht, weil die Wohnung für ihn zu klein ist.

Wir sind noch ein bisjen nach einem Namen am schauen. :D
Das ist eine so schwere Entscheidung, weil es so viele tolle Namen gibt. :)

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