Katze hat Persönlichkeitsstörung?

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Hey, mein Beileid. Natürlich wirkt sich der Tod auf die zweite Katze aus. Das war bei mir auch so. mein Kater musste eingeschläfert werden, weshalb der andere schon am Rad gedreht hat, als wir mit einem leeren Katzenkorb nach hause gekommen sind. Wir mussten so schnell wie möglich einen neuen holen, sonst wäre der andere vor Trauer und Hektik noch eingegangen (er hat nämlich schon aufgehört zu fressen und hatte eine Panikattake nach der anderen). Erst als er wieder einen Kumpel hatte, hat sich das ganze langsam gebessert. 

Ich glaube, mein Kater hat gewusst, was passiert ist. 

Eine Katze, die es gewohnt ist, einen Kumpel zu haben und ihren Kumpel mag, ist jedenfalls traurig, wenn der Partner stirbt und plötzlich nicht mehr da ist. Die einen werden damit fertig, die anderen brauchen wieder einen Kumpel. Da es bei dir schon eine Woche her ist, würde ich sagen, es ist sinnvoll, wieder eine Katze ins Haus zu holen. Dann ist deine Katze nämlich auch abgelenkt. Trauerzeit braucht sie jetzt nicht unbedingt, würde ich sagen. Aber hey, du kennst deine Katze, entscheide aus dem Bauch heraus. Meinem Kater hat es nur gutgetan, nach drei Tagen gleich wieder einen Kumpel zu bekommen. Aber letzten Endes bist du diejenige, die, wie gesagt, deine Katze kennt. Wenn sie rausgeht und andere Kumpels hat, ist es denke ich nicht ganz so eilig mit der Entscheidung. Aber wenn sie viel drinne oder ausschließlich drinne ist, hol ihr lieber möglichst schnell einen Kumel. 

Alles Gute, ich hoffe wirklich, du musst nicht noch einmal so etwas schreckliches durchmachen, ich finde es ja schon schlimm, wenn die Katze eingeschläfert wird, wenn sie totkrank war... Ich hoffe, ich konnte dir helfen und knuddel deine Katze von mir. LG

Hallo LiaCounter,

auch Katzen trauern und brauchen etwas Zeit. Die Trauer zeigt sich von Katze zu Katze unterschiedlich. Sie haben z.B. wenig Interesse am spielen, oder werden sehr anhänglich, zieht sich zurück oder frisst nicht mehr richtig. Wird dieses Verhalten allerdings schlimmer, das die Katze das Futter völlig verweigert, oder gar depressiv wird, sollte man sich Hilfe holen.

Wenn eine geliebte Bezugsperson oder der Artgenosse stirbt, kann das die Katze in tiefe Verzweiflung stürzten und auch leider zur Unsauberkeit führen. Hier aber bitte trotzdem vom TA abklären lassen, das kein gesundheitliches Problem, wie z.B. Blasenentzündung vorliegt.

Katzen machen, genau wie wir Menschen, einen Trauerprozess durch. Der dauert von Katze zu Katze unterschiedlich lange.

Die Hamburger Katzenpsychologin und Tierhomöopathin Janine Baguhn rät dazu, etwa 1 Jahr zu warten, bis man einen neuen Artgenossen dazu holt.

Du kennst deine Katze doch am Besten. Achte mal auf ihre Körpersprache, auf die Ohrzeichen. Du wirst erkennen wie sich deine Katze gerade fühlt.

Erkundige dich mal bei TA, ob du deiner Fellnase Zylkene zur psychischen Erleichterung geben darfst. Wenn ja, das Mittel braucht paar Tage bis es wirkt. Du kannst die Kapseln öffnen und über das Futter streuen, oder auch mal mit etwas Joghurt geben. Ebenso kann auch eine Weile Feliway helfen.

LG

Ja natürlich ist sie das von traumatisiert! Katzen sind auch nur Menschen, die leiden genauso unter dem Verlust eines Freundes wie wir auch. vor allem, wenn sie das auch noch mit erlebt hat.

Deine Katze braucht gerade unheimlich viel Trost, eine 2. Katze ist sehr wichtig. Auch wenn die sich vielleicht zuerst nicht vertragen werden...

Tiere können sogar an gebrochenem Herzen sterben...

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