katze erlaubt, hund verboten?!

10 Antworten

wie hier schon gesagt wurde; der Vermieter hat alle Rechte; was er den EINEN erlaubt muss nicht für den ANDEREN gelten. Ich würde auch erst mal mit allen Parteien sprechen und dann mit dem Vermieter. Erfüllst du die Bedingungen für eine Hundehaltung? ich meine bist du zu Hause oder gehst du Arbeiten? einen Hund kann ich nicht stundenlang alleine lassen, mit einem Hund muss ich Gassi gehen, ein Hund braucht Erziehung. Ist bei dir in der näheren Umgebung genügend Grünfläche? gibt es eine Hundeschule wo du mit dem Hund hingehen kannst? Welche Rasse würdest du dir nehmen? wenn du dir darüber schon Gedanken gemacht hast dann würde ich, wie ich schon oben geschrieben habe das Gespräch suchen.

Eine Klausel wonach die Haltung von Haustieren (Nutztiere ist was anderes) untersagt ist, ist unwirksam. Die Haltung von Katzen und Hunden (laut BGH keine Kleintiere) ist dennoch genehmigungspflichtig.

Seit neuestem jedoch darf der Vermieter die Haltung dieser Tiere nicht mehr generell und grundlos untersagen. Ein verantwortungsbewußter Mensch holt sich aber keine Katze oder einen Hund trotz unbegründeter oder unzureichender Ablehnung des Vermieters.

Was der Vermieter dem einen Mieter erlaubt muß er dem anderen noch lange nicht erlauben.

Selbst wenn laut Mietvertrag die Tierhaltung nur mit Zustimmung des Vermieters möglich ist, kann die Haltung von Kleintieren (z.B. Fische, Hamster oder Wellensittich) nicht verboten werden. Ein Yorkshire-Terrier ist – obwohl ein Hund – ein Kleintier und bedarf nicht der Zustimmung des Vermieters. Die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen die Haltung von Hunden und Katzen in Mietwohnungen erlaubt ist, ist in Rechtsprechung und Literatur umstritten. Bei der Beurteilung dieser Frage kommt es zunächst darauf an, ob die Parteien insoweit im Mietvertrag eine Regelung getroffen haben oder nicht. Eine solche formularmäßige Regelung ist nach ganz herrschender Auffassung grundsätzlich wirksam, wenn - wie hier - Kleintiere wie Ziervögel und Zierfische von dem Verbot ausgenommen sind und für die Zustimmung kein Schriftformerfordernis aufgestellt wird. nach Ihrer Darstellung der verwendeten Klausel ist diese unwirksam. Fehlt es an einer wirksamen Regelung im Mietvertrag, hängt die Zulässigkeit der Tierhaltung davon ab, ob sie zum vertragsgemäßen Gebrauch der Mietwohnung gehört. Die Beantwortung dieser Frage erfordert bei anderen Haustieren als Kleintieren eine umfassende Abwägung der Interessen des Vermieters und des Mieters sowie der weiteren Beteiligten. Diese Abwägung lässt sich nicht allgemein, sondern nur im Einzelfall vornehmen, weil die dabei zu berücksichtigenden Umstände so individuell und vielgestaltig sind, dass sich jede schematische Lösung verbietet, so der BGH. Grundsätzlich ist es irrelevant was der Nachbar darf oder nicht. Diesem kann der Vermieter alles erlauben und dem Anderen Mieter nichts. -:(

Wieso ist ein Yorkshire ein Kleintier ? Er ist ein Hund und gehört somit nicht zu den Kleintieren.

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@Yentl51

Ein Yorkshire-Terrier ist – obwohl ein Hund – ein Kleintier und bedarf nicht der Zustimmung des Vermieters LG Kassel Az.: 1 S 503/96 Urteil vom 30.01.1997 Allerdings kann ein anderes Gericht auch anders entscheiden. In jedem Falle hat eine Interessenabwägung stat zu finden.

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Was kann ich tun?

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Ich habe mit meinem Nachbarn nichts zu tun... selten sehen wir uns und dann begrüßen wir uns lediglich. Es nervt mich ein wenig, dass es im Mietvertrag so steht und er aber was anderes spricht... Könnte er mir die Wohnung kündigen, würde ich mir dennoch eine Katze holen?

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