Katze einsperren?

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3 Antworten

schwieriges thema :/ wohnungseinzelhaltung ist für katzen nicht artgrecht, und neben nem partner brauchen sie auch ne wohnfläche von 50m^2 minimum. "kleine wohnung" macht da bauchschmerzen. das klingt nach einem fall wo ein mensch keine rücksicht auf bedürfnisse des tieres nimmt.

ich fürchte dass er durch den freigang jett ein kater geworden ist der sich nicht mehr einsperren lässt. das passiert bei manchen katzen sehr schnell und kann bis zur unsauberkeit gehen. allein eingesperrt merkt er die langeweile noch viel deutlicher und wird vehementer drauf bestehen..

ist deine schwester in behandlung? diese extreme fixierung auf ein lebewesen das, selbst wenn es uralt wird, nur so 20 jahre leben wird ist nicht wirklich gesund

Nein ist sie nicht mehr weil sie meint das ihre Psychiaterin nicht auf Ihre Bedürfnisse eingeht usw einen anderen sucht sie auch nicht.... Was die Katze betrifft einsperren ist bzw wird für ihn das schlimmste werden...

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@Owl21

naja nicht jeder therapeut ist immer der richtige für einen.. was ist mit anderen hilfsangeboten? selbsthilfegruppen.. bücher.. entsprechende foren. depressionen sind nicht grade ne seltene krankheit, entsprechend viele hilfen gibt es.

wie sieht sie die zukunft des katers denn? ist ihr klar dass seine lebensumstände sich dabei drastisch verschlechtern werden? und dass er aller wahrscheinlichkeit nach durchgehend schreien wird? dass sie dann ihr leben damit verbringen wird zuzusehen wie ihr liebstes auf der welt leidet?

ich muss ganz ehrlich sagen ich hab da vertrauen zu dem kater. katzen die man allein einsperrt leiden verschieden. manche laut, andere leise. ich glaube er leidet sehr laut. das empfinden die meisten menschen schnell als sehr unerträglich, in mehrfacher hinsicht

wäre es für sie denn finanzierbar ne wohnung zu nehmen die auch für katzenhaltung groß genug wäre und da nen zweiten kater beizustecken? so eine katze kann man, wenn überhaupt, nur auf eine weise zufrieden in wohnungshaltung kriegen. mit viel unterhaltung und bespaßung, nem katzenkollegen und optimalerweise nem vernetzten balkon

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@palusa

Sie sucht sich keine Hilfe das ist das Problem und Hilfe nimmt sie keine an. Ihr Lebensinhalt ist nur die Katze. Sie sieht nicht das es ihm schlecht geht sie will ihn beschützen zu seinem eigenen besten (wie eine Mutter die ihrem Kind verbietet rauszugehen weils krank werden kann oder sich verletzen kann) das weinende miauen hat sie vorher nicht gestört und wird es wohl wenn sie ihn mitnehmen würde auch nicht (hat es eher noch belächelt von wegen sei doch nicht so ich mein es nur gut mit dir). Was Wohnung betrifft: Nein leisten kann sie sich keine größere und ne zweite Katze wäre absolut nicht möglich allein schon finanziell (sie hat einen 450€ Job und bekommt noch Kindergeld) ich weiß nicht mal wie sie sich das mit einer Katze leisten soll (allein falls er mal krank werden sollte usw) unser Haus ist echt sehr groß und der Kater ist an unsere Katzen gewöhnt. Auserdem lieben wir ihn natürlich auch deswegen tut es uns um so mehr weh wenn sie ihn mitnähme und einsperren würde. Ich weiß nicht ab wann gehört einem eig eine Katze? Er wohnt ja schon seit 1,5 Jahren bei uns allerdings hat sie ihn damals aus dem Tierheim geholt und ihn bezahlt.....

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@Owl21

wenn das besitzrecht nie übertragen wurde gehört der kater leider immer noch ihr

ihr habt allerdings das recht euch sämtliche tierarzt- und futterkosten erstatten zu lassen wenn ihr die pflege übernommen und bezahlt habt. wird aber zu nem bruch innerhalb der familie führen.. :/

sie vermenschlicht das arme tier sehr, das geht nie gut. "job" heißt vermutlich dass er zu allem überfluss viel allein sein wird oder?

wier eagiert sie auch brachiale ehrlichkeit? wenn man ihr deutlich sagt was der kater da tut und was es bedeutet?

ist ihr klar dass der kater kein wort versteht? kann man wunderbar demonstrieren. "hey, wir gehen jetzt zum tierarzt und schläfern dich ein" im freundlichen "es gibt leckerchen"-singsang und miez freut sich nen keks

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Hallo!

Ich muss sagen, dass ich die Ängste deiner Schwester, der Katze könne draussen etwas zustossen, verstehen kann. Habe schon zu viele schlimme Geschichten gehört und würde mir ewig Vorwürfe machen, wenn dann doch mal ein Auto über meine Katze gefahren wäre.

Wenn sie sch eine eigene Wohnung nehmen möchte, würde ich raten, eine zweite Katze zu holen. Dann ist ihre in tierischer Gesellschaft (natürlich möchte sie raus, wenn die anderen beiden auch dürfen) und deine Schwester muss ihre Liebe aufteilen.

Natürlich muss währenddessen nach einer guten Therapie gesucht werden; die ist ja bekanntlich nicht leicht zu finden.

LG

Ich verstehe ihre Ängste ja auch aber das Problem ist sie kann es sich nicht leisten...weder eine zweite Katze noch eine größere Wohnung. Auserdem wollte er schon vor meinen zwei Katzen  (waren vorher auch reine Wohnungskatzen) raus. Er ist wie gesagt es jetzt auch gewöhnt rauszugehen daher finde ich es halt nur noch quälerei ihn wieder als Wohnungskatze allein und in einer kleinen Wohnung zu halten. LG zurück 

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Deine Schwester ist unglaublich.

Sag ihr: "Wenn du sie lieben würdest,würdest du sie rauß lassen und ihr die Freiheit schenken!Stell dir vor..du sitzt dein ganzes Leben lang in einer Wohnung und hast keinen Kontakt zu anderen Menschen!Lass sie doch bitte rauß.Deine Katze wird merken,wenn du sie liebst und wird immer zu dir kommen!"

Sie weiß ja das er zurück kommt aber sie hat Angst das er überfahren, vergiftet oder mitgenommen wird usw und sagt sie erträgt den Gedanken daran nicht. Glaube mir ich habe ihr das gleiche schon gesagt aber sie will davon nix hören :-( sie weiß was für ihn gut ist und basta 

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@Owl21

Dann ruf beim Tierschutzverein an und frag dort um Rat.Oder der Tierschutzverein versucht deine Schwester zu überreden.

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